Hacken im Schulsystem - Drei Tage Hacken am Gymnasium Berchtesgaden

Hacken. Bei diesem Begriff denken sicher alle erst einmal an Personen, die hinter verschlossenen Türen illegal in Systeme eindringen. Gerade im deutschen Raum verbinden viele mit diesem Begriff nur Negatives. Übersetzt man dieses Wort allerdings mal etwas freier, kann es ebenfalls auch Problemlösung bedeuten. Und genau damit haben sich rund dreißig Schülerinnen und Schüler drei Tage lang beschäftigt. Mit Hilfe der Projektleiterin Elena Tibi von „Wissenschaft im Dialog“ und vier Mentoren, jeweils spezialisiert auf verschiedene Fachbereiche, konnten wir durch moderne Technik und digitalen Tools ganz alltägliche Probleme in der Schule lösen. In drei Phasen gelang es uns, die ausgedachten Ideen aus der ersten, der sogenannten „Ideenfindungsphase“, im zweiten Abschnitt, dem eigentlichen „Hacken“, auszuarbeiten und letztendlich bei der „Präsentation“, der letzten Phase unseren Mitschülern zu präsentieren. Durch dieses Arbeiten in kleinen Schritten war es stets nachvollziehbar und klar verständlich. Schlussendlich sind bei diesem „Make your school“-Projekt, unterstützt von der Klaus-Tschira-Stiftung, Hacks entstanden, die so teilweise wirklich im Alltag eingesetzt werden könnten, um das Schulleben zu vereinfachen. Darunter fallen beispielsweise eine LED-Uhr, ein Multifunktionswecker, eine Wetterstation, sowie ein digitales Namensschild. Neben dem eigentlichen Hacken wurden mehrere interessante Vorträge geboten, unter anderem von der DRÄXLMAIER Group oder dem Schülerforschungszentrum. Außerdem werden einige nicht vollendete Projekte im Rahmen des schulinternen Projekts „Lord of the MINT“ weiterausgebaut und weiterentwickelt.
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Große Wissenschafts-Show im Gymnasium Berchtesgaden

Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Aula des Gymnasiums Berchtesgaden bei der "AkustiCheMINTischen Magie", der Wissenschafts-Show der P-Seminare Akustik, Chemie und MINT. Auf unterhaltsame Weise wurden beeindruckende Experimente auf der Bühne gezeigt, die von Schülern der Oberstufe geplant, selbst gebaut und vorgeführt wurden. Auch viele Schüler aus dem ganzen Landkreis und sogar eine Delegation des Gymnasiums Gmunden am oberösterreichischen Traunsee ließen sich die mittlerweile dritte Ausgabe der Show nicht entgehen. Nach der Begrüßung durch Schulleiter Andreas Schöberl und einem einleitenden Film übernahmen die Moderatoren Manuel Meza und Thomas Huber das Wort und führten locker und souverän durch das Programm. Roter Faden des Abends war die Geschichte eines Zauberers, der auf seiner magischen Reise allerhand Erstaunliches erlebt: Luftballons, die sich in Flammenkugeln verwandeln, Schiffe, die sich scheinbar in nichts auflösen, brennende Hände und Sand, der auf Kommando zu gefährlichem Treibsand wird, waren erst der Anfang. Auch das Publikum wurde immer wieder aktiv miteinbezogen und Schulleiter Andreas Schöberl musste schon großes Vertrauen zu einer Schülerin haben, die behauptete, der Wasserkrug über seinem Kopf würde aufgrund von Hydrostatik nicht auslaufen, noch dazu, wo der Versuch zuvor bei einer mutigen jungen Freiwilligen nicht geklappt hatte. Doch jetzt ging alles gut und der Direktor konnte erleichtert und trockenen Hauptes die Bühne verlassen. Weiter ging die magische Reise mit einer orientalischen Tanzeinlage im Schwarzlicht (Einstudierung Johanna Renoth), mit feurigen Flaschengeistern und verrückten Fahrzeugen wie einem Schreitstuhl, einem Elektroauto und einem Gefährt mit eckigen Rädern. Gegenstände schwebten in Ultraschallwellen und es wurde auf Nagelgeige und Gummibärchenklavier musiziert. Besonders begeistert waren die jüngeren Zuschauer von den Marshmallow-Kanonen, die Süßigkeiten ins Publikum schossen. Fulminantes Finale der Show war die Explosion einer mit flüssigem Stickstoff gefüllten Flasche in einer Blechtonne. Die verantwortlichen Lehrer Wolfgang Ostertag, Markus Hanke und Martin Hofreiter bedankten sich am Ende bei allen, die zum Erfolg dieser tollen Vorstellung beigetragen haben, von der Technik-Gruppe über das Personal des Gymnasiums bis zu den vielen und großzügigen Sponsoren, vor allem aber dankten sie dem Schülerforschungszentrum Berchtesgaden für die große Unterstützung, namentlich Monika und Jürgen Gasteiger, die den Schülern bereitwillig und kompetent mit Rat und Tat zur Seite gestanden sind. Vor der Show und in der Pause hatten die Besucher die Gelegenheit die mittlerweile zehnte "MINTbegeistert!"-Ausstellung zu besuchen, bei der nicht nur zahlreiche neue Exponate wie eine beschleunigende Papierfliegermaschine, eine körperabbildende Stiftlwand, klangvolle Floppymusik, eine gemütliche Musikbank, ein zweizentnerschweres Geduldspendel, ein weltreisender Greenscreen, ein datenübertragender Lichtleiterwürfel, ein balancierendeer Schwerpunktvogel und durch die Aula fliegende Luftraketen zum Selberexperimentieren einluden, sondern auch Werkstücke aus den vergangenen zehn Jahren wie ein größenverändernder begehbarer Ames-Raum, eine menschenumfassende Riesenseifenblase, ein leuchtender Sternenhimmel, ein spieleinladender Airhockeytisch oder gefrierende Schatten.
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12. Wissenschaftsherbst Berchtesgadener Land

Die P-Seminare Akustik, Chemie und MINT präsentieren am Donnerstag, den 17. Oktober 2019 um 18 Uhr im Gymnasium Berchtesgaden Eine vergnügliche Wissenschaftsshow zum Mitmachen mit geheimnisvollen Vehikeln, orakelhaften Wasserfällen, übernatürlichen Seen, verborgenen Flammen, nebulösen Explosionen, mystischem Tanz und kryptischer Musik. Alle Experimente wurden von den Oberstufenschülern selbst gebaut!
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App-Programmierung

DI Thomas Harry Schmuck von der FH Salzburg führte für die Schüler des naturwissenschaftlichen Zweiges der Klasse 9+ einen Workshop zur App-Programmierung im Gymnasium Berchtesgaden durch. Nach dem Überlegen von Anwendungen und eines Konzeptes ging es mit dem "App-Inventor", einem Block-Editor zur Erstellung von grafisch-basierten Programmiersprachen des Massachusetts Institute of Technology, an die Umsetzung. Am Ende des Nachmittages, den die SchülerInnen freiwillig aus Interesse in der Schule verbrachten, hatten alle verwendbare selbstgeschriebene Apps wie etwa ein Quizz auf ihren Handys.
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Abenteuer Informatik

Vom 5. bis 12. Juli 2019 lud die Klasse 9+ in den Mehrzwecksaal des Gymnasiums Berchtesgaden. Die Didaktik der Informatik an der Technischen Universität Darmstadt mit Prof. Dr.-Ing. Jens Gallenbacher bot eine Ausstellung der besonderen Art zur Informatik im Alltag und in der Wissenschaft mit vielen AHA-Effekten. Es galt, Codierungen zu entschlüsseln, ein Navigationsgerät nachzuahmen, Wasserleitungsnetze zu optimieren, die Gesichtserkennung eines Handys zu begreifen, einen Roboterparcours zu bewältigen, Inhalte schnellstmöglich zu finden, fehlerhafte Eingaben zu identifizieren und sich auf Schatzsuche zu begeben. Die SchülerInnen der 9+ ergänzten die Ausstellung mit selbstgefertigten Exponaten wie einer Binäruhr, einem Kombinatorik-Puzzle, einer lasergravierten Cäsarscheibe, einem gestickten Skytale-Band oder 3D-gedruckten Fraktalen."
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Forschen mit Top-Wissenschaftlern am Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land

Vom 08.-12. Juli 2019 fand die dritte MINT Akademie statt. 58 Jugendliche der Euregio Berchtesgaden-Traunstein-Salzburg nützten in diesem Jahr die Gelegenheit, eine Woche mit Gleichgesinnten wissenschaftlich zu arbeiten. Josefa Hölzl, Mona Dötterl, Max Hohbach, Sarah Zeisler, Maria Rasp und Antonia Voss vom Gymnasium Berchtesgaden waren mit Begeisterung dabei.

Wissenschaftler vom Max-Planck Institut in Dresden, der TU München, der Uni Erlangen, der FH Salzburg und weiteren Institutionen betreuten die 8 Arbeitsgruppen und standen unterstützend zur Seite. Einblicke in die wissenschaftliche Forschungstätigkeit bieten, eigenverantwortliches Arbeiten sowie die Präsentation von Ergebnissen erlernen waren dabei die Ziele in den Projektgruppen: Die Arbeitsgruppe Mathematik beschäftigte sich mit Fraktalen, welche bei der Beschreibung von natürlichen Strukturen wie Pflanzen, Wetterphänomenen aber auch schwankenden Aktienkursen Verwendung finden. Wie Hackerangriffe funktionieren, das heißt Passwörter geklaut, Emails mitgelesen oder gar der ganze Computer übernommen wird und wie man sich vor einem solchen Angriff schützt, wurde in der Informatik-Gruppe behandelt. Laktoseintolerant oder nicht, das konnten die Teilnehmer der Gruppe Biologie I anhand einer DNA-Analyse herausfinden. Daneben lernten sie Methoden zur Wiedergewinnung des Enzyms Laktase kennen. Dieses wird benutzt, um laktosefreie Milchprodukte herzustellen. Die Gruppe Biologie II beschäftigte sich mit Rauhfußhühnern und deren Bedeutung für die Ökologie. Sie stellten zudem durch genetische Untersuchung von Kotproben den Gesundheitszustand der Population des Nationalparks Berchtesgaden fest. Bunt ging es in der Chemie zu. Hier wurden Komplexe mit verschiedenen Metall-Ionen hergestellt, die sich besonders durch ihre Farbigkeit auszeichnen. Durch Austausch gewisser Moleküle wurde versucht, die Eigenschaften zu verändern. Was Kälte ist, wie man kühlt, die allertiefsten Temperaturen erreicht und wer den kältesten Kühlschrank baut beschäftigte die Arbeitsgruppe Physik. Dabei reichte das Spektrum von der Expansion von Gasen, über Kältemischungen mit Salz bis hin zur Kühlung mit Magneten. Die Jugendlichen der Robotik-Gruppe programmierten einen Roboterarm. Sie konstruierten Bauteile für den Greifarm, druckten diese in 3D und schafften es schließlich, dass der Roboter Guacamole und Zitronenlimonade zubereiten konnte. Für die Geologen unter den Teilnehmern ging es ins Gelände. Sie untersuchten jahrtausend- alte Sedimentschichten und darin enthaltene Pflanzen und Tierreste und rekonstruierten so das Klima in Berchtesgaden in der letzten Eiszeit. Im CVJM Aktivzentrum am Hintersee in der bayerischen Ramsau fanden die jungen Wissenschafter den idealen Ausgleich. Sie wurden dabei von fünf Erlebnispädagogen betreut, die für ein spannendes Programm sorgten. Es gab Sportangebote, Gruppenspiele, Vernetzung und Austausch sowie Raum für individuelle Erholung und persönliche Anliegen. Rasch entwickelten sich Freundschaften und Netzwerke und wer weiß, welche spannenden Ideen vielleicht so geboren wurden.

Der bei der Abschlussveranstaltung bis auf den letzten Platz gefüllte Saal im AlpenCongress Berchtesgaden bot für Teilnehmer(innen) einen ansprechenden Rahmen, um ihre Ergebnisse professionell in Vorträgen und auf Postern den Vertretern aus Wirtschaft und Politik sowie den stolzen Eltern zu präsentieren. Video-Clips, Cartoons, 3D-Modelle und ganze Kurzfilme begeisterten das Publikum. Zahlreiche Anfragen und Wünsche zu einer erneuten Teilnahme im kommenden Jahr bestätigten die Begeisterung der Teilnehmer(innen) und den Erfolg der MINT Akademie.

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Tage der Mathematik am Schülerforschungszentrum

Am 26. und 27. Juni fanden wieder die Tage der Mathematik am Schülerforschungszentrum statt. Die vierten und füften Klassen waren eingeladen, die Vielfalt und Schönheit der Mathematik in insgesamt 17 Workshops kennenzulernen. Die Fünftklasssler des Gymnasiums Berchtesgaden fertigten in der Werkstatt mathematische Knobelspiele, beschäftigten sich mit der Mathematik im Bienenstock, erkundeten Symmetrien bei chemischen Kristalen oder unternahmen eine Reise zu den Planeten unseres Sonnensystems. Außerdem wurden Spirographen am Rechner gezeichnet, mit dem Lasercutter ausgeschnitten und damit mthematische Kurven gezeichnet. Frau Neuhaus fertigte mit den Schülerinnen uns Schülern mathematische Sterne und Herr Hofreiter erklärte die Mathematik, die nötig ist, um durch eine Postkarte zu steigen."
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