10 Jahre Wissenschaftsherbst, 500 Jahre Salzbergwerk, 200 Exponate MINTbegeistert!

MINT-EC Zertifikatsverleihung

Im Rahmen der Abiturzeugnisverleihung wurde Lena Mader (im Bild rechts vorne) und Kaya Beneke (links vorne) eine besondere Ehre zu Teil. Sie erhielten das MINT-EC-Zertifikat mit "Auszeichnung" aus den Händen von Oberstufenbetreuer Gerd Schiener und Schulleiter Andreas Schöberl (rechts hinten). Zusätzlich zu sehr guten Schulleistungen engagierten sich die beiden "Jugend forscht"- und "Lions-Club"-Preisträgerinnen auf der Bildungsmesse Forscha als Ausstellerinnen, repräsentierten das Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land in einer Live-Sendung des Bayerieschen Rundfunks, hielten eine Präsentation im Bayerischen Kultusministerium zur Auftaktveranstaltung der MINT-Regionen Bayerns und verwirklichten Eigenbau-Exponate für die überregional bekannte "MINTbegeistert!"-Mitmachausstellung.
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Experimente antworten

Die Schüler Manuel Ponn, Christian Springl, Lukas Rasp, Idris Pilipczuk, Franz Hochreiter und Johannes Knauth haben an der ersten Aufgabe des Wettbewerbs „Experimente antworten“ teilgenommen. Im weiteren Verlauf nahmen Idris Pilipczuk, Johannes Knauth, Fabian Bormann, Maximilian Nusser, German Stelmakh und Lukas Rasp auch an der zweiten Aufgabe des Wettbewerbs „Experimente antworten" mit Erfolg teil. Ihnen wurde eine Urkunde überreicht.

Wer auch Lust an diesem interessanten Wettbewerb teilzunehmen kann sich jederzeit gerne der Gruppe anschließen und sich bei Herrn Ostertag melden.

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Akustik und MINTbegeistert! im Landtag

Michaela Kaniber, Landtagsabgeordnete des Stimmkreises Berchtesgadener Land hat die Seminare Akustik und MINTbegeistert! des Gymnasiums Berchtesgaden mit OStR Markus Hanke und OStR Martin Hofreiter in den Bayerischen Landtag nach München eingeladen. Themen bei der Diskussion der Berchtesgadener Gymnasiasten mit der Abgeordneten im Plenarsaal waren die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium G9, der Ersatzbau der Jennerbahn und die Erlangung von staatlichen Fördermitteln hierfür, die Problematik des bayerischen Ladenschlussgesetzes für Tourismusorte wie den Königssee, der Breitbandausbau für "schnelles Internet" sowie hochqualifizierte Arbeitsmöglichkeiten in der Heimat nach erfolgraich abgeschlossenem Studium.
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Lord of the MINT - Die ersten Battles

Im Rahmen des naturwissenschaftlichen Projekts fanden die ersten Battles zum Lord of the MINT statt. Viele spannende und interessante aber auch auch sehr lustige Projekte wurden präsentiert. Der selbstschaukelnde Kinderwagen, der elektrische Motorschlitten oder ein Kugelxylophon. Die Brandbreite reichte von Rechercheprojekten bis hin zu sehr komplexen Fragestellungen wie der Möglichkeit Energie beim Gehen mit dem Schuh zu produzieren. Nach dieser ersten Runde erhielten die Teilnehmer Punkte von einer Fachjury. Die zweite Runde bewerete dann den Projektfortschritt. Zum Abschluss wird die Jury einen Lord of the MINT küren, dem dann auch ein attraktiver Sachpreis winkt. Das Projekt zeigt, welch kreatives Potential in den Schülerinnen und Schülern steckt, wenn sie sich für ein selbstgewähltes Thema engagieren dürfen.
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Erfolge beim Regionalwettbewerb Jugend forscht

Von Mittwoch bis Donnerstag richtete der Kommunikationstechnik- Spezialist Kathrein an der Hochschule Rosenheim den ersten Regionalwettberwerb "Jugend forscht" im Großraum Rosenheim aus. In Anwesenheit von zahlreichen Persönlichkeiten aus Politik, Bildung und Wirtschaft wurden die innovativsten und neuwertigsten Erfindungen der jungen Forscher geehrt. Das Anfangswort übernahm Kathrein Geschäftsführer Anton Kathrein höchstpersönlich. Ziel sei es, die Jugend für Technik und Forschung zu animieren und zu motivieren. Er sehe in der Zusammenarbeit mit dem Jugend forscht e.V. perfekte Voraussetzungen. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Hochschulpräsident Heinrich Köster schlossen sich den Worten von Kathrein an. Frau Bauer unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung mit den Worten: "Ich bin stolz, dass der Regionalwettbewerb im Großraum Rosenheim durchgeführt werden konnte. Wir brauchen junge Forscher die unsere Zukunft bedeutend mitgestalten können." In den Kategorie Biologie, Chemie, Physik, Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik, Technik und Arbeitswelt setzten sich hunderte Kinder, mit einer kritischen Frage, über mehrere Wochen und Monate hinweg auseinander.

Drei Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Berchtesgaden stellten sich an den zwei Tagen den Fragen der Jury. Kaya Beneke und Lena Maler konnten mit ihren Forschungsprojekten die Jury überzeugen und sicherten sich jeweils einen dritten Platz im Fachgebiet Biologie. Kaya Beneke stellte sich die Frage: "Gibt es den Neophyt Ambrosia bereits in Berchtesgaden?" und konnte diese Frage durch eine molekularbiologische Analyse von Honig beantworten. Lena Mader untersuchte in ihrer Arbeit Zecken auf den Erreger der Borreliose und nutze ebenfalls molekularbiologische Verfahren, die am Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land durchgeführt wurden. Dass Forschung keine Grenzen kennt zeigte Maximilian Koch mit seinem Projekt: Hefe im Bier - bis dass der Braumeister sie scheidet. Die beiden betreuenden Lehrkräfte Dr. Gert Helms und Andreas Rußwurm unterstützen die Jungforscher tatkräftig bei ihrer Arbeit.

Alle jungen Forscher erhielten für ihr Engagement eine Urkunde und die Platzierungen wurden mit tollen Sach- und Geldpreisen belohnt.

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Neumarkt, Göttingen, Berlin - Gymnasium Berchtesgaden bundesweit vernetzt

MINT-EC ist das nationale Excellence-Schulnetzwerk von 267 bundesweit ausgewählten Gymnasien mit hervorragendem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Schulprofil. Seit 2014 ist das Gymnasium Berchtesgaden Teil des Netzwerks. Nach der Teilnahme am bayerischen Regionalforum MINT100 in Neumarkt und an der Schulleitertagung in Göttingen flog nun eine Delegation zum Hauptstadtforum MINT400 nach Berlin. Florian Scherer, Elias und Rasmus Noeske berichten.

Am Mittwoch klingelte der Wecker früh. Um kurz nach vier Uhr morgens machten wir uns mit Herrn Hofreiter auf den Weg zum Salzburger Airport. Vor uns lag das intensive Erkunden der Berliner Science-Welt. Erste Station war der Maker Store mit Einblicken in die Bereiche Robotik und Elektronik. Nach dem lehrreichen Vormittag brunchten wir in der angeblich besten Currywurst-Bude Berlins. Wohlgesättigt folgte Sightseeing: Brandenburger Tor, Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett, Bayerische Vertretung und Schokoladenfondue im Ritter Sport Store. Im Spectrum Science Center des Technischen Museums lernten wir spannende MINT-Exponate wie Spiegelillusionen, rotierende LED-Kunstwerke oder das namensgebende optische Spektrum kennen und schossen Fotos zur Inspiration für die nächsten P-Seminare „MINTbegeistert!“. Am Abend saßen wir bei der Blue Man Group im Stage Theater am Potsdamer Platz in der ersten Reihe mittig. Beim nächtlichen Heimweg waren wir ganz alleine auf dem Pariser Platz.

Am Donnerstag besichtigten wir vormittags die Kuppel des Reichstagsgebäudes, ein Audioguide erklärte beim Hinaufgehen die politischen Bauwerke der Hauptstadt. Mittags begann die MINT 400 im „Kosmos“. 400 SchülerInnen und 100 LehrerInnen der MINT-EC-Schulen aus ganz Deutschland trafen sich zum Erfahrungsaustausch, mit dabei auch unser MINT-EC-Partnergymnasium Olching. Auf dem Bildungsmarkt stellten zahlreiche Aussteller aus Wirtschaft und Wissenschaft Studien- und Berufsperspektiven vor. Fachvorträge führten in verschiedene Wissenschaftsbereiche ein. Wir Berchtesgadener folgten einer aufschlussreichen Präsentation über Positionsbestimmungssysteme wie GPS oder Galileo, die den aktuellen Stand der Forschung aufzeigte. Abends speisten wir im noblen Restaurant „Sphere“, das sich drehend auf 207 Metern Höhe auf dem Berliner TV-Turm am Alexanderplatz befindet.

Der Freitag war geprägt von ganztägigen Workshops in unterschiedlichen Technologiefirmen und -Institutionen in und um Berlin. Elias besuchte die „Cisco Network Academy“ des weltweit führenden Netzwerktechnikunternehmens. Dort baute er mit Hilfe eines Raspberry Pi 3 einen eigenen Prototypen zum Internet of Things, kurz IoT, das Menschen, Dinge und Prozesse miteinander vernetzt. Projektziel war ein intelligenter Zähler für Diskotheken, der dauernd die Anzahl der anwesenden Personen misst, sie mit der maximal verfügbaren Kapazität des Clubs abgleicht und den Türstehern und Partylustigen rechtzeitig per App Bescheid gibt, wie viel los ist. Der Workshop wurde in englischer Sprache abgehalten, was sich jedoch als problemlos herausstellte. Elias: “Letztendlich bin ich nicht nur mit einem wertvollen Zertifikat, sondern auch mit viel mehr Wissen und Erfahrungen aus dem Cisco-Gebäude gegangen.“ Florian war bei ABB, dem Weltmarktführer für Elektrifizierungstechnologien. Los ging es mit einer Werkstattführung zu CNC-Fräsen und Robotern. Nach dem Rundgang waren eine Ampelschaltung inkl. Fußgängerampel und ein LCD-Display selbst zu bauen und zu programmieren. Florian: „Mir hat es so viel Spaß gemacht, dass ich nun privat mit dem Arduino weiter programmiere.“ Rasmus kam beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR zu spannenden und packenden Erkenntnissen der Physik. Themen waren Meteoriten, Schwerkraft und das 3D-Universum. Rasmus: „Die MINT400 barg die Möglichkeit, sich mit den aus ganz Deutschland angereisten Gleichaltrigen auszutauschen und die gemeinsame Zeit angenehm zu gestalten.“ Am frühen Abend stand der letzte Höhepunkt des hochwertigen Programms an. Dr.-Ing. Thomas Reiter, Europas erfahrendster Astronaut erzählte über das Leben und seine Erlebnisse im Weltall. Zusammengenommen 350 Tage verbrachte er in mehreren Missionen als Bordingenieur auf den Raumstationen MIR und ISS. Beeindruckende Bilder und Filme von innerhalb und außerhalb der Raumstationen sowie Blicke auf die Erde, etwa ein Hurrican von oben, brachten uns alle zum Staunen. Um 23.10 Uhr landeten wir wieder in Salzburg. Gegen Mitternacht schliefen wir in unsere Faschingsferien.

Übrigens: Diese Fahrt ist der Hauptpreis des „Lord of the MINTs“-Wettbewerbs des Gymnasiums Berchtesgaden für die SchülerInnen der naturwissenschaftlichen zehnten Jahrgangsstufe.
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