Ein Hauch Himmel - Franzosen zu Besuch in Berchtesgaden

Gewiss war in der Januarwoche, die die französische Schülergruppe unserer Partnerschule „Lycée St Martin“ aus Rennes/ Bretagne im Rahmen des Frankreichaustauschs 2017 bei uns in Berchtesgaden verbrachte, eine Portion Magie im Spiel: Von der ersten Minute an präsentierte sich der Talkessel frostig schön bei strahlend blauem Himmel als Winterwunderland erster Güte! So herrschte generell Hochstimmung während der verschiedenen Ausflüge in Berchtesgaden und Umgebung. Besonders die Fahrt auf den Jenner – für die meisten französischen Schülerinnen und Schüler die erste Bergfahrt überhaupt – geriet zu einem echten Highlight! Wir freuen uns schon auf unseren Besuch in der Bretagne vom 27.03. bis 07.04.17.
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Franzosen und Deutsche – einmal Freunde, immer Freunde!

Am 22. Januar 2017 war es wieder soweit: Die Welt feierte den Deutsch-Französischen Tag. Mit dem Motto „Franzosen und Deutsche – einmal Freunde, immer Freunde!“ möchte das Ereignis daran erinnern, dass die Freundschaft, die Deutschland und Frankreich heute miteinander verbindet, einen hohen Wert hat und vor dem Hintergrund der kriegerischen Auseinandersetzungen, die die beiden Länder in der Vergangenheit stets entzweiten, keine Selbstverständlichkeit ist. Was wären wir ohne den erfrischenden, neuen und stets bereichernden Austausch mit Freunden – daheim und in der Welt? So rockten die Schülerinnen und Schüler die Aula des Gymnasium Berchtesgaden in der Großen Pause mit internationalen Klängen, Quiz, leckeren Spezialitäten und so manch Wissenswertem. Continuons la fête!
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Jodeln am Atlantik

„À l´aise, Breizh!“ - Jodeln am Atlantik

Smaragdgrün, flaschengrün, jadegrün, saphirblau, ozeanblau, azurblau, ultramarinblau und noch viel mehr – wo kann man mit einem Blick ein Bild in einem so gigantischen Farbenspiel malen? Wohl kaum besser als in der Bretagne, diesem Sehnsuchtsort all jener, denen das Herz aufgeht bei einem Strandspaziergang in der noch kühlen Märzsonne vor der Weite des hohl, manchmal sanft rauschenden Ozeans. Erfrischt durch die salzige Brise, die einem stets deutlich um die Nase weht, steigt die Vorfreude auf eine Handvoll duftend zubereiteter Miesmuscheln, knusprig leichtes Baguette und eine Tasse feinsten Cidre, unaufgeregt stilvoll serviert auf der einfachen Terrasse einer kleinen Hafenbar zusammen mit einem Gratiskonzert der im Wind treibenden Möwen. So erlebten auch 26 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen des Gymnasiums Berchtesgaden und ihre zwei Begleitlehrerinnen Bettina Dolansky und Gabriele Renoth diese einzigartige Region im Nordwesten Frankreichs im Rahmen des Austauschprogramms, das das Gymnasium Berchtesgaden seit vielen Jahren zusammen mit dem Lycée St Martin in Rennes/Bretagne durchführt.

Nach einer gelungenen Woche im Januar, in der die französischen Austauschpartner die Sehenswürdigkeiten und Traditionen Berchtesgadens und Salzburgs vor einer hochwinterlichen Kulisse und bisweilen auch aus der Vogelschau erkunden konnten – die Fahrt auf den Jenner war für viele französische Schüler ihre erste Bergfahrt überhaupt -, starteten die Berchtesgadener im vergangenen März zum Gegenbesuch. In diesem Jahr stand auf unserer Fahrt in die Bretagne ein kurzer Abstecher nach Straßburg auf dem Programm. Als Hauptstadt der französischen Region Elsass erweist sich Straßburg mit seiner reichen Geschichte und bedeutenden Sehenswürdigkeiten wie dem Straßburger Münster, „Petite France“ und der gesamten Altstadt, die ja zum Weltkulturerbe zählt, seinen Traditionen und seinen Spezialitäten wie Flammkuchen, Sauerkraut und Gugelhupf als echter Publikumsmagnet. Im Monatsrhythmus jeweils eine Woche ganz besonders: zu den Sitzungsperioden im Europaparlament. Genau dorthin bat uns die Europaabgeordnete Frau Maria Noichl zum Gespräch! Nach einer recht anregenden Runde, in der uns Frau Noichl von ihrer Arbeit und dem langen, oft holprigen Weg der Entscheidungsfindung im Europaparlament berichtete, und einem Besuch des Plenarsaals, in dem gerade über ein uns bereits aus den Medien bekanntes, hochbrisantes Thema aus der aktuellen Flüchtlingsdebatte debattiert wurde, verließen wir das Haus wirklich beeindruckt. Chapeau auch vor der immensen Leistung der Übersetzer! Eine Blitztour mit dem TGV folgte, und mit Frau Dolanskys Begrüßungsjodler im Bahnhof von Rennes hieß es dann auch gleich: Französischkenntnisse auspacken und ab in die Gastfamilien! Unvergesslich schöne Tage, in denen wir auf einer Rallye die Stadt Rennes entdecken, Crêpes backen, einen bretonischen Tanz lernen, den Nachbarstädten Nantes und St-Malo einen Besuch abstatten, die Abtei des Mont-St-Michel erklimmen und in Cancale Austern probieren sollten (zumindest die meisten von uns! ☺), warteten auf uns. Ja, das Motto „À l´aise, Breizh“ haben sich die Bretonen nicht umsonst gegeben! Wir haben uns tatsächlich sehr entspannt wohlgefühlt in der Bretagne.

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