Biomechanik als Teil der Sportwissenschaft

 

Auf einmal verliert der Referent den Bühnenboden unter seinen Füßen, aber nicht etwa, weil er ohnmächtig wurde, sondern weil er aktiv von der Bühne gesprungen ist.

 

Prof. Dr. Wolfgang Seiberl hat soeben den „Drop-fall“ demonstriert, bei dem man sich von einer Höhe herunterfallen lässt und, sobald man mit beiden Füßen am Boden angekommen ist, schon wieder abspringt. Mit Hilfe von Messgeräten kann man nun die Zeitdauer des Bodenkontakts messen und in Relation mit der Höhe des zweiten Absprungs stellen.

 

Prof. Seiberl erklärte den 11. und 12. Klassen, die seinem Vortrag begeistert folgten, dass man die Zeit verkürzen kann, indem man sich im Geiste schon genau überlegt, was man gleich machen wird. Diese Sprungdiagnostik ist nur ein kleiner Teil der Biomechanik, diese wiederum ein noch kleinerer Teil des breiten Spektrums der Sportwissenschaft, in die uns der ehemalige Schüler des Gymnasiums Berchtesgaden Einblick verschaffte.

 

Der Vortrag wurde von den Schülern des P-Seminars „MINTI-LAB“ im Rahmen des jährlichen Wissenschaftsherbsts organisiert. Im Vorfeld wurde auch eine Zoomkonferenz eingerichtet , so dass auch andere Klassen den Vortrag live an den Bildschirmen verfolgen konnten.

 

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