Die erste Juniorwahl am GymBGD

Am 8.Oktober fand am Gymnasium Berchtesgaden die Juniorwahl 2018 statt, die eine Simulation der Landtagswahl in Bayern ist. Die Jahrgangsstufen neun bis zwölf (insgesamt 215 Schülerinnen und Schüler) nahmen mit großem Interesse daran teil. Bevor die Schülerinnen und Schüler zum Wählen aufgerufen wurden, informierten die Wahlhelfer über die einzelnen, zu wählenden Partein. So kamen wir in unserer Schule zu dem Ergebnis: Grüne 34%, CSU 20%, Freie Wähler 9,8%, SPD 8,9%, FDP 8,4%, Linke 5,6% und MUT 5,1%
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Motivationstraining

Was braucht man, um erfolgreich zu sein? Diese Frage war der Einstieg in ein Motivationstraining, dass die Schüler und Schülerinnen der 9. Klassen an zwei Vormittagen absolvierten. Unter der Leitung von Dominik Haselbeck, einem mehrfachen Kickbox-Weltmeister, der alljährlich unser Gymnasium als Mentalcoach besucht, konnten die Jugendlichen wertvolle Erkenntnisse gewinnen, wie jeder seine persönlichen Ziele im Leben besser erreichen kann.
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Motivation ist die Voraussetzung - Extrem-Bergsteiger Thomas Huber referiert im Berchtesgadener Gymnasium

Einen nachhaltigen Eindruck hinterließ ein Vortrag des Extrem-Bergsteigers Thomas Huber vor den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Berchtesgaden. Huber hielt mit vielen Fotos und Videoeinspielungen seiner vielfältigen Bergfahrten ein Referat über seine Arbeit im Gebirge. Die Schülerinnen und Schüler waren tief beeindruckt, denn Huber gelang es alle in seine Abenteuerwelt zu entführen. Anhand von geglückten Aktionen, aber auch Rückschlägen vermittelte Thomas Huber ein reichhaltiges Spektrum der Bergfahrten von sich, seinem Bruder Alexander und mehreren Expeditionsteams. Im Mittelpunkt von Hubers Ausführungen standen die Motivation und sich auch nicht von Rückschlägen entmutigen zu lassen. Die Schulleiter Andreas Schöberl und Markus Spiegel-Schmidt dankten Thomas Huber für die eindrucksvolle Darbietung.
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Nationalpark-Exkursion der 9. Klasse

„Wen Gott liebt, den lässt er fallen in dieses Land“, hat Ludwig Ganghofer gesagt. Doch ist im Berchtesgadener Land wirklich alles so in Ordnung, wie es scheint? Dieser Frage sind wir als Schüler der Klasse 9A nachgegangen, indem wir in Begleitung einer Mitarbeiterin des Nationalparks eine Exkursion in den Nationalpark, besser gesagt in einen momentan besonders bedrohten Teil desselben, den Jenner, durchgeführt haben. Bereits in der Vorbereitung durften wir uns unsere Meinung zum Thema Naturethik am Beispiel Jenner bilden. Dazu schlüpften wir in verschiedene Rollen wie die eines Investors, eines Naturschützers oder eines Tourismusbeauftragten und vertraten diese Parteien in einer durch andere Schüler moderierte Talkshow. Am Morgen des 2. Juli trafen wir uns dann am Bahnhof, von wo aus es schließlich zum Parkplatz Hinterbrand und damit zum Jenner ging. Dort angekommen, bekamen wir je ein Bild, auf dem eine von den vielen verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten dargestellt waren, zum Beispiel Sport, Bewirtschaftung oder das Graben nach Enzianwurzeln. Im Anschluss mussten wir unser jeweiliges Bild beschreiben und erklären, welche Nutzungskonflikte dadurch entstehen könnten. Im Anschluss wanderten wir weiter Richtung Königsbachalm. Schließlich entschied man sich, auf einer Hütte Rast zu machen. Nach der Brotzeit konnten die wir Fantasie walten lassen, indem wir Plakate gestalteten, auf denen das Berchtesgadener Land ohne den Nationalpark dargestellt war. Die meisten Plakate zeigten ein Berchtesgaden voller Hochhäuser, eine Seilbahn auf den Watzmann oder die Ramsau als Baustelle zum „BGL International Airport“. Mit dem Thema „Schöpfung“ hatten wir uns bereits im Religionsunterricht immer wieder auseinandergesetzt, weshalb wir anschließend eine Rede von Indianerhäuptling Seattle zum Thema Natur vortrugen, die andächtig gehört wurde, wurden noch verschiedene Psalmen sowie Passagen aus dem Sonnenuntergang des Hl. Franziskus gelesen, die uns zum Nachdenken anregten, was es denn mit der Natur auf sich hat. Danach versuchten wir, die Themen Schöpfung und Naturethik mit einem spirituellen Akzent zu vertiefen. Hier kam uns zugute, dass Herr Wank in seiner Eigenschaft als Religionslehrer mit dabei war und die Zeremonie angemessen leitete. Zu unser aller Freude ging es anschließend zum Mittagessen ins Dr.-Hugo-Beck-Haus, wo wir die Gelegenheit nutzten, um uns noch einmal ausführlich über die Natur zu unterhalten. Danach war schon die Zeit gekommen, wieder mit dem Bus zurück zum Bahnhof zu fahren. Trotz der Pro- und Contra-Rollen, die wir während der Vorbereitungszeit besetzten, waren wir uns doch alle in einem Punkt einig: Die Natur ist ein wichtiges Gut, ohne das die Welt nicht mehr dieselbe wäre und muss unbedingt erhalten bleiben.
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„Mehr Schwarz als Lila“ - Autorin Lena Gorelik liest aus ihrem neusten Roman, der für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 nominiert ist

So klingt es, wenn die 37-Jährige daran zurückdenkt, wie es sich anfühlt, anders zu sein, als sie 1992 mit elf Jahren und mit ihrer russisch-jüdischen Familie aus St. Petersburg nach Deutschland kommt: „Erinnerungen, die. Unsere Erinnerungen legen wir uns zurecht in erzählbare Geschichten. Ich hatte mir auch eine zurecht gelegt und ich achtete darauf, sie so zu erzählen, dass man lachen durfte über mein Unglück: Wenn ich gefragt wurde, wie es war, neu in einem Land zu sein und die Sprache nicht zu verstehen, so erzählte ich, anfangs habe ich die Schulfächer, aufgrund nicht vorhandener Sprachkenntnisse, anhand der verschiedenfarbigen Heftumschläge unterschieden: Montags hatte ich gelb, blau, zwei Mal rot, und dann grün.“ (aus: „Freitext: Zeit online“, April 2018)

Ankommen, das, ist ihr längst gelungen: Seit ihrem ersten Roman „Meine weißen Nächte“ (2004), der als der „beste neue Roman über Deutschland“ gelobt wurde (Vgl. „Magazin bücher“), ist die 37-Jährige mit verschiedensten Preisen ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Bayerischen Kulturförderpreis.

Auch in der Aula des Gymnasiums Berchtesgadens verschafft sie sich mit ihrer eindringlichen Stimme Gehör unter den 8.-11. Jahrgangsstufen, als sie aus ihrem 2017 veröffentlichten Roman „Mehr Schwarz als Lila“ liest. Ihr Schreibstil steht für die Gedankenwelt von Alex – jugendlich, manchmal kantig und unfertig, aber auch für die „vertrackte“ Geschichte, wie es Alex ausdrückt. Lena Gorelik geht in dem insgesamt handlungsarmen Roman der Frage nach, was passiert, wenn Liebe Raum in einer engen Freundschaft einfordert. Als sich zwei Jugendliche in Auschwitz, an einem bewusst plakativen Ort, (unangebracht) küssen und einen Diskurs in den Sozialen Medien auslösen, verbindet die Autorin geschichtliche Elemente geschickt mit der Frage nach der Moral. Bei ihr dreht es sich grundsätzlich ums Erinnern, ums Anderssein, ums Außenseitertum. Dazu kommt ein weiterer Tabubruch, denn Alex liebt ihren Lehrer, einen unkonventionellen jungen Referendar – und somit steht die Frage im Raum: Hat jede Grenzüberschreitung Grenzen?

Und es bleibt Anstoß, der, zur entgrenzten Diskussion im Anschluss an die Lesung im kleinen Rahmen führt. Und übrigens, die Farben „Schwarz“ und „Lila“ sind 2018 nicht annähernd so wesentlich wie die Umschlagfarben für die Schulfächer in der Erinnerung, die.
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Bayern meets Bretagne -Schülergruppe des Gymnasium Berchtesgaden besucht französische Partnerschule

Nachdem die sozialen Netzwerke seit Januar heiß liefen, war es Mitte März endlich soweit: Voller Vorfreude saßen 20 Neuntklässler*innen des Gymnasium Berchtesgaden und ihre zwei Begleitlehrerinnen im Zug nach Rennes/Bretagne, um dort eine gute Woche mit ihren französischen Freunden des „Lycée Saint-Martin“ zu verbringen. Aber davor kam ja noch Paris! Mit Montmartre, Mona Lisa und Macarons stimmten wir uns ein, über die Champs-Élysées und Versailles vergaßen wir alles um uns herum und beim Anblick des nächtlich glitzernden Eiffelturms konnten wir Ernest Hemingways Meinung, Paris sei ein „Fest fürs Leben“, unbedingt teilen. Durchtrainiert (ein Schülerhandy hatte allein am Ende des ersten Tages 30.000 Schritte gezählt!) und reich an Eindrücken fuhren wir mit dem TGV in den Bahnhof von Rennes ein. Schnell war da Lampenfieber von Wiedersehensfreude abgelöst. Schließlich hatte man sich viel zu erzählen!

Und unvergesslich schöne Erlebnisse warteten auf uns: Ausflüge zum Mont Saint-Michel, nach Saint-Malo und Nantes, Austerngenuss in Cancale, bretonischer Tanz, Crêpes backen und der französische Schulalltag zum Schnuppern. Mit diesem sehr gelungenen Programm verstand es unsere Partnerschule auch heuer wieder, unsere Lust auf die Bretagne stetig zu vermehren. So planen wohl einige Schüler*innen für die Sommerferien bereits die nächste Auflage von „Bayern meets Bretagne“.

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¡Bienvenidos a Alemania! Das Gymnasium Berchtesgaden baut seine Kontakte mit Spanien aus

Berchtesgaden - "¿Y esto, qué es? - Was das ist? Na, ein Maibaum. Unsere Tracht. Weihnachtsschützen eben. Also, das lässt sich so erklären..." - Wenn man Gäste aus dem europäischen Ausland eingeladen hat und Ihnen die Heimat zeigt, lernt man auch selbst dazu: nicht nur, wie denn wohl Bräuche in der Fremdsprache beschrieben werden können, sondern auch, wo kulturelle Unterschiede bestehen und was uns als Europäer vereint. Man möchte erst recht wissen, wie es denn wo anders läuft. Vor diesem Hintergrund war vom 22. bis 29. Juni eine Gruppe Spanier aus Pilas, einer kleinen Stadt in der Nähe von Sevilla, zu Besuch am Gymnasium Berchtesgaden. Wir Schüler aus der 9. bis 11. Klasse hatten eine Woche lang das Glück, spanische Jugendliche aufnehmen und kennenlernen zu dürfen. Unser Spanischlehrer Herr Hornung organisierte eine sehr ereignisreiche Woche, in der wir viel dazu gelernt haben. Wir empfingen unsere Gäste am Donnerstagabend am Bahnhof Berchtesgaden und gingen gemeinsam zur Schule, wo wir typische bayerische Speisen für sie vorbereitet hatten. Wie erklärt man eigentlich auf Spanisch, dass im Obazda Käse ist, aber im Leberkäse nicht? Der nächste Tag bot der Gruppe die Möglichkeit, einmal in den Unterricht an unserer Schule hinein zu schnuppern und gleichzeitig konnten die Spanischschüler der 8. Klasse ihre frisch erworbenen Fertigkeiten an Muttersprachlern erproben. Anschließend begleiteten wir die Spanier ins königliche Schloss Berchtesgaden, um bei einer interessanten Führung unsere Geschichtskenntnisse aufzubessern, bevor es zur Stärkung mit einer ersten Weißwurst ins Zentrum ging. Später erwartete uns ein Ranger des Nationalparks im Klausbachtal, wo die Andalusier unsere Bergwelt bestaunten, in vielen Fotos festhielten und vielleicht zur Verwunderung des ein oder anderen Wanderers in Flamenco-Rhythmen verarbeiteten. Die musikalisch durchaus interessierte Gruppe kam auch am Wochenende auf ihre Kosten, als wir in Salzburg das Mozart-Wohnhaus und die Festung Hohensalzburg besichtigten. Nach einem freien Sonntag mit den Gastfamilien hielt auch die neue Woche jede Menge Lernstoff bereit: Für uns ins der Schule, für die Spanier im Haus der Berge, der Brauerei, im Schülerforschungszentrum und der Dokumentation Obersalzberg. An dieser Stelle sei allen Beteiligten für das tolle Angebot und die reibungslose Zusammenarbeit mit unserer Schule herzlich gedankt. Die Nachmittage verbrachten wir mit entspannter spanischer Konversation bei Ausflügen auf das Kehlsteinhaus und nach St. Bartholomä, inklusive einer exklusiven Führung durch die Werft. Am letzten Tag begleiteten wir unsere Gäste nach München, wo wir uns nach einer Stadterkundung auf dem Tollwood-Festival voneinander verabschiedeten. Das Gymnasium bedankt sich ganz herzlich bei den Gastfamilien, die sprachliche und kulturelle Hürden erfolgreich gemeistert haben, sowie neben den bereits Erwähnten auch beim RVO-Bus und dem Markt Berchtesgaden für die freundliche Unterstützung. Mit Ihrer Gastfreundschaft haben Sie uns ein schönes Erlebnis ermöglicht und auch die Spanier hatten bei ihrem Rückflug neben all den Fotos ein sehr positives Bild einer weltoffenen Region im Gepäck.
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Frankreichaustausch 2017: Cidre, Crêpes und Cole Porter

"Whether blue or gray be her skies.
Whether loud be her cheers or soft be her tears.
More and more do I realize:
I love Paris in the springtime ..."

Wer würde Cole Porters Begeisterung in seiner Liebeserklärung an Paris nicht teilen? So gerieten auch 15 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen des Gymnasium Berchtesgaden und ihre Begleitlehrerinnen Bettina Dolansky und Gabriele Renoth ins Schwärmen, als es vergangenen März während ihrer Frankreichfahrt Pariser Frühlingsluft zu schnuppern gab. Von der Spitze des Eiffelturms aus war die Route schnell abgesteckt: Flanieren auf den Champs-Élysées, endlich die Mona Lisa und das Schloss Versailles mit eigenen Augen sehen, die viel gerühmte Picasso-Ausstellung besuchen und sich von Auguste Rodins Skulptur "Der Denker" überwältigen lassen, auf Montmartre und dem Canal St Martin auf Amélies Spuren wandeln, Parfüm schnuppern bei Fragonard, ein leckeres Eis schlürfen bei Berthillon und "Les Bleus" ins Stade de France folgen.

Erschöpft, aber reich an unvergesslich schönen Eindrücken traten wir die Weiterreise nach Rennes in der Bretagne an, wo unsere Schülerinnen und Schüler von ihren Gastfamilien bereits erwartet wurden. Neben reichlich Zeit zum Austausch mit den „corres“ standen die historische Altstadt von Rennes und Ausflüge nach Nantes und zum Mont Saint-Michel auf dem sehr gut durchdachten Programm. Ein großes Dankeschön an unsere Partnerschule „Lycée St Martin“! Bei Cidre und selbst gebackenen Crêpes waren wir uns sicher, Porters Lied könnte auch "I love France in the springtime!" lauten.
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