Fahrten

Andalucía, un sueño - Zwölf Tage im traumhaften Andalusien

Die diesjährige Spanienfahrt war eine Rundreise durch die schönsten Städte Andalusiens: Málaga, Ronda, Sevilla, Córdoba und Granada. Im Folgendem lesen Sie die Tagebucheinträge der Schülerinnen und Schüler, die diese Reise angetreten haben.

Als wir, das heißt 8 Schülerinnen und Schüler aus der 10. Klasse, um 14:15 Uhr in Málaga (Spanien) ankamen, suchten wir zuerst unser Hotel und bezogen dort die Zimmer. Anschließend sind wir auf eine Burg gegangen um den schönen Ausblick auf die Stadt zu genießen. Nach vielen Fotos ging es dann an den Strand. Dort entdeckten wir auch ein Riesenrad mit dem wir sofort gefahren sind. Am Abend gingen wir nochmal in die Stadt um etwas zu essen und den ersten Tag abzurunden.

Den zweiten Tag in Málaga starteten wir mit einem Frühstück in einem Café in einer kleinen Seitengasse. Gestärkt mit frisch gepressten Orangensaft, einem kleinen Obstsalat und Croissants ging es dann weiter in das Zentrum der Stadt, um diese genauer zu besichtigen. Auch ein Besuch bei der Ausgrabungsstätte, dem „Teatro Romano“, durfte auch nicht fehlen! Anschließend hieß es dann zurück zu unserer Unterkunft zu gehen und die Koffer zu packen, um dann die zweistündige Busfahrt nach Ronda antreten zu können. Dort angekommen gingen wir erst mal einkaufen, um uns dann selbst Tapas zu zubereiten. Nach dem Essen unternahmen wir noch einen kleinen Spaziergang in die Stadt, bei dem wir den Sonnenuntergang auf der „Puente Nuevo“ beobachten konnten. Kurz darauf fielen wir alle müde ins Bett.

Nach einem leckeren Frühstück mit selbst zubereiteten Obstsalat und Joghurt, auf unserer sonnigen Terrasse, besuchten wir die kleine, aber wunderschöne Stadt Ronda. Dort gab es viele Sehenswürdigkeiten, die zu besichtigen waren, wie die „Puente Nuevo“, „Palacio Mondragón“ und eine der ältesten Stierkampfarena Spaniens. Danach bereiteten wir das Essen vor, um dann in unserem Garten zu grillen. Nachdem der Abwasch erledigt war, genossen wir die Sonnenstrahlen auf unserem Balkon.

Heute stand wieder einmal der Umzug in eine neue Stadt an. Nach einem gemeinsamen Frühstück wurde das nettes Häuschen aufgeräumt und nach einem kleinen Verdauungsspaziergang verließen wir Ronda mit dem Bus und die Reise ging weiter nach Sevilla. In der Stadt angekommen packten wir unsere Koffer und marschierten durch die Stadt zu unseren Apartments. Die Koffer wurden abgestellt und da der nächste Supermarkt nicht weit entfernt war, sorgten wir erst einmal für die Verpflegung. Als wir wieder zu Hause waren hieß es dann allerdings erst einmal Entspannen im Pool auf der Dachterrasse. Nachdem sich nun alle etwas Ruhe gegönnt hatten, erkundeten wir noch Sevilla und unser Hunger wurde mit typisch spanischen Speisen gestillt.

Der zweite Tag in Sevilla begann für uns mit einem ausgewogenen Frühstück. Nachdem wir abgewaschen haben, sind wir zu der ersten Sehenswürdigkeit von Sevilla gegangen. Dem „Metropol Parasol“, die auch Pilze von Sevilla genannt werden, weil sie wie Pilze aussehen und den Leuten Schatten spenden. Anschließend gingen wir in den wunderschönen Garten „Real Alcázar“. Danach besuchten wir die prächtige Kathedrale mit dem Glockenturm „Giralda“, von dem aus wir die wunderschöne Aussicht auf die Stadt genossen. Nachdem wir ein Paar Fotos geschossen haben, gingen wir wieder zurück zum „Metropol Parasol“, um auf einen kühlen Drink die Aussicht von dort zu bestaunen. Danach durften wir alleine Sevilla erkunden, um Einkäufe zu erledigen und Straßenmusiker zuzuhören. Am Abend machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch die Gassen, in denen wir einen Markt fanden, in dem viele als Römer verkleidet waren. Wir marschierten noch durch den Römermarkt, ehe wir zurück zu unserer Unterkunft gingen.

Auch den zweiten vollen Tag in Sevilla haben wir voll genutzt. Nach einem ausgewogenen Frühstück, besichtigten wir als erstes das „Museo de Bellas Artes“, wo wir unter anderem berühmte Kunstwerke von Goya und Diego Velázquez sahen. Danach ging es für uns durch ein Töpferwarenviertel und zum „Torre del Oro“ (ein Verteidigungsturm am Fluss Guadalquivir). Wir spazierten ein Stück am Fluss entlang, bis wir am „Plaza de España“ angelangten. Nach hunderten von Fotos ging es durch den María-Luisa-Park endlich zu unserem wohlverdienten „Nachmittagssnack“. Mit gestillten Hunger und neuer Energie ging es in das Flamenco-Museum. Dort lernten wir die verschiedenen Tanzstile und deren geschichtlichen Verlauf kennen. Im Anschluss daran hatten wir das Vergnügen uns eine Flamenco-Show anzusehen, alle waren davon begeistert. Die Tänzer tanzten mit vollem Elan und Einsatz, sie trugen wunderschöne Kleider und man konnte den Blick nicht mehr von ihnen abwenden. Um 20:00 Uhr war es vorbei, wir gingen einkaufen, für unser Abendessen. Alle kochten miteinander Spaghetti mit Tomatensoße - köstlich! Und nachdem dann auch der eingebrannte Topfboden sauber war ging jeder mit einem Lächeln im Gesicht ins Bett.

Nach einem gemeinsamen Frühstück gingen wir schließlich zum Busbahnhof, um Richtung Córdoba zu fahren. Nach dem Beziehen unserer Zimmer, begann eine Besichtigungstour durch die Altstadt, bei der wir unter anderem die „Puente Romano“ sahen. Anschließend konnten wir in unserer Freizeit Andenken und Postkarten kaufen.

Córdoba ist eine sehr ruhige und übersichtliche Stadt. Früh am Morgen standen wir auf, um die „Mezquita-Catedral de Córdoba“ zu besuchen, welche tolle Eindrücke bietet. Daraufhin besuchten wir das archäologische Museum, wo wir vieles über die Geschichte Córdobas erfuhren, man aber auch ein altes Theater sehen konnte. Nach einem guten Essen genossen wir unsere freie Zeit, in der wir die Stadt erkundeten. Am frühen Abend trafen wir uns dann, um ein Gitarrenkonzert einer Musikstudentin anzuhören, wovon alle begeistert waren. Nachdem wir dann noch durch die Gassen spaziert waren, war auch ein weiterer Tag zu Ende und wir gingen schlafen.

Nach einem Frühstück im Hotel besuchten wir den „Alcázar de los Reyes Cristianos“ mit seinem wunderschönen Garten und der guten Aussicht auf dem Turm. Anschließend hatten wir freie Zeit, in der die meisten von uns essen und in Córdoba bummeln waren. Dann nahmen wir unsere Koffer und gingen zum Busbahnhof. Von dort brachte uns ein luxuriöser Bus nach Granada. Wir bestritten den weiten Weg zu unserer schönen, frisch renovierten Unterkunft und besorgten uns im Supermarkt Essen für das Frühstück am nächsten Tag. Nun gingen wir zu einem höher gelegenen Platz, von dem aus wir den Sonnenuntergang und die Sicht auf die Alhambra genossen. Anschließend aßen wir in einer Pizzeria und kehrten dann zurück in unsere Unterkunft.

Der Tag begann mit einem selbst gemachten Frühstück in unserem Apartment. Danach gingen wir los in Richtung Alhambra. Die große Festung besteht aus mehreren Palästen und wundervollen Gärten, die wir besuchten. Nachdem wir am Nachmittag etwas Freizeit bekamen und ein Eis gegessen haben, gingen wir in die „Capilla Real“, in der das Grab von den „Reyes Católicos“ liegt. Als wir abends essen gingen, bekamen wir eine Aufgabe, wie z.B. eine Person etwas über Deutschland zu fragen. Nach einem gemeinsamen Spiel und einer heißen Schokolade fielen wir müde ins Bett.

Heute stand unserer Gruppe der letzte Umzug unserer Reise nach Málaga bevor. Nachdem wir gemeinsam gefrühstückt und das Apartment aufgeräumt hatten, ließen wir Granada hinter uns und fuhren mit dem Bus nach Málaga. Nach einer eineinhalbstündigen Fahrt marschierten wir mit unseren Koffern durch die Stadt zu unserem Hostel. Nach kurzer Pause gingen wir dann auch endlich an den Strand, wo alle die Sonne genossen und einige sogar im Meer badeten. Nach einem gemütlichen Nachmittag ließen wir den letzten Abend dann noch mit gutem Abendessen und einem Cocktail auf der Dachterrasse ausklingen.

Unser letzter Tag in Spanien begann mit einem herrlichen Frühstück auf der Dachterrasse unseres Hostels. Nachdem wir uns bei Sonnenschein mit Croissants und frisch gepressten Orangensaft gestärkt hatten, statteten wir dem Picasso – Museum einen Besuch ab. Anschließend packten wir unsere Koffer, um zunächst zum Bahnhof zu gehen und von dort den Zug zum Flughafen zu nehmen. Nach einer aufregenden Bahnfahrt kamen wir um ca. 23:30 Uhr erschöpft, aber glücklich mit vielen neuen Erfahrungen in Berchtesgaden an.

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