Die Erschaffung eines Humanoiden

In der Sixtinischen Kapelle in Rom findet sich Michelangelos Deckenfresko „Die Erschaffung Adams“. Es zeigt, wie Gott seinen Zeigefinger ausstreckt, um auf den Menschen Adam den Lebensfunken überspringen zu lassen. In Anlehnung daran ziert nun ein 3,30m mal 1,70m großes Wandgemälde einen Informatikraum des Gymnasiums Berchtesgaden. Unter der Leitung von Kunsterzieherin OStRin Bettina Dolansky und mit Unterstützung von Malermeister Markus Koll skizzierten sich die angehenden Abiturienten Lena Mader, Kaya Beneke und Niklas Moser zuerst die groben Umrisse mit Bleistift an die Wand. Es folgte der farbige Hintergrund mit Aussparung der beiden Hände, bevor die Künstler das Hauptmotiv angingen. Nach drei Tagen Arbeit wurde zum Abschluss noch der Stuckleistenrahmen um das beeindruckende Bild gestaltet.
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Sieger beim Biber

Berchtesgaden – Fast eine Viertel Million Schülerinnen und Schüler bundesweit stellten sich den Aufgaben beim internationalen Wettbewerb „Informatik-Biber“. Die anwendungsbezogenen Themen reichten dabei von Spielzeugrobotern über die Steuerung eines Krans bis zum Zieleinlauf bei Sportwettbewerben. Bereits zum sechsten Mal hintereinander schaffte es das Gymnasium Berchtesgaden in die „Top Ten“ der relativen Schulrangliste. In diesem Jahr wurden die Berchtesgadener von der Initiative „Bundesweit Informatiknachwuchs fördern“ (BWINF) für den hervorragenden sechsten Rang unter 1381 deutschlandweit teilnehmenden Schulen ausgezeichnet und erhielten ein für den Informatikunterricht zweckgebundenes Preisgeld.

Darüber hinaus bekamen mehrere Schülerinnen und Schüler Urkunden, USB-Sticks und Stoff-Biber für ihre exzellenten Einzelleistungen, worauf deren Informatik-Lehrer Wolfgang Bernegger, Bernd Clausonet, Günther Klauser und Martin Hofreiter besonders stolz sind. Ausgezeichnet wurden: Katharina Hoenes, Victoria Wallner, Simon Hanke, Ulrich Tusl, Lukas Rasp, Sebastian Haunsberger, Dennis Nadles, Nico Fietkau, Johann Gebhardt und Mona Renoth. Der Informatik-Biber wird von der Gesellschaft für Informatik, dem Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und dem Max-Planck-Institut für Informatik getragen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Der Wettbewerb hat das Ziel, jungen Menschen die Faszination informatischen Denkens zu vermitteln. „Dieses Ziel wird am Gymnasium Berchtesgaden mehr als erfüllt. Das Engagement der Schule für Informatik ist vorbildlich.“, erklärte BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl.

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