Tutoren-Schulung 2017

Wie jedes Jahr fuhren die Tutoren zusammen mit den Betreuungslehrern Frau Weigl, Herr Parma, Herr Hornung und Frau Haslberger an den Waginger See, um dort gemeinsam die Tutoren-Schulung anzutreten. Nachdem alle ihre Zelte aufgeschlagen hatten, wurde auch schon mit der Schulung begonnen. Während die neuen Tutoren erste Tipps erhielten, wie sie eine Tutoren-Stunde leiten können, suchten die erfahreneren Tutoren nach Lösungen für alte Probleme, um das Tutorensystem noch besser zu machen. Anschließend saßen wir bei einem gemeinsamen Mittagessen zusammen und tauschten uns über die erarbeiteten Ergebnisse aus. Dann ging es mit dem Nachmittagsprogramm weiter, in dem den Tutoren etwas über die verschiedenen Lerntypen und Lernmethoden beigebracht wurde. Und somit neigte sich der Tag auch schon dem Ende zu. Als das gemeinsame Abendessen mit Pizza beendet war, ließen wir den Tag mit einem lustigen Spieleabend ausklingen. Auch wenn die Nacht kalt war, startete jeder munter in den neuen Tag. Nach dem Frühstück lernten die Tutoren den richtigen Umgang mit Problemsituationen und wie man zum Beispiel eine Du-Botschaft in eine Ich-Botschaft umwandelt. Nach so viel Input bekamen die Tutoren Freizeit und konnten das schöne Wetter genießen, bis es dann Mittagessen gab und weiter im Programm ging. In diesem bereiteten die jüngeren Tutoren mit Hilfe der größeren und erfahreneren Tutoren eine Stunde vor. Diese wurde dann anschließend von den neuen Tutoren vorgestellt und somit die erlernten Grundlagen und Techniken erprobt. Dann hieß es zusammenpacken und noch ein wenig das schöne Wetter genießen, bis uns der Bus dann wieder abholte und uns zum Gymnasium Berchtesgaden zurückbrachte.
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Studienfahrt der Lerncoaches nach Wien

Die Runde mit dem Riesenrad am Prater rotierte die Lerncoaches samt Begleitpersonen über die Dächer des abendlichen Wien. Von hier oben funkelten die Stationen eines ereignisreichen Tages. Unser „Ich“ entwickelt sich gemäß der Wahrnehmung, und zwar nicht nur der Außen-, sondern auch der Innenwelt, heißt es in Freuds Psychoanalyse. Der Anblick des Stephansdoms projizierte das freudige Abbild der Stadtführerin auf die innere Leinwand unseres verdrängenden Bewusstseins… zu unseren Füßen hoben sich die City Cruises von der dunklen Donau ab; es war zwar kalt auf den Schiffen, aber dennoch heiter… jenseits des Stroms ragte der markante Donauturm in den nächtlichen Stadthimmel. „Time Travel“… Pestsäule… viele leidvolle Geschichten flossen über die Jahrhunderte mit der Donau nach Osten. Im Mittelalter wurde die geplagte Bevölkerung von todbringender Pest gepeinigt und von kaffeebringenden Türken belagert. Der Zweite Weltkrieg vertrieb gebildete Denker wie Sigmund Freud und die finale Bombardierung hinterließ mahnende Wunden im geschundenen Siedlungskörper. Heute ist Freud in seine Heimatstadt zurückgekehrt und erliegt, wie die Narben der Geschichte, jedem Verdrängungswiderstand. Wir fanden uns im Fokus seines analytischen Blickes wieder. Was er wohl zu all seinen prominenten Wachsfigurenkameraden zu sagen gehabt hätte oder zu unserem zwanghaften Konsumverhalten in der Mariahilfer-Straße und der lustvollen italienischen Introjektion jenseits des Westbahnhofs. Vielleicht hätte er unseren Ohren Ludwig Van Beethoven oder Franz Schubert empfohlen oder einen ausgedehnten Spaziergang in den weitläufigen Parkanlagen des Schlosses Schönbrunn zu den Klängen von Joseph Haydn. Warum nicht einen Strudelkurs in der Hofbäckerei oder gar den Besuch des Palmenhauses? Am Ende vielleicht den Wiener Zoo? Auf zwei Eisenschienen rasen wir durch die Landschaft… bewusste und unbewusste Erinnerungen an vergnügte Momente fliegen durch unsere Tagträume… ‘Remember To Remember‘ heißt es irgendwo anders.
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Di, 19 Sep 2017

Tutoren-Schulung 2017

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