Exkursion der Q11 zum Science Slam nach Gendorf

Am Freitagnachmittag, den 10.02.17, fuhren einige Schüler des P-Seminars "Chemie im Alltag" mit Herrn Ostertag nach Gendorf. Dort fand am Abend der zweite gendorfer Science Slam Wettbewerb statt, bei dem fünf junge Wissenschaftler und ein Schüler in jeweils zehn Minuten ihre Forschungen auf humorvolle Art und Weise vorstellten. Außer Konkurrenz startete Samuel Höre aus einer zehnten Klasse des Traunreuter Gymnasiums, der bereits als Gewinner des Junior Science Wettbewerbs ausgezeichnet worden war und seinen Gewinnervortrag über LEDs hielt. Danach begann der eigentliche Wettbewerb: Dem Publikum wurden in Kleingruppen Klemmbretter zugeteilt, um die folgenden Vorträge in den Kategorien Science (Inhalt, Lerneffekt) und Slam (Präsentation, Vortrag) mit bis zu 10 Punkten zu bewerten. Unterhaltsam durch die Show begleitete uns der Kommunikationswissenschaftler Philipp Schrödl. Das erste Thema "Warum sind Neugeborene so leicht?" von Simon Reif war ein gelungener Einstieg des Sozialwissenschaftlers. Er beschäftigte sich mit der Tatsache, dass das bei der Geburt angegebene Gewicht der meisten Babys nur knapp unter der nächsten Gewichtsklasse liege und stellte dies in Zusammenhang mit den Zuschussgeldern, die Krankenhäuser für unterschiedlich schwere Kinder bekommen. Christoph Wiedmer erläuterte zu "Wie kann man Geruchsstoffe in Spielsachen nachweisen?" seine Vorgehensweise. Als einzige Frau stellte Viktoria Ganß aus München "Fettreif- für die Akzeptanz der Problemzone der Schokolade", die Ursachen der für uns unappetitlich aussehenden, fleckigen Schokolade vor, bei der manch einer meint, sie schimmle. "Der heilige Januerius" von Matthias Mader der freien Uni Schwabing, versuchte die damaligen Blutwunder mehrerer Heiliger nachzuvollziehen und aufzulösen. Zuletzt der "Alltag eines Experimentalphysikers- Heute: Einzelmoleküldetektion" von Silvan Englisch des Max Planck-Instituts. Am Ende des Abends erreichte Viktoria Ganß die größte Punktzahl, wurde als Siegerin des Science Slam Wettbewerbs 2017 gekürt und gewann somit den goldenen Erlenmeyerkolben. Bevor wir mit den Eindrücken eines gelungenen Abends müde ins Bett gehen konnten, gerieten wir gegen 23:30 Uhr auf dem Heimweg in Bischofswiesen in eine Polizeikontrolle und konnten glücklicherweise nach einigen Minuten weiterfahren.
weiterlesen ...

Berlinfahrt

Am Sonntagmorgen um 6 Uhr in der Früh machten wir, die Q11 des Gymnasiums Berchtesgadens uns auf den Weg in die Hauptstadt Deutschlands. Nach einer langen aber angenehmen Fahrt mit unserem Busfahrer kamen wir auch gut und ohne Probleme in Berlin an. Den ersten Abend nutzen wir gleich um uns in der Umgebung unseres Hotels einzuleben und zu orientieren. Wir hatten das Glück sehr zentral zu wohnen, sodass die Shopping Meile keine 5 Minuten entfernt lag.
Der erste Tag begann für uns mit der Besichtigung des Reichstagsgebäudes, einigen politischen Vorträgen und einer Führung in der Glaskuppel des Bundestags. Nach einer Stadtrundfahrt mit unserem eigenen Bus bekamen wir einen ersten schönen Eindruck von Berlin und konnten das Großstadtflair kennen lernen. Am Dienstag ging es für uns zum Holocaust Denkmal der ermordeten Juden mitten in Berlin. Das beeindruckende Bauwerk auf über 18000 m^2 und auch die dazugehörige Ausstellung faszinierten und erfassten uns gleichzeitig. Themenübergreifend besichtigten wir anschließend noch das jüdische Museum, das uns einen informativen Einblick in das Leben und den Glauben der Juden gab. Am Mittwoch erkundeten wir das, was man nicht auf den ersten Blick sieht – die Berliner Unterwelten. Dort bekamen wir eine Führung, welche uns näher brachte wo und in welchen Zuständen die Leute sich in den Luftschutzbunkern zu Zeiten des Krieges befanden. Nachdem wir wieder das Tageslicht erblickten ging es weiter zum Berliner Dom und Berliner Schloss. Dort haben wir die Sonnenstrahlen und das tolle Flair der Spree genossen. Nach einer erfrischenden Pause machten wir uns auf den Weg zu der Museumsinsel. In Gruppen aufgeteilt ging es dann in zwei der Museen. Zum einen das Pergamonmuseum und zum anderen das Ägyptische Museum.
An unserem letzten Tag in Berlin fuhren wir nach Potsdam, wo wir zuerst den schönen historischen Kern der Stadt und das holländische Viertel erkundeten. Anschließend erhielten wir zwei Führungen durch das Neue Palais und den Park Sanssouci, um uns besser vorstellen zu können, wie die Menschen im 18. Jahrhundert gelebt haben. In dem riesigen Park erhielten wir außerdem Informationen über den Freundschaftstempel und das Chinesische Haus. Von Potsdam aus ging es zum Olympiagelände, direkt vor das Stadion. Das Gelände diente bereits während der Zeit des Nationalsozialismus als Sportstätte. Zurück in Berlin besuchte die gesamte Q11 das internationale Straßentheaterfestival „Berlin lacht!“ am Alexanderplatz, wo viele Straßenkünstler ihr Können unter Beweis stellten. Über die Tricks mancher Künstler rätseln wir noch immer.
Die späten Nachmittage und Abende nutzen wir zum Shoppen, Musicalveranstaltungen und natürlich Berlin bei Nacht kennen zu lernen. Mit angenehmen Temperaturen, schönem Wetter und vielen Eindrücken und Erinnerungen ging unsere Abschlussfahrt auch zu Ende, ein großes Dankschön geht an unsere Lehrer Frau Prusnat und Herrn Ostertag und an unseren Busfahrer Thorsten.
weiterlesen ...

Naturwissenschaften und französische Kultur

Paris, Berchtesgaden – „Classes musée internationales“ ist ein Angebot des französischen Instituts München, das Schülergruppen nach erfolgreicher Bewerbung ein hochwertiges Programm in der französischen Hauptstadt bietet. Ziel dabei ist es, die französische Sprache und Kultur mit den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu verknüpfen. Pauline Pistor und Timo Riedlsperger berichten von ihrer einwöchigen Paris-Exkursion mit den Begleitlehrkräften Helga Kronowetter und Martin Hofreiter.

Um vier Uhr morgens begann am Samstag unsere Reise in die Hauptstadt von Frankreich. Von unseren Familien wurden wir zum Salzburger Flughafen gebracht. In Paris angekommen brachten uns Shuttle-Busse zum Hotel, welches sehr zentral lag, so dass wir nur 15 Minuten mit der Metro zum Eiffelturm brauchten. Dort angekommen erwarteten uns aufdringliche Souvenirverkäufer und Massen von fotografierenden Menschen. Auch wir zückten unsere Fotoapparate. Entlang der Seine spazierten wir bis zum Beginn der „Île de la Cité“. Zwischendurch ließen wir uns im "Jardin des Tuileries" nieder, um Crêpes zu verspeisen. Ein "Batobus", ein kleines Schiff, brachte uns auf der Seine zurück zum Eiffelturm. Um 20 Uhr ging es auf die Spitze des zur Weltausstellung 1889 errichteten Bauwerks. Von dort aus hatte man einen unglaublichen Blick über Paris. Vor allem als es dunkel wurde, funkelte die Stadt wie ein Sternenhimmel. Nach einem traditionell französisches Frühstück "café au lait, tartines, croissant" machten wir uns am Sonntag auf den Weg zum Grand Palais. Im mit dem Deutschen Museum München vergleichbaren „Palais de la découverte“ waren viele sehr interessante Exponate, etwa zur Erkundung unseres Nachbarplaneten Mars. Am späten Nachmittag schlugen wir den Weg zur "Notre Dame" ein. Gegen 19 Uhr ging es für die gesamte Gruppe zu einem gemeinsamen Essen ins „La Boullion Chartier“, wo wir den Abend schön ausklingen ließen. Das erste Ziel am Montag war „Sacré Cœur“. Nach einem Besuch im Inneren der Kirche schauten wir uns das Künstlerviertel Montmarte an. Zum Mittagessen im Sonnenschein ging es in den "Jardin du Luxembourg“. Wir machten uns auf ins benachbarte „Panthéon“ mit dem Focaultschen Pendel und den Gräbern berühmter Persönlichkeiten wie Marie und Pierre Curie. Von der Dachterrasse der nationalen Ruhmeshalle Frankreichs genossen wir den Blick auf unsere bereits erlebten und noch angedachten Ziele. Am Abend stand der „Arc de Triomphe“ auf dem Plan. Die 284 Stufen lohnten sich, wir waren überwältig von der atemberaubenden Aussicht und durften einen wunderschönen Sonnenuntergang miterleben und den Eiffelturm funkeln sehen.

Der Dienstag war der „La Cité des Sciences“, der „Stadt der Wissenschaften“, verschrieben. Im größten populärwissenschaftlichen Museum Europas besichtigten wir eine Ausstellung über Charles Darwin, nahmen an einer Planetariumsvorführung teil, sahen in der "Géode" einen Dokumentarfilm über den Pazifik und bekamen zahlreiche Eindrücke zu den Themen Mathematik, Physik und Psychologie. Zum Abschluss des Tages ging es in eine gerade neueröffnete James Bond-Ausstellung mit den besten Erfindungen und Technikspielereien von Q. Ohne richtig auszuschlafen, begann der Mittwoch mit einer Architekturführung durch die „Fondation Louis Vuitton“. In dem daneben liegenden Park „Jardin d’acclimatation“ genossen wir die Sonnenstrahlen und die Wärme in der Natur und machten uns anschließend auf den Weg nach „La Défense“. Am Abend trafen wir uns zur „Nocturne“ beim Louvre und besichtigten gemeinsam das bekannte Museum.

Unseren letzten Tag in Paris durften wir individuell gestalten. In Kleingruppen ging es etwa in die Katakomben, zum Fußballstadion, ins Wachsfigurenhaus „Grévin“, zu den Impressionisten ins "Musée Marmottan Monet" oder in die Galeries Lafayette zum Shoppen. Als gemeinsamen Abschluss haben wir zusammen zu Abend gegessen und die letzten Stunden in Paris genossen. Am Freitag traten wir den Rückflug nach Salzburg an. Wir hatten eine sehr schöne und interessante Zeit in Paris. Mit einer tollen Gruppe, wahnsinnig gutem Wetter und vielen imposanten Eindrücken werden wir unsere Reise nicht so schnell vergessen.
weiterlesen ...

Hochspannung in der Aula

Eine Glühlampe leuchtet in der Hand mit Strom, der durch den Körper fließt: Beeindruckende Experimente zeigt Dr. Christian Brendel, Leiter der Entwicklungsabteilung für Umrichter bei der Dr. Johannes Heidenhain GmbH Traunreut in der Aula des Gymnasiums Berchtesgaden. Ein elektronisch gesteuerter Tesla-Transformator macht die Experimente möglich. Er erzeugt hochfrequente Wechselspannung. Erstaunlich ist, wie der bis zu 80 Zentimeter lange Lichtbogen des Transformators mittels Elektronik Musik spielen kann. Aufgrund der hohen elektrischen Feldstärke leuchten Leuchtstofflampen in den Händen der Schülerinnen und Schüler drahtlos. Dr. Brendel erklärt zu jedem seiner packenden Versuche den physikalischen Hintergrund. So erfahren die Schülerinnen und Schüler beispielsweise, wie die hohe Spannung entsteht und wann fließender Strom ungefährlich für den Körper ist.
weiterlesen ...
Diesen RSS-Feed abonnieren

Log in

Konto erstellen
×
Das könnte Sie interessieren

So, 26 Mär 2017

Ich bin Chef! - Workshop Unternehmensgrü…

Welche Vorteile hat die Gründung und Leitung eines eigenen Unternehmens?...