Physik & Hollywood - „MINTbegeistert!“-Woche am Gymnasium Berchtesgaden

Bereits zum neunten Mal lud das Gymnasium Berchtesgaden im Oktober eine Woche lang zur selbstgebauten Mitmachmachausstellung, zum Wissenschaftsherbst des Schulclusters Berchtesgadener Land und zu weiteren naturwissenschaftlich-technischen Höhepunkten ein. Etwa 2000 Besucher von verschiedenen Schulen des Landkreises bis hin zu den Gymnasien Olching, Holzkirchen, Bad Aibling und Gmunden waren fasziniert von den mittlerweile über 250 Exponaten zum Selberausprobieren. Alle wurden von den Berchtesgadener Gymnasiasten unter der Leitung von Mathematik- Physik- und Informatiklehrer Martin Hofreiter selbstgebaut. Neu hinzukam kam ein aus einer Radiosatellitenschüssel entstandener Sternenhimmel mit 2,20m Durchmesser, unter dem sich die Besucher auf Sitzsäcken liegend die verschiedenen Sternenbilder ansehen konnten, elf davon mit LEDs beleuchtet. Ebenso eine Greifarmmaschine, Hohlmasken, ein Drehtisch, 3D-Farbschatten, Stereobilder, ein Reaktionstest, eine Seilschleuder, eine Farbschleuder, eine kinetische Maschine, ein Perpetuum-Fischer, ein Taumelring, eine Kugelfalle, ein Schwarzlicht-„Abiabtrieb“, Pendelwellen, mehrere Knobelaktivitäten und komplexe Mikrokontroller-Projekte wie Floppy-Musik, 3D-Vier gewinnt, eine Wortuhr oder ein Bodenpiano. Zu einem guten Teil wurden die Mitmachexponate im benachbarten Schülerforschungszentrum angefertigt. Hier wurden die Schülerinnen und Schüler hervorragend betreut und lernten Holzbearbeitung, Mikrokontrollersteuerung, Löten, CAD-Zeichnung und den Umgang mit dem Lasercutter. Noch in diesem Jahr wird die Ausstattung im SFZ um eine CNC-Fräse, eine große Drehbank und mehrere 3D-Drucker ergänzt. Ein großer Dank geht an die sehr engagierten Werkstattleiter Jürgen und Monika Gasteiger, an die für die digitale Produktion zuständigen Tammo Claassen und Christian Riedlsperger sowie an Stefan Skriwan, der ehrenamtlich das Elektronik-Projekt „Sternenhimmel“ voranbrachte. Am Dienstagnachmittag präsentierten Schüler aus Bad Aibling ihr Projektseminar und die Sieger der Zehntklass-Projektwettbewerbe „The Brain of Olching“ und des Berchtesgadener Pendants „Lord of the MINT“ stellten in selbstgedrehten Filmen ihren selbstgebauten portablen Skilift, ihren Rechnergesteuerten magischen Spiegel, ihre Untersuchungen zu Mikroplastik in Gewässern und ihre Aktivitäten zum induktiven Laden von Elektroautos vor. Am Donnerstagabend füllte im Rahmen des Schulcluster-Wissenschaftsherbstes der Vortrag „Physik & Hollywood“ von Mag. rer. nat. Markus Herbst von der Paris-Lodron-Universität Salzburg die Aula des Berchtesgadener Gymnasiums. Er zeigte die Laser Dance Szene aus Ocean‘s Twelve, Unsichtbarkeitsszenen aus der Herr der Ringe und Harry Potter, das Intro von Contact sowie einige Szenen aus Road Runner und Wile E. Coyote und klärte, ob die von ihm gezeigten Filmszenen physikalisch denkbar sind oder pure Fiktion. Theoretisch wäre es möglich, den Speer von Asterix & Obelix einmal um die Erde zu werfen, wenn es gelänge, ihn mit der kosmischen Geschwindigkeit von acht Kilometer je Sekunde abzuwerfen. Ebenso könnte Lucky Luke seinen eigenen Schatten erschießen, wenn sich seine Kugel mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen würde. Die Naturgesetze lassen sich jedoch nicht außer Kraft setzen. In einem Experiment erzeugte Herbst die aus Star Wars bekannten Lasergeräusche mit einer Dose und einer Feder, seinen Vortrag gestaltete er anschaulich, humorvoll und spannend.
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Die erste Juniorwahl am GymBGD

Am 8.Oktober fand am Gymnasium Berchtesgaden die Juniorwahl 2018 statt, die eine Simulation der Landtagswahl in Bayern ist. Die Jahrgangsstufen neun bis zwölf (insgesamt 215 Schülerinnen und Schüler) nahmen mit großem Interesse daran teil. Bevor die Schülerinnen und Schüler zum Wählen aufgerufen wurden, informierten die Wahlhelfer über die einzelnen, zu wählenden Partein. So kamen wir in unserer Schule zu dem Ergebnis: Grüne 34%, CSU 20%, Freie Wähler 9,8%, SPD 8,9%, FDP 8,4%, Linke 5,6% und MUT 5,1%
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P–Seminar „Yosemite meets Berchtesgaden“ eröffnet Ausstellung im Haus der Berge

Am 01.12.17 eröffnete das P – Seminar Englisch mit dem Titel: „Yosemite meets Berchtesgaden“, nach nun einem Jahr Arbeit die eigens geplante Ausstellung im Haus der Berge. Ziel dieser Ausstellung ist der Vergleich der beiden Nationalparks, die seit 2014 sogenannte Sisterparks darstellen. Der Besucher begibt sich zusammen mit den beiden Maskottchen Kojo (ein Kojote aus Yosemite) und dem uns bekannten Bergerl auf eine kleine Reise durch die verschiedenen Bereiche der beiden Parks. Von Geschichte bis hin zu den typischen Tieren und Pflanzen der unterschiedlichen Gebiete ist hier alles dabei. Dazu findet sich ein fünfzehnminütiger, selbstgedrehter Film über Freizeitmöglichkeiten in den beiden Nationalparks, je ein Interview mit einem deutschen und einem amerikanischen Ranger sowie das Herzstück der Ausstellung: ein selbstgebautes Relief, welches das Yosemite-Valley darstellt. Selbst Kinder kommen in der Kinderecke auf ihre Kosten.

Insgesamt haben an der Planung, Organisation sowie der Umsetzung 13 Schüler des Gymnasiums Berchtesgaden und deren Projektleiter Herr Hornung mitgewirkt. Wir, das P-Seminar „Yosemite meets Berchtesgaden“ möchten euch ganz herzlich einladen, selbst die Ausstellung im Haus der Berge zu erkunden. Ihr findet sie noch bis Ende Januar im oberen Foyer. Viel Spaß!

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Erfolge beim Regionalwettbewerb Jugend forscht

Von Mittwoch bis Donnerstag richtete der Kommunikationstechnik- Spezialist Kathrein an der Hochschule Rosenheim den ersten Regionalwettberwerb "Jugend forscht" im Großraum Rosenheim aus. In Anwesenheit von zahlreichen Persönlichkeiten aus Politik, Bildung und Wirtschaft wurden die innovativsten und neuwertigsten Erfindungen der jungen Forscher geehrt. Das Anfangswort übernahm Kathrein Geschäftsführer Anton Kathrein höchstpersönlich. Ziel sei es, die Jugend für Technik und Forschung zu animieren und zu motivieren. Er sehe in der Zusammenarbeit mit dem Jugend forscht e.V. perfekte Voraussetzungen. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Hochschulpräsident Heinrich Köster schlossen sich den Worten von Kathrein an. Frau Bauer unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung mit den Worten: "Ich bin stolz, dass der Regionalwettbewerb im Großraum Rosenheim durchgeführt werden konnte. Wir brauchen junge Forscher die unsere Zukunft bedeutend mitgestalten können." In den Kategorie Biologie, Chemie, Physik, Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik, Technik und Arbeitswelt setzten sich hunderte Kinder, mit einer kritischen Frage, über mehrere Wochen und Monate hinweg auseinander.

Drei Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Berchtesgaden stellten sich an den zwei Tagen den Fragen der Jury. Kaya Beneke und Lena Maler konnten mit ihren Forschungsprojekten die Jury überzeugen und sicherten sich jeweils einen dritten Platz im Fachgebiet Biologie. Kaya Beneke stellte sich die Frage: "Gibt es den Neophyt Ambrosia bereits in Berchtesgaden?" und konnte diese Frage durch eine molekularbiologische Analyse von Honig beantworten. Lena Mader untersuchte in ihrer Arbeit Zecken auf den Erreger der Borreliose und nutze ebenfalls molekularbiologische Verfahren, die am Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land durchgeführt wurden. Dass Forschung keine Grenzen kennt zeigte Maximilian Koch mit seinem Projekt: Hefe im Bier - bis dass der Braumeister sie scheidet. Die beiden betreuenden Lehrkräfte Dr. Gert Helms und Andreas Rußwurm unterstützen die Jungforscher tatkräftig bei ihrer Arbeit.

Alle jungen Forscher erhielten für ihr Engagement eine Urkunde und die Platzierungen wurden mit tollen Sach- und Geldpreisen belohnt.

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