Motivation ist die Voraussetzung - Extrem-Bergsteiger Thomas Huber referiert im Berchtesgadener Gymnasium

Einen nachhaltigen Eindruck hinterließ ein Vortrag des Extrem-Bergsteigers Thomas Huber vor den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Berchtesgaden. Huber hielt mit vielen Fotos und Videoeinspielungen seiner vielfältigen Bergfahrten ein Referat über seine Arbeit im Gebirge. Die Schülerinnen und Schüler waren tief beeindruckt, denn Huber gelang es alle in seine Abenteuerwelt zu entführen. Anhand von geglückten Aktionen, aber auch Rückschlägen vermittelte Thomas Huber ein reichhaltiges Spektrum der Bergfahrten von sich, seinem Bruder Alexander und mehreren Expeditionsteams. Im Mittelpunkt von Hubers Ausführungen standen die Motivation und sich auch nicht von Rückschlägen entmutigen zu lassen. Die Schulleiter Andreas Schöberl und Markus Spiegel-Schmidt dankten Thomas Huber für die eindrucksvolle Darbietung.
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Exkursion zur Burg Hohenwerfen

Gerade rechtzeitig vor der Schließung der Burg Hohenwerfen im Winter konnte die Klasse 7a noch die Gelegenheit ergreifen und die Burg besuchen, um „Geschichtsunterricht vor Ort“ und nicht nur im Klassenzimmer zu machen. Auf den Spuren von Rittern und Burgherren zu wandeln und die Lebensweise des Adels unmittelbar nachzuvollziehen, stand bei der Fahrt nach Werfen im Mittelpunkt. Nach einem kurzen, aber steilen Fußmarsch zur Burg – Hohenwerfen hat seinen Namen nicht von ungefähr – besichtigten die Schüler auf eigene Faust im Zeughaus der Burg eine Ausstellung mittelalterlicher Waffen. Vor allem das größte Stück der Sammlung, ein mächtiger Beidhänder, hatte es insbesondere den Jungen angetan. Bei strahlendem Sonnenschein und besten thermischen Bedingungen konnten die Schülerinnen und Schüler anschließend bei der Greifvogel-Flugvorführung einen Eindruck von der Beizjagd gewinnen, einem beliebten Sport des Adels im Mittelalter. Traditionell gehört zu Hohenwerfen bis heute eine Falknerei. Nicht nur der prächtige, 20-jährige Weißkopfseeadler namens Manitu und der dicht über den Köpfen des Publikums kreisende Falke Johnny waren sehr imposant und eindrucksvoll. Last but not least ging es mit einer Führung in einem Rundgang durch die Räumlichkeiten der Burg – von Kapelle bis zur Folterkammer, vom Verließ bis hinauf zum Glockenturm ließen sich die wichtigsten Räume der Burg erkunden. So wandelten die Schülerinnen und Schüler auf über fünfhundert Jahre altem Holzboden und konnten die Position hinter eine Schießscharte und einer Pechnase selbst beziehen, anstatt nur darüber zu lesen oder dies auf Bildern zu sehen. Geschichte greifbar zu machen, ist mit diesem Ausflug sicherlich gelungen.
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