Onlinevortrag "Wasserstoff als Energieträger" am 19. Oktober

Schweren Herzens müssen wir leider die heurige MINT-Mitmachausstellung vom 19. bis 23. Oktober 2020 im Gymnasium Berchtesgaden absagen. Auch der Präsenzvortrag zum 13. Wissenschaftsherbst kann leider nicht in der bisher gewohnten Form stattfinden. Aber Kopf hoch: Die MINT-Ausstellung wird im Schülerforschungszentrum als Dauerausstellung aufgebaut und kann dort voraussichtlich ab Weihnachten 2020 von Familien und Schulklassen besucht werden. Der Vortrag "Wasserstoff als Energieträger" durch Prof. Andreas Züttel von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne findet als Onlinevortrag statt am Montag, den 19. Oktober 2020 um 9.45 Uhr. Eine Teilnahme ist mit untenstehendem Zugang möglich. Der Vortrag dauert etwa eine Stunde, im Anschluss kann gefragt und diskutiert werden.

Andreas ZÜTTEL is inviting you to a scheduled Zoom meeting. https://epfl.zoom.us/j/98787992692?pwd=a3hMR0FiNEI1RjR4eFpSOTRFTm84dz09 Meeting ID: 987 8799 2692 Passcode: 057293

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Gemeinschaftsprojekt „JENNERbegeistert!“ - Schülerforschungszentrum, Gymnasium und Schnitzschule arbeiten Hand in Hand

Die Berchtesgadener Bergbahn AG wünscht sich Besonderheiten auch für Kinder und Jugendliche, die im Einklang mit der den Jenner umgebenden Natur stehen. Dazu sollen einzelne attraktive Exponate erstellt werden. Die Umsetzung übernehmen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Berchtesgaden und der Berufsfachschule für Holzschnitzerei und Schreinerei im Rahmen eines sogenannten TheoPrax-Projektes. Die Koordination übernimmt das Schülerforschungszentrum, die anfallenden Kosten trägt die Jennerbahn. Mit Werkstücken bepackt und einer gut vorbereiteten Präsentation stellten die Elftklassler des P-Seminars „MINTbegeistert“ unter der Leitung von Studiendirektor Martin Hofreiter dem Vorstand der Jennerbahn, Franz Moderegger, ihre insgesamt 15 Exponatideen vor. Mit dabei waren Jürgen Gasteiger, Fachlehrer an der Schnitzschule, Thomas Hettegger, Jennerbahn-Gastronom und Berchtesgadener Advent-Geschäftsführer, sowie das Team des Schülerforschungszentrums. Nach einer interessanten Diskussion mit Abwägung der Vor- und Nachteile der einzelnen Ideen kamen für die Jennerbahn vier Ideen in die engere Auswahl. So die „Sagenbänke“, die beim Hinsetzen dem „Be-Sitzer” beispielsweise eine Sage zur Berchtesgadener Bergwelt erzählen, oder auch die Spiegelillusion „Schneller Abstieg“. Nächste Aufgabe der Gymnasiasten ist es nun, diese Ideen auszuarbeiten, Zeichnungen und Modelle anzufertigen und die Gestehungskosten zu ermitteln. Dies passiert gemeinsam mit Fachlehrer Jürgen Gasteiger von der Holzfachschule für Schnitzerei und Schreinerei und den Schülerinnen und Schüler seiner Schreinerklasse, welche auch ihre Expertise und ihre Arbeitskraft für die handwerkliche Umsetzung beisteuern. Mehrere Vorbesprechungen, eine Fahrt auf den Jenner und eine viertägige Exkursion der Gymnasiasten nach Baden-Württemberg gingen der jetzigen Zusammenkunft voran. Zur Ideenfindung besuchte die Gruppe unter anderem das Erfahrungsfeld der Sinne „Eins und Alles“ bei Welzheim, die optischen Phänomene in „Lingelbachs Scheune“ in Abtsgmünd und Deutschlands größtes Science Center „Experimenta“ in Heilbronn. Außerdem erhielten die Elftklassler eine Werksführung bei Audi in Neckarsulm und absolvierten im „Explorhino“ in Aalen ein mehrstündiges Planspiel zum Thema Projektmanagement. TheoPrax ist eine vom Fraunhofer-Institut entwickelte Lehr-Lern-Methodik, bei der durch die Bearbeitung realer Projekte mit Firmen die Lernwirksamkeit gesteigert wird. Selbst erforschen, wie etwas geht, und sich darüber freuen, wenn ein Problem geknackt wurde, führt zu gut ausgebildetem Nachwuchs mit hohem Kreativitätspotential. Das Berchtesgadener Schülerforschungszentrum ist eines von 22 TheoPrax-Kommunikationszentren bundesweit. Firmen, die auch Interesse haben mit einer Schülergruppe ein eigenes kleines Projekt zu verwirklichen, können sich an die TheoPrax-Beauftragte des Schülerforschungszentrums Petra Moderegger wenden.
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MINTbegeistert! auf der Forscha in München

Seit 2012 präsentiert sich MINTbegeistert! alljährlich auf Einladung des Bayerischen Kultusministeriums auf der Bildungsmesse „Forscha“ in München. Um die 60.000 Besucher kommen jedes Jahr im November auf die dreitägige Messe für Kinder und Jugendliche. 2019 experimentierte Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo, wie schon im Vorjahr, wieder begeistert mit unseren Exponaten und nahm sich viel Zeit für Gespräche mit uns, etwas zum Stand der Digitalisierung am Gymnasium Berchtesgaden. „Lauter neugierige Kinderaugen, die voller Begeisterung für MINT sind“, so der Minister, dem wir ein Hui-Hui überreichten.
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Hacken im Schulsystem - Drei Tage Hacken am Gymnasium Berchtesgaden

Hacken. Bei diesem Begriff denken sicher alle erst einmal an Personen, die hinter verschlossenen Türen illegal in Systeme eindringen. Gerade im deutschen Raum verbinden viele mit diesem Begriff nur Negatives. Übersetzt man dieses Wort allerdings mal etwas freier, kann es ebenfalls auch Problemlösung bedeuten. Und genau damit haben sich rund dreißig Schülerinnen und Schüler drei Tage lang beschäftigt. Mit Hilfe der Projektleiterin Elena Tibi von „Wissenschaft im Dialog“ und vier Mentoren, jeweils spezialisiert auf verschiedene Fachbereiche, konnten wir durch moderne Technik und digitalen Tools ganz alltägliche Probleme in der Schule lösen. In drei Phasen gelang es uns, die ausgedachten Ideen aus der ersten, der sogenannten „Ideenfindungsphase“, im zweiten Abschnitt, dem eigentlichen „Hacken“, auszuarbeiten und letztendlich bei der „Präsentation“, der letzten Phase unseren Mitschülern zu präsentieren. Durch dieses Arbeiten in kleinen Schritten war es stets nachvollziehbar und klar verständlich. Schlussendlich sind bei diesem „Make your school“-Projekt, unterstützt von der Klaus-Tschira-Stiftung, Hacks entstanden, die so teilweise wirklich im Alltag eingesetzt werden könnten, um das Schulleben zu vereinfachen. Darunter fallen beispielsweise eine LED-Uhr, ein Multifunktionswecker, eine Wetterstation, sowie ein digitales Namensschild. Neben dem eigentlichen Hacken wurden mehrere interessante Vorträge geboten, unter anderem von der DRÄXLMAIER Group oder dem Schülerforschungszentrum. Außerdem werden einige nicht vollendete Projekte im Rahmen des schulinternen Projekts „Lord of the MINT“ weiterausgebaut und weiterentwickelt.
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Große Wissenschafts-Show im Gymnasium Berchtesgaden

Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Aula des Gymnasiums Berchtesgaden bei der "AkustiCheMINTischen Magie", der Wissenschafts-Show der P-Seminare Akustik, Chemie und MINT. Auf unterhaltsame Weise wurden beeindruckende Experimente auf der Bühne gezeigt, die von Schülern der Oberstufe geplant, selbst gebaut und vorgeführt wurden. Auch viele Schüler aus dem ganzen Landkreis und sogar eine Delegation des Gymnasiums Gmunden am oberösterreichischen Traunsee ließen sich die mittlerweile dritte Ausgabe der Show nicht entgehen. Nach der Begrüßung durch Schulleiter Andreas Schöberl und einem einleitenden Film übernahmen die Moderatoren Manuel Meza und Thomas Huber das Wort und führten locker und souverän durch das Programm. Roter Faden des Abends war die Geschichte eines Zauberers, der auf seiner magischen Reise allerhand Erstaunliches erlebt: Luftballons, die sich in Flammenkugeln verwandeln, Schiffe, die sich scheinbar in nichts auflösen, brennende Hände und Sand, der auf Kommando zu gefährlichem Treibsand wird, waren erst der Anfang. Auch das Publikum wurde immer wieder aktiv miteinbezogen und Schulleiter Andreas Schöberl musste schon großes Vertrauen zu einer Schülerin haben, die behauptete, der Wasserkrug über seinem Kopf würde aufgrund von Hydrostatik nicht auslaufen, noch dazu, wo der Versuch zuvor bei einer mutigen jungen Freiwilligen nicht geklappt hatte. Doch jetzt ging alles gut und der Direktor konnte erleichtert und trockenen Hauptes die Bühne verlassen. Weiter ging die magische Reise mit einer orientalischen Tanzeinlage im Schwarzlicht (Einstudierung Johanna Renoth), mit feurigen Flaschengeistern und verrückten Fahrzeugen wie einem Schreitstuhl, einem Elektroauto und einem Gefährt mit eckigen Rädern. Gegenstände schwebten in Ultraschallwellen und es wurde auf Nagelgeige und Gummibärchenklavier musiziert. Besonders begeistert waren die jüngeren Zuschauer von den Marshmallow-Kanonen, die Süßigkeiten ins Publikum schossen. Fulminantes Finale der Show war die Explosion einer mit flüssigem Stickstoff gefüllten Flasche in einer Blechtonne. Die verantwortlichen Lehrer Wolfgang Ostertag, Markus Hanke und Martin Hofreiter bedankten sich am Ende bei allen, die zum Erfolg dieser tollen Vorstellung beigetragen haben, von der Technik-Gruppe über das Personal des Gymnasiums bis zu den vielen und großzügigen Sponsoren, vor allem aber dankten sie dem Schülerforschungszentrum Berchtesgaden für die große Unterstützung, namentlich Monika und Jürgen Gasteiger, die den Schülern bereitwillig und kompetent mit Rat und Tat zur Seite gestanden sind. Vor der Show und in der Pause hatten die Besucher die Gelegenheit die mittlerweile zehnte "MINTbegeistert!"-Ausstellung zu besuchen, bei der nicht nur zahlreiche neue Exponate wie eine beschleunigende Papierfliegermaschine, eine körperabbildende Stiftlwand, klangvolle Floppymusik, eine gemütliche Musikbank, ein zweizentnerschweres Geduldspendel, ein weltreisender Greenscreen, ein datenübertragender Lichtleiterwürfel, ein balancierendeer Schwerpunktvogel und durch die Aula fliegende Luftraketen zum Selberexperimentieren einluden, sondern auch Werkstücke aus den vergangenen zehn Jahren wie ein größenverändernder begehbarer Ames-Raum, eine menschenumfassende Riesenseifenblase, ein leuchtender Sternenhimmel, ein spieleinladender Airhockeytisch oder gefrierende Schatten.
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12. Wissenschaftsherbst Berchtesgadener Land

Die P-Seminare Akustik, Chemie und MINT präsentieren am Donnerstag, den 17. Oktober 2019 um 18 Uhr im Gymnasium Berchtesgaden Eine vergnügliche Wissenschaftsshow zum Mitmachen mit geheimnisvollen Vehikeln, orakelhaften Wasserfällen, übernatürlichen Seen, verborgenen Flammen, nebulösen Explosionen, mystischem Tanz und kryptischer Musik. Alle Experimente wurden von den Oberstufenschülern selbst gebaut!
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Simon Metzendorf beim Bundesfinale von Jugend forscht - Schülerforschungszentrum und Gymnasium Berchtesgaden arbeiten Hand in Hand

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier persönlich begrüßte Deutschlands beste Jungforscher vom 16. bis 19. Mai 2019 zum Bundeswettbewerb Jugend forscht in Chemnitz. Mit dabei Simon Metzendorf vom Gymnasium Berchtesgaden, der sein Projekt einer „Murmel-Musik-Maschine“ am Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land verwirklichte.

Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Ziel ist, Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, Talente zu finden und zu fördern. Teilnehmen können Jugendliche ab der 4. Klasse bis zum Alter von 21 Jahren. Wer mitmachen will, sucht sich selbst eine interessante Fragestellung für sein Forschungsprojekt. In diesem Jahr reichten 12150 Schüler 6617 Projekte ein. Die besten 111 davon wurden nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren für vier Tage nach Chemnitz zu einem hochwertigen und anspruchsvollen Programm mit Jurygesprächen, Abendprogrammen und Firmenkontakten eingeladen.

Begonnen hat Simon Metzendorf die Murmel-Musik-Maschine zusammen mit Mitschüler Moritz Schellmoser bereits im Herbst 2016 im Rahmen von „Lord of the MINT“, einem schulinternen Wettbewerb des Gymnasiums Berchtesgaden, bei dem über das ganze Schuljahr hinweg ein selbstgewähltes Projekt zu einem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Thema verwirklicht wird. Die beiden Schüler konstruierten und bauten eine elektro-mechanische Maschine, bei der Metallmurmeln microcontrollergesteuert auf ein Xylophon fallen und programmierte Melodien spielen. Von September 2017 bis Oktober 2018 tüftelten Simon und Moritz im P-Seminar „MINTbegeistert!“ des Gymnasiums weiter, etwa am Rücktransport der Murmeln oder an der Optimierung der verbauten Elektromagneten. Nach Abschluss des P-Seminars beschäftige sich Simon weiterhin mit dem Projekt und fertigte, jetzt im „Ein-Mann-Team“, weitere CAD-gezeichnete Komponenten mit dem Lasercutter und dem 3D-Drucker am Schülerforschungszentrum, entwickelte Melodieeingaben mittels einer Klaviatur sowie über ein Lochstreifenlesegerät und reichte seine Teilnahme am Wettbewerb ein.

Im Februar 2019 errang er den Sieg beim Regionalwettbewerb in Rosenheim. Damit durfte er im April zum bayerischen Landeswettbewerb nach Vilsbiburg fahren. Auch hier erhielt er den 1. Preis im Fachgebiet Technik. Dies bedeutete eine Einladung in die bayerische Staatskanzlei zu einem Empfang bei Staatsminister Dr. Florian Herrmann sowie die Qualifikation zum Bundesfinale in Chemnitz. Unter den hochkarätigen Projekten fiel die Entscheidung schwer. Auch wenn die Murmel-Musik-Maschine dort nicht mehr siegte, freuten sich Simon Metzendorf und seine beiden Projektbetreuer Jürgen Gasteiger vom Schülerforschungszentrum und Martin Hofreiter vom Gymnasium Berchtesgaden sehr über den Erfolg und die vielen neuen Kontakte und Erfahrungen.

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