Fahrten

Akustik und MINTbegeistert! im Landtag

Michaela Kaniber, Landtagsabgeordnete des Stimmkreises Berchtesgadener Land hat die Seminare Akustik und MINTbegeistert! des Gymnasiums Berchtesgaden mit OStR Markus Hanke und OStR Martin Hofreiter in den Bayerischen Landtag nach München eingeladen. Themen bei der Diskussion der Berchtesgadener Gymnasiasten mit der Abgeordneten im Plenarsaal waren die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium G9, der Ersatzbau der Jennerbahn und die Erlangung von staatlichen Fördermitteln hierfür, die Problematik des bayerischen Ladenschlussgesetzes für Tourismusorte wie den Königssee, der Breitbandausbau für "schnelles Internet" sowie hochqualifizierte Arbeitsmöglichkeiten in der Heimat nach erfolgraich abgeschlossenem Studium.
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Neumarkt, Göttingen, Berlin - Gymnasium Berchtesgaden bundesweit vernetzt

MINT-EC ist das nationale Excellence-Schulnetzwerk von 267 bundesweit ausgewählten Gymnasien mit hervorragendem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Schulprofil. Seit 2014 ist das Gymnasium Berchtesgaden Teil des Netzwerks. Nach der Teilnahme am bayerischen Regionalforum MINT100 in Neumarkt und an der Schulleitertagung in Göttingen flog nun eine Delegation zum Hauptstadtforum MINT400 nach Berlin. Florian Scherer, Elias und Rasmus Noeske berichten.

Am Mittwoch klingelte der Wecker früh. Um kurz nach vier Uhr morgens machten wir uns mit Herrn Hofreiter auf den Weg zum Salzburger Airport. Vor uns lag das intensive Erkunden der Berliner Science-Welt. Erste Station war der Maker Store mit Einblicken in die Bereiche Robotik und Elektronik. Nach dem lehrreichen Vormittag brunchten wir in der angeblich besten Currywurst-Bude Berlins. Wohlgesättigt folgte Sightseeing: Brandenburger Tor, Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett, Bayerische Vertretung und Schokoladenfondue im Ritter Sport Store. Im Spectrum Science Center des Technischen Museums lernten wir spannende MINT-Exponate wie Spiegelillusionen, rotierende LED-Kunstwerke oder das namensgebende optische Spektrum kennen und schossen Fotos zur Inspiration für die nächsten P-Seminare „MINTbegeistert!“. Am Abend saßen wir bei der Blue Man Group im Stage Theater am Potsdamer Platz in der ersten Reihe mittig. Beim nächtlichen Heimweg waren wir ganz alleine auf dem Pariser Platz.

Am Donnerstag besichtigten wir vormittags die Kuppel des Reichstagsgebäudes, ein Audioguide erklärte beim Hinaufgehen die politischen Bauwerke der Hauptstadt. Mittags begann die MINT 400 im „Kosmos“. 400 SchülerInnen und 100 LehrerInnen der MINT-EC-Schulen aus ganz Deutschland trafen sich zum Erfahrungsaustausch, mit dabei auch unser MINT-EC-Partnergymnasium Olching. Auf dem Bildungsmarkt stellten zahlreiche Aussteller aus Wirtschaft und Wissenschaft Studien- und Berufsperspektiven vor. Fachvorträge führten in verschiedene Wissenschaftsbereiche ein. Wir Berchtesgadener folgten einer aufschlussreichen Präsentation über Positionsbestimmungssysteme wie GPS oder Galileo, die den aktuellen Stand der Forschung aufzeigte. Abends speisten wir im noblen Restaurant „Sphere“, das sich drehend auf 207 Metern Höhe auf dem Berliner TV-Turm am Alexanderplatz befindet.

Der Freitag war geprägt von ganztägigen Workshops in unterschiedlichen Technologiefirmen und -Institutionen in und um Berlin. Elias besuchte die „Cisco Network Academy“ des weltweit führenden Netzwerktechnikunternehmens. Dort baute er mit Hilfe eines Raspberry Pi 3 einen eigenen Prototypen zum Internet of Things, kurz IoT, das Menschen, Dinge und Prozesse miteinander vernetzt. Projektziel war ein intelligenter Zähler für Diskotheken, der dauernd die Anzahl der anwesenden Personen misst, sie mit der maximal verfügbaren Kapazität des Clubs abgleicht und den Türstehern und Partylustigen rechtzeitig per App Bescheid gibt, wie viel los ist. Der Workshop wurde in englischer Sprache abgehalten, was sich jedoch als problemlos herausstellte. Elias: “Letztendlich bin ich nicht nur mit einem wertvollen Zertifikat, sondern auch mit viel mehr Wissen und Erfahrungen aus dem Cisco-Gebäude gegangen.“ Florian war bei ABB, dem Weltmarktführer für Elektrifizierungstechnologien. Los ging es mit einer Werkstattführung zu CNC-Fräsen und Robotern. Nach dem Rundgang waren eine Ampelschaltung inkl. Fußgängerampel und ein LCD-Display selbst zu bauen und zu programmieren. Florian: „Mir hat es so viel Spaß gemacht, dass ich nun privat mit dem Arduino weiter programmiere.“ Rasmus kam beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR zu spannenden und packenden Erkenntnissen der Physik. Themen waren Meteoriten, Schwerkraft und das 3D-Universum. Rasmus: „Die MINT400 barg die Möglichkeit, sich mit den aus ganz Deutschland angereisten Gleichaltrigen auszutauschen und die gemeinsame Zeit angenehm zu gestalten.“ Am frühen Abend stand der letzte Höhepunkt des hochwertigen Programms an. Dr.-Ing. Thomas Reiter, Europas erfahrendster Astronaut erzählte über das Leben und seine Erlebnisse im Weltall. Zusammengenommen 350 Tage verbrachte er in mehreren Missionen als Bordingenieur auf den Raumstationen MIR und ISS. Beeindruckende Bilder und Filme von innerhalb und außerhalb der Raumstationen sowie Blicke auf die Erde, etwa ein Hurrican von oben, brachten uns alle zum Staunen. Um 23.10 Uhr landeten wir wieder in Salzburg. Gegen Mitternacht schliefen wir in unsere Faschingsferien.

Übrigens: Diese Fahrt ist der Hauptpreis des „Lord of the MINTs“-Wettbewerbs des Gymnasiums Berchtesgaden für die SchülerInnen der naturwissenschaftlichen zehnten Jahrgangsstufe.
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X-Perium und Techmania

Um für die alljährliche MINT-Ausstellung am Gymnasium Berchtesgaden neue Ideen zu sammeln, unternahm das P-Seminars MINTbegeistert! im Februar 2017 unter der Leitung von Martin Hofreiter eine zweitägige Exkursion nach Niederbayern und Tschechien. Am Donnerstagmorgen starteten wir mit dem Bus am Gymnasium Berchtesgaden. Bereits die Fahrt wurde sinnvoll genutzt, indem wir verschiedene Bücher durchstöberten, um neue Einfälle für mögliche MINT-Exponate zu gewinnen und eine Seminarsitzung abhielten.

Gegen elf Uhr kamen wir an unserem ersten Ziel in Maibrunn, Niederbayern, an. Dort wanderten wir zuerst gemeinsam auf dem bis zu 30m hohen Waldwipfelweg und genossen die herrliche Aussicht über die Höhenzüge des Bayerischen Waldes. Interessante Beobachtungen machten wir auf dem angrenzenden „Naturerlebnispfad“. So konnten wir in der „Sinneshöhle“ unsere Geruchs- und Tastsinne ausprobieren. Zum Staunen brachten uns auch die Exponate der optischen Täuschung auf dem „Pfad der optischen Phänome“, wie z.B. das Penrose-Dreieck, dessen Konstruktion von weitem wie ein Dreieck aussieht, tatsächlich aber nur aus drei Holzpflöcken in einer besonderen Anordnung besteht. Die „Höhle der Illusionen“ bot uns wunderbare Lichteffekte und brachte uns mit der optischen Täuschung ihres Zauberspiegels zum Lachen. Zum Schluss besichtigten wir noch das „Haus am Kopf“. Faszination pur, da wirklich alles, was sich darin befindet, auf dem Kopf steht. Akrobatische Erinnerungsfotos von uns allen bedurften keinerlei Aufwand.

Anschließend fuhren wir weiter zum „Bayerwald Xperium“ nach Sankt Englmar. Die Ausstellung befindet sich in einem alten Pfarrgebäude und wurde am ersten August 2015 eröffnet. In dem Science Center trafen wir auf eine umfangreiche Ausstellung an naturwissenschaftlichen Exponaten, die wir durch eigenhändiges Experimentieren umfassend erkundeten. Fasziniert waren wir vom sogenannten „Tower of Teampower“, einer Aufforderung für fünf Personen, dessen Ziel es ist, einen Turm aus Holzklötzen nur mit Hilfe von Seilbewegungen zu erbauen. Nicht nur uns Mädchen gefiel der vorhandene „Spiegelraum“, indem wir uns unendlich mal ausgiebig betrachten konnten. Weiters gab es Exponate zu Kraftwandlern, zur Impulserhaltung, zur Strömungslehre, zu Statiken, zur Akustik und zur Mathematik. Am Spätnachmittag setzten wir unsere Fahrt nach Pilsen fort. Am Abend im Hotel angekommen, ließen wir unseren gelungenen Tag nach dem Abendessen mit einer nächtlichen Pilsen-Tour ausklingen.

Am nächsten Tag ging es weiter in das „Techmania Science Center“ im Zentrum von Pilsen. Dieses Science Center bietet eine riesige Auswahl an Versuchen sowie Exponaten aus Natur und Technik zum Miterleben und zum Selbstausprobieren. Beispielsweise konnten wir eine „Ewigkeitsmaschine“ betätigen, einen Nebeltornado erzeugen oder Wasserexperimente durchführen. Es gab Ausstellungsbereiche zur Chemie und zur Optik sowie die Sonderausstellung „Mathatlon“ zur Mathematik beim Sport.Nach einer Rast in den Spun-Chairs begaben wir uns zur Stickstoff-Vorführung. Im Planetarium sahen wir einen 3-D-Film über die Entstehung der Erde und nutzten außerdem die Möglichkeit, einen „Gyroskop Stuhl“ eigenständig zu testen.

Die Fahrt hat uns alle sehr begeistert und wir sind mit reichlichen Ideen für unsere eigene MINT Ausstellung im kommenden Oktober zurückgekommen.
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„Relativ Abgehoben“ - Die große Wissenschaftsshow am Gymnasium Berchtesgaden

Mit über 500 Besuchern war die Aula des Gymnasiums bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Schüler der P-Seminare MINT und Akustik der 12. Jahrgangsstufe unter der Leitung der Oberstudienräte Martin Hofreiter und Markus Hanke ihre spannenden Experimente dem begeisterten Publikum präsentierten. Auch viele Schüler aus dem ganzen Landkreis und sogar eine Delegation des Gymnasiums Olching ließen sich die zweite Ausgabe der Wissenschaftsshow nicht entgehen.Erklärt wurden die einzelnen Programmpunkte von den vorführenden Schülern sowie von Alexander Wimmer und David Hartmann, die als Moderatoren wortgewandt, informativ und humorvoll durch den Abend führten.

Nach der Begrüßung durch Schulleiter Andreas Schöberl wurde auf der Bühne ein meterhoher Feuertornado entfacht, dazu erklang der Titelsong des Abends „Relativ Abgehoben“, ein Rap über Einsteins Relativitätstheorie, den das P-Seminar Akustik im Rahmen eines Wettbewerbs selbst geschrieben und produziert hat. Nach Michael Grubers Hörspiegelstrecke, bei der Schallwellen mithilfe von Parabolspiegeln durch die ganze Aula übertragen wurden, zeigte Tim Borufka eine Reihe von Experimenten mit flüssigem Stickstoff, bei denen man erkennen konnte, wie eine Temperatur von unter minus 196 Grad die Eigenschaften verschiedener Materialien verändern kann. Immer wieder wurde auch das Publikum in die Vorführungen eingebunden. Die meist jungen Probanden bekamen als Belohnung für ihren Mut kleine Holzspielzeuge oder zerknüllte Luftballons aus dem Stickstoffbehälter, die sich bei Raumtemperatur zu Tierformen entfalteten. Dass seine Supraleiter-Magnetschwebebahn nicht so recht funktionierte, wollte Tim nicht auf sich sitzen lassen, er wiederholte den Versuch im zweiten Teil der Show und diesmal klappte alles wie am Schnürchen. Kevin Fegg und Elias Huber spielten mit Druckluft auf einer sogenannten Lochsirene, einer rotierenden Holzscheibe mit unzähligen Löchern, den Beginn des Songs „Seven Nation Army“, eine Melodie, die im Verlauf des Abends zum Ohrwurm werden sollte. Von diesen beiden Schülern wurde auch der Schallwellenlaser demonstriert, eine Vorrichtung, mit der Musik in beeindruckende Muster eines Laserpointers übertragen wird. Ebenfalls mit Licht wurden die Töne der Lasergitarre erzeugt, auf der die nun schon bekannte Melodie erklang, nachdem zuvor mit Luft und Wasser angetriebene Raketen die Aula durchquert hatten. Nach Pauline Pistors „Gaußkanone“, bei der mittels Magneten eine Stahlkugel auf beachtliche Geschwindigkeit beschleunigt wurde, war ein weiterer Höhepunkt des ersten Teils das Projekt von Christoph Zern und David Hartmann, die die Schwerkraft überwinden wollten und Christoph mittels Magnetschuhen an der Decke gehen ließen.

Nach der Pause staunte das Publikum über ein menschliches Lautsprecherkabel, bei dem schwacher Strom die Testpersonen durchlief. Ein Exponat, das schon seit Tagen Scharen von Schülern in der einwöchigen MINT-Ausstellung des Gymnasiums anlockte, war der Airhockey-Tisch von Timo Riedelsperger und Jonas Neubauer. Wie beim Eishockey muss ein Puck in das Tor des Gegners geschossen werden, allerdings schwebte hier der Puck nahezu reibungsfrei auf einem Luftpolster, das durch tausende kleiner Löcher in der Tischplatte erzeugt wird. Vom Spaßfaktor dieses Spiels konnten sich Schulleiter Schöberl und eine Kollegin aus Olching live auf der Bühne überzeugen. Um Musik ging es wieder bei den nächsten Versuchen, bei denen Alexander Wimmer und Silvan Gschoßmann das Phänomen der „Unendlichen Tonleiter“ präsentierten und Angela Krenn ein selbstgebautes Theremin vorführte, das einzige Musikinstrument, das ohne Berührung gespielt wird.

Dass das MINT-Seminar aus wahren Seifenblasenkünstlern besteht, konnten die Schüler im Sommer schon bei einer Vorführung im Kindergarten Schönau unter Beweis stellen. Neben besonders großen, in die ganze Kinder passten, gab es auch Seifenblasen, die statt mit Luft mit Kohlendioxid und Helium gefüllt wurden und so entweder schnell zu Boden sanken oder bis an die Decke schwebten. Dass Helium nicht nur Seifenblasen in die Höhe zieht, sondern auch die Töne von Musikinstrumenten, erlebten die Zuschauer anhand der Melodie von „Seven Nation Army“. Deutlich größer als eine Seifenblase war der Wetterballon, den Thomas Gruber und Florian Hönes Mitte September in die Stratosphäre schickten. Neben verschiedenen Messinstrumenten befanden sich auch zwei Kameras an Bord. Start und Flug bis in 11 Kilometer Höhe zeigte ein faszinierender Film der beiden Jungwissenschaftler mit spektakulären Bildern von Berchtesgaden.

Bevor am Ende noch alle beteiligten Schüler von einer riesigen Seifenblasenhülle umgeben wurden, bedankten sich die verantwortlichen Lehrer Martin Hofreiter und Markus Hanke bei allen, die zum Erfolg dieser tollen Vorstellung beigetragen haben, von der Technik-Gruppe über das Personal des Gymnasiums bis zu den vielen und großzügigen Sponsoren, vor allem aber dankten sie dem Schülerforschungszentrum Berchtesgaden für die große Unterstützung, namentlich dem Ehepaar Gasteiger, die den Schülern bereitwillig und kompetent mit Rat und Tat zur Seite gestanden sind.
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Stratosphärenflug

Florian Hoenes und Thomas Gruber schickten im Rahmen des P-Seminars "MINTbegeistert!" des Gymnasiums Berchtesgaden unter der Leitung von Martin Hofreiter einen heliumgefüllten Wetterballon in die Stratosphäre. Als Nutzlast führte der Ballon zwei Kameras (GoPros), zwei GPS-Tracker und einen Datenlogger für Höhe, Temperatur, Geschwindigkeit über Grund, Steig-/ Sinkgeschwindigkeit, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit mit. Der Start war am Sportplatz Breitwiese, die Landung nach drei Stunden Flugzeit in St. Martin bei Lofer. Florian und Thomes bedanken sich ganz herzlich für die Unterstützung durch das Schülerforschungszentrum Berchesgadener Land.
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