Kraków przyjedziemy - Krakau wir kommen

Am 4. April 2016 starteten wir unsere Studienfahrt pünktlich um 6 Uhr an der Schule. Nach ca. vier Stunden wurden wir an der tschechischen Grenze aufgehalten und mussten uns einer Passkontrolle unterziehen. Dank Herrn Langers vorausschauenden Denkens brauchten wir keine fünf Minuten an der Grenze. Nach der zwölfstündigen Busfahrt, mit unserem Busfahrer Gottfried, erreichten wir am Abend unsere von außen schäbig wirkende Unterkunft in Krakau. Nach dem anstrengenden Treppenaufstieg wurden wir von unseren gemütlich eingerichteten Zimmern positiv überrascht. Bei sommerlichen Temperaturen verließen wir am Abend noch einmal unsere Jugendherberge um essen zu gehen.

Am zweiten Tag besichtigten wir bei gutem Wetter die Altstadt Krakaus mit der beeindruckenden Marienkirche. Nach der Besichtigung der Burg Wawel hatten wir Zeit zur freien Verfügung, die wir alle unterschiedlich genutzt haben. Einige waren in der Galeria Krakowska shoppen und andere haben Souvenirs gekauft. Der darauf folgende Tag begann mit der Besichtigung der modernen Kirche Arka Pana, die zu dem Stadtteil Nowa Huta gehört. Die Mittagspause verbrachten wir ebenfalls dort. Mit dem Bus ging es dann weiter zum Kalvarienberg - einem bedeutenden Wallfahrtsort -, wo wir die Bernhardiner Kirche besuchten. Einige gingen mit Frau Reif den Berg hinauf die anderen verbrachten eine verlängerte Mittagspause. Abschließende Station dieses Tages war die kleine Landstadt Lanckorona, die - typisch für die dortige Bauweise - weitgehend aus Holz errichtet ist. Nach einem Rundgang fuhren wir erschöpft zurück zum Hostel. Am vierten Tag gingen wir die engen, unregelmäßigen Stufen des Stadtturms des Rathauses hinauf, von dort hatten wir eine schöne Aussicht über Krakau. Anschließend besuchten wir das jüdische Viertel Krakaus, Kazimierz, wo wir die Gelegenheit hatten, in dem dortigen Museum und den zwei Synagogen mit anschließendem Friedhof mehr über die Geschichte des jüdischen Polens zu erfahren. Der Freitag brachte bedrückende Stimmung mit sich. Denn wir waren im Konzentrationslager Ausschwitz 1 und 2. Man konnte sich schwer in die schlimme Lage versetzen und es war unvorstellbar, was damals passiert ist. Einige Juden haben ergriffen gebetet hinter den Mauern des Geschehens und wiederum andere haben vor dem Tor ausgelassen gesungen und gefeiert. Für uns war es besonders schlimm, die Haare, Schuhe, Töpfe und Kleidung der gestorbenen Juden zu sehen. Auf der Rückfahrt haben fast alle ergriffen geschwiegen.

Am Samstag haben wir das Schindler Museum besichtigt, über das wir bereits in der Schule einen Film gesehen haben. Dort haben wir viele interessante Dinge erfahren. Wir kamen bereits am frühen Nachmittag wieder in der Jugendherberge an, hatten jedoch keine Motivation nach draußen zu gehen, da es regnete. Am Abend sind wir dann doch alle gemeinsam zum typisch polnischen Restaurant gegangen und haben dort alle gut gegessen. Am letzten Tag unserer gelungen Polenfahrt sind wir elf Stunden ohne Probleme nach Hause gefahren. Abschließend möchten wir uns bei Frau Reif und Herrn Langer für die wunderbare Zeit in Polen und unserem Busfahrer Gottfried, der uns sicher an unser Ziel gebracht hat, bedanken.

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Hochspannung in der Aula

Eine Glühlampe leuchtet in der Hand mit Strom, der durch den Körper fließt: Beeindruckende Experimente zeigt Dr. Christian Brendel, Leiter der Entwicklungsabteilung für Umrichter bei der Dr. Johannes Heidenhain GmbH Traunreut in der Aula des Gymnasiums Berchtesgaden. Ein elektronisch gesteuerter Tesla-Transformator macht die Experimente möglich. Er erzeugt hochfrequente Wechselspannung. Erstaunlich ist, wie der bis zu 80 Zentimeter lange Lichtbogen des Transformators mittels Elektronik Musik spielen kann. Aufgrund der hohen elektrischen Feldstärke leuchten Leuchtstofflampen in den Händen der Schülerinnen und Schüler drahtlos. Dr. Brendel erklärt zu jedem seiner packenden Versuche den physikalischen Hintergrund. So erfahren die Schülerinnen und Schüler beispielsweise, wie die hohe Spannung entsteht und wann fließender Strom ungefährlich für den Körper ist.
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Studienfahrt nach Salamanca

Am 10. März ging es für 23 Spanier aus den 10.Klassen auf nach Salamanca. Als Begleitlehrer reisten Frau Schütz und Herr Hornung in die nordwestlich von Madrid gelegene historische Universitätsstadt mit uns. Mit dem Bus nach München, 2 Stunden mit dem Flieger nach Madrid, nochmals zweieineinhalb Stunden mit dem Bus nach Salamanca und am Abend zu zweit oder zu dritt in unsere Gastfamilien bildeten den Start in das einwöchige spanische Abenteuer. In dieser leider sehr knapp bemessenen Zeit besuchten wir so ziemlich alles, was man von Salamanca und der Umgebung gesehen haben sollte. Bei sämtlichen unserer Aktivitäten wurden wir stets von der netten Spanierin Ruth begleitet. Sie gab uns während der Stadtführung über die eindrucksvolle Geschichte der Stadt Auskunft; außerdem besichtigten wir die Markthalle mit ihren delikaten Wurst-,Käse-, und Fischspezialitäten, das „Museo Casa Lis“ mit einem farbenfrohen Glasdach und viele weitere sehenswerte Monumente. An zwei Tagen fuhren wir mit einem kleinen Bus etwas weiter aufs Land. Einmal sahen wir uns eine Keramikfabrik in Alba de Tormes und eine Stierfarm an, auf der wir auf einem Anhänger mitten durch das Gehege der „toros bravos“ (der eigens für den Stierkampf gezüchteten Stiere) gezogen wurden. Das zweite Mal fuhren wir zu einem kleinen Örtchen namens San Martín del Castañar, in dem wir die herrliche Ruhe mitten im Gebirge genießen konnten. Anschließend ging es nach La Alberca, wo wir ein Museum in Form eines sehr alten Hauses besichtigten. An zwei Tagen durften wir sogar mit den Lehrern bis Mitternacht in spanische Discos gehen. Alles in allem war die Spanienfahrt sehr, sehr schön; wir konnten unsere Spanischkenntnisse perfekt verbessern und diese Fahrt wird für jeden von uns noch lange in positiver Erinnerung bleiben.
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