¡Bienvenidos a Alemania! Das Gymnasium Berchtesgaden baut seine Kontakte mit Spanien aus

Berchtesgaden - "¿Y esto, qué es? - Was das ist? Na, ein Maibaum. Unsere Tracht. Weihnachtsschützen eben. Also, das lässt sich so erklären..." - Wenn man Gäste aus dem europäischen Ausland eingeladen hat und Ihnen die Heimat zeigt, lernt man auch selbst dazu: nicht nur, wie denn wohl Bräuche in der Fremdsprache beschrieben werden können, sondern auch, wo kulturelle Unterschiede bestehen und was uns als Europäer vereint. Man möchte erst recht wissen, wie es denn wo anders läuft. Vor diesem Hintergrund war vom 22. bis 29. Juni eine Gruppe Spanier aus Pilas, einer kleinen Stadt in der Nähe von Sevilla, zu Besuch am Gymnasium Berchtesgaden. Wir Schüler aus der 9. bis 11. Klasse hatten eine Woche lang das Glück, spanische Jugendliche aufnehmen und kennenlernen zu dürfen. Unser Spanischlehrer Herr Hornung organisierte eine sehr ereignisreiche Woche, in der wir viel dazu gelernt haben. Wir empfingen unsere Gäste am Donnerstagabend am Bahnhof Berchtesgaden und gingen gemeinsam zur Schule, wo wir typische bayerische Speisen für sie vorbereitet hatten. Wie erklärt man eigentlich auf Spanisch, dass im Obazda Käse ist, aber im Leberkäse nicht? Der nächste Tag bot der Gruppe die Möglichkeit, einmal in den Unterricht an unserer Schule hinein zu schnuppern und gleichzeitig konnten die Spanischschüler der 8. Klasse ihre frisch erworbenen Fertigkeiten an Muttersprachlern erproben. Anschließend begleiteten wir die Spanier ins königliche Schloss Berchtesgaden, um bei einer interessanten Führung unsere Geschichtskenntnisse aufzubessern, bevor es zur Stärkung mit einer ersten Weißwurst ins Zentrum ging. Später erwartete uns ein Ranger des Nationalparks im Klausbachtal, wo die Andalusier unsere Bergwelt bestaunten, in vielen Fotos festhielten und vielleicht zur Verwunderung des ein oder anderen Wanderers in Flamenco-Rhythmen verarbeiteten. Die musikalisch durchaus interessierte Gruppe kam auch am Wochenende auf ihre Kosten, als wir in Salzburg das Mozart-Wohnhaus und die Festung Hohensalzburg besichtigten. Nach einem freien Sonntag mit den Gastfamilien hielt auch die neue Woche jede Menge Lernstoff bereit: Für uns ins der Schule, für die Spanier im Haus der Berge, der Brauerei, im Schülerforschungszentrum und der Dokumentation Obersalzberg. An dieser Stelle sei allen Beteiligten für das tolle Angebot und die reibungslose Zusammenarbeit mit unserer Schule herzlich gedankt. Die Nachmittage verbrachten wir mit entspannter spanischer Konversation bei Ausflügen auf das Kehlsteinhaus und nach St. Bartholomä, inklusive einer exklusiven Führung durch die Werft. Am letzten Tag begleiteten wir unsere Gäste nach München, wo wir uns nach einer Stadterkundung auf dem Tollwood-Festival voneinander verabschiedeten. Das Gymnasium bedankt sich ganz herzlich bei den Gastfamilien, die sprachliche und kulturelle Hürden erfolgreich gemeistert haben, sowie neben den bereits Erwähnten auch beim RVO-Bus und dem Markt Berchtesgaden für die freundliche Unterstützung. Mit Ihrer Gastfreundschaft haben Sie uns ein schönes Erlebnis ermöglicht und auch die Spanier hatten bei ihrem Rückflug neben all den Fotos ein sehr positives Bild einer weltoffenen Region im Gepäck.
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Krakau, wir kommen! - Polenfahrt 2017

Am 1. April um 6:00 Uhr fuhren wir vom Gymnasium los nach Krakau. Nachdem wir die lange und anstrengende Busfahrt hinter uns gebracht hatten, waren wir ziemlich froh unser Ziel nach rund 12 Stunden endlich zu erreichen. Unsere Herberge fügte sich perfekt in die Reihe der anderen Häuser mit Altstadtfassade ein. Auch die Zimmer waren schön eingerichtet und sauber, was uns sehr freute. Am ersten Abend unternahmen wir nicht mehr viel, nur eine kurze Erkundungstour durch das Stadtzentrum. Danach fielen wir alle todmüde ins Bett.

Am zweiten Tag spazierten wir durch die Altstadt und besichtigten den Rathausturm, sowie einige Kirchen, die Universität und die Tuchhallen. Den Nachmittag und den Abend hatten wir bei bestem Wetter zur freien Verfügung. Der darauffolgende Tag beinhaltete einen Besuch in der sozialistischen Musterstadt nova huta und in ihrer modernen Kirche, der Arka Pana. Anschließend fuhren wir auf den Kalvarienberg, einen polnischen Wallfahrtsort mit einer prunkvollen Kirche und einem Kloster. Anschließend sind wir noch einige Kilometer weiter in das kleine Landdorf Lanckorona gefahren, das ziemlich beschaulich war. Am dritten Tag war dann das jüdische Viertel Kazimierz dran. Dort besuchten wir drei Synagogen, von denen eine stillgelegt und zu einem jüdischen Museum umgebaut worden war. Zwischenzeitlich hatten wir ein bisschen Zeit um auf dem jüdischen Marktplatz Kaffee zu trinken oder die Gegend zu erkunden. Nach den Besichtigungen hatten wir wieder den restlichen Tag zur freien Verfügung. Den Tag darauf verbrachten wir im eineinhalb Stunden entfernten Birkenau. Anfangs besuchten wir das eigentliche Vernichtungslager, Auschwitz II. Nach einer Mittagspause fuhren wir weiter zum Lager Auschwitz I, aus dem ein Museum gemacht wurde. In den Baracken sind viele verschiedene Ausstellungen, die teilweise sehr berührend waren. Mit bedrückter Stimmung ging es dann wieder ins Hostel, wo wir noch einige Zeit für uns hatten. Am letzten Tag besichtigten wir noch das Schindlermuseum in Krakau, das sehr authentisch gestaltet worden ist. Den ganzen Nachmittag hatten wir wieder frei und durften uns noch in der Stadt aufhalten, bis wir abends dann trotz schlechten Wetters als Gruppe typisch polnisch in einem Restaurant in der Nähe zum Essen gingen. Am 7. April ging es dann wieder Richtung Heimat. Abschließend wollen wir uns noch bei Herrn Langer, Frau Reif und unserem Busfahrer dafür bedanken, dass sie uns so eine schöne Fahrt ermöglicht haben und uns immer Antworten auf unsere Fragen geben konnten.

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Andalucía, un sueño - Zwölf Tage im traumhaften Andalusien

Die diesjährige Spanienfahrt war eine Rundreise durch die schönsten Städte Andalusiens: Málaga, Ronda, Sevilla, Córdoba und Granada. Im Folgendem lesen Sie die Tagebucheinträge der Schülerinnen und Schüler, die diese Reise angetreten haben.

Als wir, das heißt 8 Schülerinnen und Schüler aus der 10. Klasse, um 14:15 Uhr in Málaga (Spanien) ankamen, suchten wir zuerst unser Hotel und bezogen dort die Zimmer. Anschließend sind wir auf eine Burg gegangen um den schönen Ausblick auf die Stadt zu genießen. Nach vielen Fotos ging es dann an den Strand. Dort entdeckten wir auch ein Riesenrad mit dem wir sofort gefahren sind. Am Abend gingen wir nochmal in die Stadt um etwas zu essen und den ersten Tag abzurunden.

Den zweiten Tag in Málaga starteten wir mit einem Frühstück in einem Café in einer kleinen Seitengasse. Gestärkt mit frisch gepressten Orangensaft, einem kleinen Obstsalat und Croissants ging es dann weiter in das Zentrum der Stadt, um diese genauer zu besichtigen. Auch ein Besuch bei der Ausgrabungsstätte, dem „Teatro Romano“, durfte auch nicht fehlen! Anschließend hieß es dann zurück zu unserer Unterkunft zu gehen und die Koffer zu packen, um dann die zweistündige Busfahrt nach Ronda antreten zu können. Dort angekommen gingen wir erst mal einkaufen, um uns dann selbst Tapas zu zubereiten. Nach dem Essen unternahmen wir noch einen kleinen Spaziergang in die Stadt, bei dem wir den Sonnenuntergang auf der „Puente Nuevo“ beobachten konnten. Kurz darauf fielen wir alle müde ins Bett.

Nach einem leckeren Frühstück mit selbst zubereiteten Obstsalat und Joghurt, auf unserer sonnigen Terrasse, besuchten wir die kleine, aber wunderschöne Stadt Ronda. Dort gab es viele Sehenswürdigkeiten, die zu besichtigen waren, wie die „Puente Nuevo“, „Palacio Mondragón“ und eine der ältesten Stierkampfarena Spaniens. Danach bereiteten wir das Essen vor, um dann in unserem Garten zu grillen. Nachdem der Abwasch erledigt war, genossen wir die Sonnenstrahlen auf unserem Balkon.

Heute stand wieder einmal der Umzug in eine neue Stadt an. Nach einem gemeinsamen Frühstück wurde das nettes Häuschen aufgeräumt und nach einem kleinen Verdauungsspaziergang verließen wir Ronda mit dem Bus und die Reise ging weiter nach Sevilla. In der Stadt angekommen packten wir unsere Koffer und marschierten durch die Stadt zu unseren Apartments. Die Koffer wurden abgestellt und da der nächste Supermarkt nicht weit entfernt war, sorgten wir erst einmal für die Verpflegung. Als wir wieder zu Hause waren hieß es dann allerdings erst einmal Entspannen im Pool auf der Dachterrasse. Nachdem sich nun alle etwas Ruhe gegönnt hatten, erkundeten wir noch Sevilla und unser Hunger wurde mit typisch spanischen Speisen gestillt.

Der zweite Tag in Sevilla begann für uns mit einem ausgewogenen Frühstück. Nachdem wir abgewaschen haben, sind wir zu der ersten Sehenswürdigkeit von Sevilla gegangen. Dem „Metropol Parasol“, die auch Pilze von Sevilla genannt werden, weil sie wie Pilze aussehen und den Leuten Schatten spenden. Anschließend gingen wir in den wunderschönen Garten „Real Alcázar“. Danach besuchten wir die prächtige Kathedrale mit dem Glockenturm „Giralda“, von dem aus wir die wunderschöne Aussicht auf die Stadt genossen. Nachdem wir ein Paar Fotos geschossen haben, gingen wir wieder zurück zum „Metropol Parasol“, um auf einen kühlen Drink die Aussicht von dort zu bestaunen. Danach durften wir alleine Sevilla erkunden, um Einkäufe zu erledigen und Straßenmusiker zuzuhören. Am Abend machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch die Gassen, in denen wir einen Markt fanden, in dem viele als Römer verkleidet waren. Wir marschierten noch durch den Römermarkt, ehe wir zurück zu unserer Unterkunft gingen.

Auch den zweiten vollen Tag in Sevilla haben wir voll genutzt. Nach einem ausgewogenen Frühstück, besichtigten wir als erstes das „Museo de Bellas Artes“, wo wir unter anderem berühmte Kunstwerke von Goya und Diego Velázquez sahen. Danach ging es für uns durch ein Töpferwarenviertel und zum „Torre del Oro“ (ein Verteidigungsturm am Fluss Guadalquivir). Wir spazierten ein Stück am Fluss entlang, bis wir am „Plaza de España“ angelangten. Nach hunderten von Fotos ging es durch den María-Luisa-Park endlich zu unserem wohlverdienten „Nachmittagssnack“. Mit gestillten Hunger und neuer Energie ging es in das Flamenco-Museum. Dort lernten wir die verschiedenen Tanzstile und deren geschichtlichen Verlauf kennen. Im Anschluss daran hatten wir das Vergnügen uns eine Flamenco-Show anzusehen, alle waren davon begeistert. Die Tänzer tanzten mit vollem Elan und Einsatz, sie trugen wunderschöne Kleider und man konnte den Blick nicht mehr von ihnen abwenden. Um 20:00 Uhr war es vorbei, wir gingen einkaufen, für unser Abendessen. Alle kochten miteinander Spaghetti mit Tomatensoße - köstlich! Und nachdem dann auch der eingebrannte Topfboden sauber war ging jeder mit einem Lächeln im Gesicht ins Bett.

Nach einem gemeinsamen Frühstück gingen wir schließlich zum Busbahnhof, um Richtung Córdoba zu fahren. Nach dem Beziehen unserer Zimmer, begann eine Besichtigungstour durch die Altstadt, bei der wir unter anderem die „Puente Romano“ sahen. Anschließend konnten wir in unserer Freizeit Andenken und Postkarten kaufen.

Córdoba ist eine sehr ruhige und übersichtliche Stadt. Früh am Morgen standen wir auf, um die „Mezquita-Catedral de Córdoba“ zu besuchen, welche tolle Eindrücke bietet. Daraufhin besuchten wir das archäologische Museum, wo wir vieles über die Geschichte Córdobas erfuhren, man aber auch ein altes Theater sehen konnte. Nach einem guten Essen genossen wir unsere freie Zeit, in der wir die Stadt erkundeten. Am frühen Abend trafen wir uns dann, um ein Gitarrenkonzert einer Musikstudentin anzuhören, wovon alle begeistert waren. Nachdem wir dann noch durch die Gassen spaziert waren, war auch ein weiterer Tag zu Ende und wir gingen schlafen.

Nach einem Frühstück im Hotel besuchten wir den „Alcázar de los Reyes Cristianos“ mit seinem wunderschönen Garten und der guten Aussicht auf dem Turm. Anschließend hatten wir freie Zeit, in der die meisten von uns essen und in Córdoba bummeln waren. Dann nahmen wir unsere Koffer und gingen zum Busbahnhof. Von dort brachte uns ein luxuriöser Bus nach Granada. Wir bestritten den weiten Weg zu unserer schönen, frisch renovierten Unterkunft und besorgten uns im Supermarkt Essen für das Frühstück am nächsten Tag. Nun gingen wir zu einem höher gelegenen Platz, von dem aus wir den Sonnenuntergang und die Sicht auf die Alhambra genossen. Anschließend aßen wir in einer Pizzeria und kehrten dann zurück in unsere Unterkunft.

Der Tag begann mit einem selbst gemachten Frühstück in unserem Apartment. Danach gingen wir los in Richtung Alhambra. Die große Festung besteht aus mehreren Palästen und wundervollen Gärten, die wir besuchten. Nachdem wir am Nachmittag etwas Freizeit bekamen und ein Eis gegessen haben, gingen wir in die „Capilla Real“, in der das Grab von den „Reyes Católicos“ liegt. Als wir abends essen gingen, bekamen wir eine Aufgabe, wie z.B. eine Person etwas über Deutschland zu fragen. Nach einem gemeinsamen Spiel und einer heißen Schokolade fielen wir müde ins Bett.

Heute stand unserer Gruppe der letzte Umzug unserer Reise nach Málaga bevor. Nachdem wir gemeinsam gefrühstückt und das Apartment aufgeräumt hatten, ließen wir Granada hinter uns und fuhren mit dem Bus nach Málaga. Nach einer eineinhalbstündigen Fahrt marschierten wir mit unseren Koffern durch die Stadt zu unserem Hostel. Nach kurzer Pause gingen wir dann auch endlich an den Strand, wo alle die Sonne genossen und einige sogar im Meer badeten. Nach einem gemütlichen Nachmittag ließen wir den letzten Abend dann noch mit gutem Abendessen und einem Cocktail auf der Dachterrasse ausklingen.

Unser letzter Tag in Spanien begann mit einem herrlichen Frühstück auf der Dachterrasse unseres Hostels. Nachdem wir uns bei Sonnenschein mit Croissants und frisch gepressten Orangensaft gestärkt hatten, statteten wir dem Picasso – Museum einen Besuch ab. Anschließend packten wir unsere Koffer, um zunächst zum Bahnhof zu gehen und von dort den Zug zum Flughafen zu nehmen. Nach einer aufregenden Bahnfahrt kamen wir um ca. 23:30 Uhr erschöpft, aber glücklich mit vielen neuen Erfahrungen in Berchtesgaden an.
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Kraków przyjedziemy - Krakau wir kommen

Am 4. April 2016 starteten wir unsere Studienfahrt pünktlich um 6 Uhr an der Schule. Nach ca. vier Stunden wurden wir an der tschechischen Grenze aufgehalten und mussten uns einer Passkontrolle unterziehen. Dank Herrn Langers vorausschauenden Denkens brauchten wir keine fünf Minuten an der Grenze. Nach der zwölfstündigen Busfahrt, mit unserem Busfahrer Gottfried, erreichten wir am Abend unsere von außen schäbig wirkende Unterkunft in Krakau. Nach dem anstrengenden Treppenaufstieg wurden wir von unseren gemütlich eingerichteten Zimmern positiv überrascht. Bei sommerlichen Temperaturen verließen wir am Abend noch einmal unsere Jugendherberge um essen zu gehen.

Am zweiten Tag besichtigten wir bei gutem Wetter die Altstadt Krakaus mit der beeindruckenden Marienkirche. Nach der Besichtigung der Burg Wawel hatten wir Zeit zur freien Verfügung, die wir alle unterschiedlich genutzt haben. Einige waren in der Galeria Krakowska shoppen und andere haben Souvenirs gekauft. Der darauf folgende Tag begann mit der Besichtigung der modernen Kirche Arka Pana, die zu dem Stadtteil Nowa Huta gehört. Die Mittagspause verbrachten wir ebenfalls dort. Mit dem Bus ging es dann weiter zum Kalvarienberg - einem bedeutenden Wallfahrtsort -, wo wir die Bernhardiner Kirche besuchten. Einige gingen mit Frau Reif den Berg hinauf die anderen verbrachten eine verlängerte Mittagspause. Abschließende Station dieses Tages war die kleine Landstadt Lanckorona, die - typisch für die dortige Bauweise - weitgehend aus Holz errichtet ist. Nach einem Rundgang fuhren wir erschöpft zurück zum Hostel. Am vierten Tag gingen wir die engen, unregelmäßigen Stufen des Stadtturms des Rathauses hinauf, von dort hatten wir eine schöne Aussicht über Krakau. Anschließend besuchten wir das jüdische Viertel Krakaus, Kazimierz, wo wir die Gelegenheit hatten, in dem dortigen Museum und den zwei Synagogen mit anschließendem Friedhof mehr über die Geschichte des jüdischen Polens zu erfahren. Der Freitag brachte bedrückende Stimmung mit sich. Denn wir waren im Konzentrationslager Ausschwitz 1 und 2. Man konnte sich schwer in die schlimme Lage versetzen und es war unvorstellbar, was damals passiert ist. Einige Juden haben ergriffen gebetet hinter den Mauern des Geschehens und wiederum andere haben vor dem Tor ausgelassen gesungen und gefeiert. Für uns war es besonders schlimm, die Haare, Schuhe, Töpfe und Kleidung der gestorbenen Juden zu sehen. Auf der Rückfahrt haben fast alle ergriffen geschwiegen.

Am Samstag haben wir das Schindler Museum besichtigt, über das wir bereits in der Schule einen Film gesehen haben. Dort haben wir viele interessante Dinge erfahren. Wir kamen bereits am frühen Nachmittag wieder in der Jugendherberge an, hatten jedoch keine Motivation nach draußen zu gehen, da es regnete. Am Abend sind wir dann doch alle gemeinsam zum typisch polnischen Restaurant gegangen und haben dort alle gut gegessen. Am letzten Tag unserer gelungen Polenfahrt sind wir elf Stunden ohne Probleme nach Hause gefahren. Abschließend möchten wir uns bei Frau Reif und Herrn Langer für die wunderbare Zeit in Polen und unserem Busfahrer Gottfried, der uns sicher an unser Ziel gebracht hat, bedanken.

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Hochspannung in der Aula

Eine Glühlampe leuchtet in der Hand mit Strom, der durch den Körper fließt: Beeindruckende Experimente zeigt Dr. Christian Brendel, Leiter der Entwicklungsabteilung für Umrichter bei der Dr. Johannes Heidenhain GmbH Traunreut in der Aula des Gymnasiums Berchtesgaden. Ein elektronisch gesteuerter Tesla-Transformator macht die Experimente möglich. Er erzeugt hochfrequente Wechselspannung. Erstaunlich ist, wie der bis zu 80 Zentimeter lange Lichtbogen des Transformators mittels Elektronik Musik spielen kann. Aufgrund der hohen elektrischen Feldstärke leuchten Leuchtstofflampen in den Händen der Schülerinnen und Schüler drahtlos. Dr. Brendel erklärt zu jedem seiner packenden Versuche den physikalischen Hintergrund. So erfahren die Schülerinnen und Schüler beispielsweise, wie die hohe Spannung entsteht und wann fließender Strom ungefährlich für den Körper ist.
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Studienfahrt nach Salamanca

Am 10. März ging es für 23 Spanier aus den 10.Klassen auf nach Salamanca. Als Begleitlehrer reisten Frau Schütz und Herr Hornung in die nordwestlich von Madrid gelegene historische Universitätsstadt mit uns. Mit dem Bus nach München, 2 Stunden mit dem Flieger nach Madrid, nochmals zweieineinhalb Stunden mit dem Bus nach Salamanca und am Abend zu zweit oder zu dritt in unsere Gastfamilien bildeten den Start in das einwöchige spanische Abenteuer. In dieser leider sehr knapp bemessenen Zeit besuchten wir so ziemlich alles, was man von Salamanca und der Umgebung gesehen haben sollte. Bei sämtlichen unserer Aktivitäten wurden wir stets von der netten Spanierin Ruth begleitet. Sie gab uns während der Stadtführung über die eindrucksvolle Geschichte der Stadt Auskunft; außerdem besichtigten wir die Markthalle mit ihren delikaten Wurst-,Käse-, und Fischspezialitäten, das „Museo Casa Lis“ mit einem farbenfrohen Glasdach und viele weitere sehenswerte Monumente. An zwei Tagen fuhren wir mit einem kleinen Bus etwas weiter aufs Land. Einmal sahen wir uns eine Keramikfabrik in Alba de Tormes und eine Stierfarm an, auf der wir auf einem Anhänger mitten durch das Gehege der „toros bravos“ (der eigens für den Stierkampf gezüchteten Stiere) gezogen wurden. Das zweite Mal fuhren wir zu einem kleinen Örtchen namens San Martín del Castañar, in dem wir die herrliche Ruhe mitten im Gebirge genießen konnten. Anschließend ging es nach La Alberca, wo wir ein Museum in Form eines sehr alten Hauses besichtigten. An zwei Tagen durften wir sogar mit den Lehrern bis Mitternacht in spanische Discos gehen. Alles in allem war die Spanienfahrt sehr, sehr schön; wir konnten unsere Spanischkenntnisse perfekt verbessern und diese Fahrt wird für jeden von uns noch lange in positiver Erinnerung bleiben.
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Mo, 17 Jul 2017

FÉLICITATIONS! DELF 2016/17

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen DELF-Prüfung haben bestanden! Félicitations...