TheoPrax Projekt - Zweite Runde mit Erfolg

Zum zweiten Mal fand am Gymnasium Berchtesgaden ein TheoPrax Projekt statt, das vom Schülerforschungszentrum als Koordinierungsstelle betreut wurde. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiteten über ein Jahr lang einen Auftrag einer örtlichen Firma. Problemlösen und Kommunikaiton waren an der Tagesordnung. Schlussendlich konnte allen Teilnehmern ein TheoPrax-Zertifikat überreicht werden. TheoPrax ist eine Lehr-Lern-Methodik, deren Hauptziel es ist, in Naturwissenschaft und Technik wie auch in Sozial- und Geisteswissenschaft Motivation zum Lernen zu steigern. Theorie + Praxis = TheoPrax

TheoPrax ist Projektarbeit mit Ernstcharakter! Dabei geht es nicht nur darum, fachliche Lösungen zu erarbeiten, sondern auch unternehmerisches Denken und Handeln zu über und ein Projekt im Team von der Planung über die schrittweise Umsetzung bis zur Präsentation der Ergebnisse zu managen – Erfahrungen, die im Berufsleben unabdingbar sind. TheoPrax verknüpft durch unterrichtsintegrierte oder begleitende Projektarbeit das reale Berufsleben mit der schulischen Ausbildung. Grundlagenwissen wird praxisnah angewandt und erweitert. Themengeber können Unternehmen jeder Größe, soziale Einrichtungen, Behörden oder andere Institutionen sein. Das Hauptziel ist die Steigerung der Motivation beim Lernen:

Das Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land als Kommunikationszentrum bringt die Vorschläge und die Bearbeiter zusammen. Nach Abschluss des Projekts erhalten die Schüler ein Zertifikat, dass Sie ein TheoPrax-Projekt durchgeführt haben. Ansprechpartnerin zu allen Fragen rund um TheoPrax ist Frau Petra Moderegger (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter: 08652/65612-101).
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Erneut erfolgreiche Teilnahme beim Regionalwettbewerb Jugend forscht

Am 21. und 22. Februar richtete das Unternehmen Kathrein in Zusammenarbeit mit der Hochschule Rosenheim und der Stiftung Jugend forscht e.V. zum zweiten Mal den Regionalwettbewerb Jugend forscht in Rosenheim aus. Insgesamt nahmen dieses Jahr über 100 Teilnehmer mit 67 Ständen in den Kategorien Biologie, Chemie, Physik, Technik, Arbeitswelt, Geo- und Raumwissenschaften sowie Mathematik/Informatik teil. Nachdem die verschiedenen Stände aufgebaut waren, wurden alle Teilnehmer von Anton Maier, dem Jugend forscht Beauftragten der Firma Kathrein, begrüßt und der Ablauf des Wettbewerbs bekanntgegeben. Anschließend folgte noch eine kurze Rede durch Firmenchef Anton Kathrein, der die Zusammenarbeit mit Jugend forscht und der Hochschule Rosenheim als eine Möglichkeit sieht, mehr Jugendliche aus der Region für technische Berufe zu begeistern, denn „[d]ie Ideen der jungen Forscherinnen und Forscher sind die Grundlage für Innovationen von morgen“. Der Kanzler der Hochschule Rosenheim Oliver Heller betonte im weiteren Verlauf nochmals die Wichtigkeit Jugendliche für die verschiedenen MINT-Bereiche schon früh zu begeistern um sie auch längerfristig zu binden.

Die Projekte wurden am ersten Wettkampftag einer fachkundigen Jury präsentiert am zweiten Tag hatte dann auch die Öffentlichkeit die Möglichkeit mehr über die Projekte der Teilnehmer zu erfahren. Auch vom Gymnasium Berchtesgaden nahmen dieses Jahr wieder drei Nachwuchsforscher teil. Unsere Vertreter wiesen ein Jahr lang am Schülerforschungszentrum Berchtesgaden verschiedene Bienenkrankheiten im Berchtesgadener Land mithilfe einer molekularbiologischen Analyse nach. Mit dem Projekt „DNA-Analyse der Bienenkrankheit Kalkbrut“ nahm Johanna Hochreiter erfolgreich teil. Das Projekt „Nosemose – Die unsichtbare Bedrohung der Honigbiene“, durchgeführt von Rivana Jochheim, konnte einen 3. Preis erlangen. Am erfolgreichsten war Anton Schultz mit dem Thema „Nachweis der Varroose mithilfe der PCR-Methode“ für welchen es den 2. Preis gab. Die Preise wurden dabei von hochrangigen Vertretern der Politik und Wissenschaft aus Rosenheim überreicht. Betreut wurden die Forscher bei ihren Arbeiten durch die Lehrkräfte Andreas Rußwurm und Dr. Gert Helms.

Jeder Teilnehmer erhielt für sein Engagement eine Teilnehmerurkunde und für die Platzierungen gab es jeweils einen Geldpreis.
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Sieger beim Biber - Gymnasium Berchtesgaden erneut spitze bei Europas größtem Informatikwettbewerb

Berchtesgaden – 341.241 Schülerinnen und Schüler bundesweit stellten sich den Aufgaben beim größten Informatik-Schülerwettbewerb. Der Wettbewerb wird international ausgetragen unter dem Namen „Bebras - International Challenge on Informatics and Computational Thinking“. Die anwendungsbezogenen Themen reichten dabei von der Wegfindung bei Navigationssystemen über Fitness-Apps-Diagramme und Codierung bis hin zu r digitalen Darstellung von Pixelbildern und 7-Segment-Anzeigen.

Bereits zum sechsten Mal hintereinander schaffte es das Gymnasium Berchtesgaden in die „Top Ten“ der relativen Schulrangliste. In diesem Jahr wurden die Berchtesgadener von der Initiative „Bundesweit Informatiknachwuchs fördern“ (BWINF) für den hervorragenden siebten Rang unter 1898 deutschlandweit teilnehmenden Schulen ausgezeichnet und erhielten ein für den Informatikunterricht zweckgebundenes Preisgeld. Darüber hinaus bekamen mehrere Schülerinnen und Schüler am Freitag vor den Faschingsferien Urkunden, USB-Sticks und Exit-Room-Knobeleien für ihre exzellenten Einzelleistungen, worauf deren Informatik-Lehrer Wolfgang Bernegger, Bernd Clausonet, Günther Klauser und Martin Hofreiter besonders stolz sind. Ausgezeichnet wurden Luisa Nusser, Leonie Steiner, Lukas Dittrich, Franz Rasp, Franz Tusl, Pascal Stähelin, Noah Ilsanker, Tobias Gensch, Nils Werner, Maria Rasp, Ursula Keilhofer, Josef Rehrl, Christoph Heiß, Tobias Stanggassinger, Anna Sunkler, Sophie Hunt, Philipp Kortenacker, Matthias Puritscher, Simon Metzendorf, Johann Gebhardt und Mona Renoth.

Der Informatik-Biber wird von der Gesellschaft für Informatik, dem Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und dem Max-Planck-Institut für Informatik getragen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Der Wettbewerb hat das Ziel, jungen Menschen die Faszination informatischen Denkens zu vermitteln. „Digitales Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der digitalen Gesellschaft. Das Gymnasium Berchtesgaden gehört beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet.“ erklärte BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl.
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Chemie - die stimmt!

Unsere Schule wurde als eine von wenigen in Bayern zum 1. Chemiewettbewerb „Chemie - die stimmt!“ in Trostberg zugelassen. „Ort des Geschehens“ war das Ausbildungslabor der Firma AlzChem, wo wir nach einer langen Anreise auch ankamen. Wir, das sind Ursula Keilhofer, Maria Rasp, Michaela Kirchner und Lukas Rasp. Begleitet wurden wir von unserem Lehrer Andreas Rußwurm. Im Labor gab es eine kurze Sicherheitseinweisung und dann ging es auch schon los! Unsere Gruppe durfte zuerst den Praxis- und danach den Theorieteil absolvieren, die jeweils ganze 45 Minuten dauerten. Im Praxisteil war die Ionenanalyse Thema: Wir mussten ein Gemisch aus zwei Salzen mit drei Ionen nachweisen und den Versuch dokumentieren. Im Theorieteil war das Grundwissen der 8. Klasse gefragt: Dabei ging es unter anderem um Stoffe und deren Reaktionen, den Atombau, Salze und deren Ionenbindung sowie um Metalle. Die Aufgaben waren ganz schön schwer und haben uns ordentlich gefordert. Danach durften wir noch die Firma AlzChem besichtigen und haben bei einer Führung sehr viel über die Architektur des Gebäudes erfahren. Besonders interessant fanden wir, dass im Gebäude 4.500 Pflanzen, aus allen Kontinenten, untergebracht waren. Währenddessen korrigierten die Lehrer unsere Aufgaben und nach einer Brotzeit wurden die Ergebnisse verkündet. Unsere Gruppe hat es unter die Top 10 geschafft! Dafür bekamen wir eine Riesensack voller süßer Lebensmittel und nach einem kurzen Gruppenfoto machten wir uns dann wieder auf den Heimweg. Kurz gesagt: Es war ein gelungener und erfolgreicher Tag für uns, an dem wir viel gelernt und außerdem auch noch großen Spaß hatten.
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Nacht der Mathematik

Jetzt anmelden zum vergnüglichen und geselligen Mathematik-Teamwettbewerb der Pädagogischen Hochschule Salzburg! Teilnehmen dürfen Kinder aller Schularten der Klassen 5 mit 8, die Lust haben, spannende und knifflige Aufgaben zu lösen. Die Teilnahme ist kostenlos! Mitzubringen: Block, Geodreieck, Zirkel, Bleistift, Schere, Kleber. Preise: Knobelspiele Teilnahme als Gruppe/Klasse mit eurer Mathelehrkraft willkommen!
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Physik im Advent

"PiA – Physik im Advent“ ist ein Adventskalender der besonderen Art: einen physikalischen Adventskalender. Darin werden Jungforscherinnen, Jungforschern und allen, die daran Spaß haben, 24 kleine einfache Experimente und physikalische Rätsel vorgestellt. Sie sollen die Freude am Selber-Experimentieren wecken und/oder für Spannung beim Zuschauen sorgen. Vom 1. bis zum 24. Dezember wird jeden Tag per Video-Clip ein Experiment vorgestellt, das Du nachmachen kannst. Auf der Webseite kannst Du anschließend die Fragen beantworten und Dir die Auflösung der in dem Experiment aufgeworfenen physikalischen Frage ebenfalls als Video ansehen. Neben dem Spaß am Experimentieren kannst Du auch etwas gewinnen.

Wie Du Dich anmelden kannst, erfährst Du von Deinem Physiklehrer oder unter https://www.physik-im-advent.de

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Wissen aus unendlichen Weiten - Astronaut Thomas Reiter begeistert beim zweiten Junior Science Café

Prominenter Besuch beim ersten Junior Science Café des neuen Schuljahres im Gymnasium Berchtesgaden. Der Astronaut Thomas Reiter war insgesamt 350 Tage im Weltall und stand dabei im Dienst der Forschung. Er ist somit der erfahrenste Raumfahrer Europas. In seinem einstündigen Vortrag mit vielen Informationen und eindrucksvollen Fotos vermittelte Reiter Wissenswertes aus dem Spektrum der Raumfahrttechnik. Die Organisation des Vortrags oblag dem Team vom „Junior Science Café“ unter der Leitung von Bernd Clausonet und Wolfgang Ostertag sowie Herrn Martin Hofreiter. Passender Weise fand der Vortrag während der Woche der MINT-Ausstellung statt. Zum Veranstaltungsende wurden allen Schülern, die sich bei der Organisation, Umsetzung und Dokumentation eingebracht hatten ihre Zertifikate überreicht.

Ein Blick auf die Erde muss atemberaubend sein. An einem Tag im All erlebte Reiter 19 Sonnenaufgänge. Hightech und multiple Risiken, wie komplizierte Andockmanöver waren in 400 Kilometer Höhe dabei seine Dauerbegleiter. „Die internationale Raumstation ISS kreist innerhalb von nur 92 Minuten einmal um die Erde. Dabei kommt die 100 Meter lange Raumstation auf 28000 km/h. Die Alltemperaturen im Schatten betragen bis zu Minus 100 Grad“, erklärte Reiter sachlich und überhaupt nicht „abgehoben“. Fast 500 interressierte Zuhörer füllten die Aula des Gymnasiums bis zum Rand ihrer Kapazitäten. In seinem einstündigen Vortrag berichtete Reiter neben persönlicher Erlebnisse im All die komplexen Aufgaben der Raumfahrt. Der ehemalige Astronaut und jetzige ESA-Direktor für bemannte Raumfahrt und Robotische Forschung am Europäischen Weltraumforschungs- und Technologiezentrum hat als erster Deutscher einen Weltraumausstieg unternommen. Außerdem absolvierte er den ersten Langzeitflug mit der ESA überhaupt und war 179 Tage an Bord der russischen MIR gewesen.

Um als Astronaut überhaupt im Dienst der Wissenschaft fungieren zu können, bedarf es einer sehr langen und aufwendigen Test- und Bildungsprozedur. Reiter musste sich gegen 22000 Kandidaten durchsetzen; die Vorbereitungen dauerte über sechs Jahre. „Forscher aus 100 Ländern beteiligen sich aktuell an der Raumfahrt. Die Völkerverständigung hat sich zu einem der wichtigsten Faktoren entwickelt“, erklärte Reiter und wies auf die immer größer werdende Bedeutung der internationalen Kommunikation hin. „Die Forschungsdisziplinen auf einer Raumstation sind unter anderem Beobachtungen der Schwerelosigkeit, Technologieentwicklung, Erdbeobachtung, Klimaveränderung, Materialwissenschaft, Molekularbiologie und natürlich die Telekommunikation“, so Reiter, der anschließend einen Einblick in das Leben innerhalb des Raumschiffs gewährte. Eng ist es dort und ziemlich unaufgeräumt schaut es aus. Im Lauf der Jahrzehnte sind Raumstationen wie die ISS allerdings geräumiger geworden. Die Raumfahrt kostet viel Geld. Deutschland investiert pro Jahr 1 Milliarde Euro in diesen Wissenschaftssektor. Auf über mehrere Millionen Euro belaufen sich allein die Kosten pro Astronautenanzug mit Außenborder. Der „Overall“ besteht aus 17 Schichten modernster Materialien wie Kevlar- und Karbonfasern, um Stabilität und Gewichtsreduzierung zu gewährleisten. Auch beinhaltet der Anzug eine eigene Klimaanlage. Nur durch ein 90 Meter langes integriertes Kabelsystem können Temperaturschwankungen bis 200 Grad Celsius ausgeglichen werden.

Die größte Gefahr eines Astronauten ist jedoch das Davonschweben hinaus ins All. Eine Rettungskapsel befindet sich daher mit im „Rucksack“ des Astronautenanzugs. Auch heißt es, Vertrauen in die reißfeste Sicherheitsleine zu haben. Meteoriten sind eine chronische Gefahr. 20 Mal schneller als eine Pistolenkugel können sie sein. Ebenfalls kann herumfliegender Weltraumschrott, zum Beispiel unzählige Satellitenteile, im Orbit bedrohlich werden. Bevor Reiter Astonaut wurde, studierte er Luft- und Raumfahrttechnik. Sein Sprungbrett war die Tätigkeit als Jetpilot bei der Bundeswehr. 1992 gelang Reiter die Aufnahme in das ESA-Astronautenkorps, 2006 war er an Bord der US Raumfähre „Discovery“ auf dem Weg zur ISS und blieb dort fünf Monate.
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