Fahrten

Krakau, wir kommen! - Polenfahrt 2017

Am 1. April um 6:00 Uhr fuhren wir vom Gymnasium los nach Krakau. Nachdem wir die lange und anstrengende Busfahrt hinter uns gebracht hatten, waren wir ziemlich froh unser Ziel nach rund 12 Stunden endlich zu erreichen. Unsere Herberge fügte sich perfekt in die Reihe der anderen Häuser mit Altstadtfassade ein. Auch die Zimmer waren schön eingerichtet und sauber, was uns sehr freute. Am ersten Abend unternahmen wir nicht mehr viel, nur eine kurze Erkundungstour durch das Stadtzentrum. Danach fielen wir alle todmüde ins Bett.

Am zweiten Tag spazierten wir durch die Altstadt und besichtigten den Rathausturm, sowie einige Kirchen, die Universität und die Tuchhallen. Den Nachmittag und den Abend hatten wir bei bestem Wetter zur freien Verfügung. Der darauffolgende Tag beinhaltete einen Besuch in der sozialistischen Musterstadt nova huta und in ihrer modernen Kirche, der Arka Pana. Anschließend fuhren wir auf den Kalvarienberg, einen polnischen Wallfahrtsort mit einer prunkvollen Kirche und einem Kloster. Anschließend sind wir noch einige Kilometer weiter in das kleine Landdorf Lanckorona gefahren, das ziemlich beschaulich war. Am dritten Tag war dann das jüdische Viertel Kazimierz dran. Dort besuchten wir drei Synagogen, von denen eine stillgelegt und zu einem jüdischen Museum umgebaut worden war. Zwischenzeitlich hatten wir ein bisschen Zeit um auf dem jüdischen Marktplatz Kaffee zu trinken oder die Gegend zu erkunden. Nach den Besichtigungen hatten wir wieder den restlichen Tag zur freien Verfügung. Den Tag darauf verbrachten wir im eineinhalb Stunden entfernten Birkenau. Anfangs besuchten wir das eigentliche Vernichtungslager, Auschwitz II. Nach einer Mittagspause fuhren wir weiter zum Lager Auschwitz I, aus dem ein Museum gemacht wurde. In den Baracken sind viele verschiedene Ausstellungen, die teilweise sehr berührend waren. Mit bedrückter Stimmung ging es dann wieder ins Hostel, wo wir noch einige Zeit für uns hatten. Am letzten Tag besichtigten wir noch das Schindlermuseum in Krakau, das sehr authentisch gestaltet worden ist. Den ganzen Nachmittag hatten wir wieder frei und durften uns noch in der Stadt aufhalten, bis wir abends dann trotz schlechten Wetters als Gruppe typisch polnisch in einem Restaurant in der Nähe zum Essen gingen. Am 7. April ging es dann wieder Richtung Heimat. Abschließend wollen wir uns noch bei Herrn Langer, Frau Reif und unserem Busfahrer dafür bedanken, dass sie uns so eine schöne Fahrt ermöglicht haben und uns immer Antworten auf unsere Fragen geben konnten.

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