1. Preis bei Jugend forscht

Beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht, den die TH Rosenheim mit der regionalen Wirtschaftsvereinigung Seeoner Kreis ausrichtet, hat die Jury zwölf Projekte mit einem 1. Preis ausgezeichnet. Diese sind damit für den Landeswettbewerb qualifiziert. Darunter Nils Werner vom Gymnasium Berchtesgaden mit seinem Projekt „Biodieselgewinnung aus Mikroalgen“ im Fachgebiet Biologie. In der Laudatio wurde das umfangreiche Fachwissen, das souveräne Auftreten und die Exaktheit in der Bearbeitung hervorgehoben. Nils gewann zudem den Sonderpreis "Regenerative Energien". „Die Jury war auch in diesem Jahr sehr beeindruckt von der Kreativität der Forscherinnen und Forscher, vor allem aber von der hohen Qualität der Projekte“, bilanzierte Wettbewerbsleiter Dr. Thomas Grillenbeck. Darin sei auch die hohe Zahl von ersten Plätzen begründet, die für eine Teilnahme am Landeswettbewerb Bayern berechtigen. TH-Präsident Prof. Heinrich Köster lobte ebenfalls den Ideenreichtum der Schülerinnen und Schüler. Er wünsche sich, dass möglichst viele von ihnen später ein Studium an der Technischen Hochschule Rosenheim aufnehmen, so Köster. Insgesamt haben 67 Schülerinnen und Schüler mit 44 Projekten am virtuellen Regionalwettbewerb in Rosenheim auf der Online-Plattform Veertly teilgenommen. Der Landeswettbewerb findet an drei Tagen im März ebenfalls online statt. (Quelle: TH Rosenheim)
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P-Seminar des Gymnasiums besucht Grundschule virtuell

„1..,2..,3.., aufpassen!“, eine Schülerin des Gymnasiums Berchtesgaden hält ihre Hand unter den Wasserhahn und nimmt daraufhin eine Art „Schaum“ aus Methan (ein leicht entzündbares Gas) und Seifengemisch in die Hand. Als eine Klassenkameradin diesen Schaum anzündet, folgt nicht nur eine gigantische Flamme, sondern auch, um ein paar Sekunden verzögert. Applaus. Denn die Schüler*innen der Klasse 3c aus der Grundschule Bischofswiesen sind über die Plattform „Microsoft Teams“ live dabei und fordern sofort eine Zugabe. Eigentlich war geplant, dass das P-Seminar „Minti-Lab“ die Grundschule besucht und mit den Grundschülern vor Ort naturwissenschaftliche Experimente durchführt. Wegen der Corona-Maßnahmen musste das P-Seminar auf den Besuch in den Klassen verzichten und auf eine kontaktlose Videokonferenz zurückgreifen. Doch das minderte nicht die Begeisterung der Grundschüler, die eifrig Fragen stellten und alles ganz genau wissen wollten. Etwa warum die Hand nicht durch die Flamme verletzt wurde, wo denn dieses Methan herkommt und ob man das nicht auch daheim machen könnte. Da so ein Experiment natürlich nicht daheim nachzuahmen ist, hatte sich das P-Seminar, unter der Leitung des Lehrers Wolfgang Ostertag, einen Versuch überlegt, den jedes Kind für sich selber durchführen konnte. Dazu brauchten sie nicht mehr als ein Teelicht, einen mit gefärbtem Wasser gefüllten Teller, ein Glas und ein Feuerzeug. Nach der Anleitung, die zwei Gymnasiastinnen über MS Teams erklärten, färbten die Schüler das Wasser rot, damit der Effekt deutlicher würde und zündeten das Teelicht an, das in das Wasser gestellt wurde. Unter der Aufsicht der Grundschullehrerin Daniela Frank stülpten sie das Glas über die Kerze und beobachteten, was passiert. Die Flamme erlosch, das Wasser wurde in das Glas gezogen und stieg nach oben. Die Kinder stellten Vermutungen an, warum dies so sei. Die vorher durch die Kerze erwärmte Luft wird wieder kalt, wenn die Flamme auf Grund von Sauerstoffmangel ausgeht. Sie braucht weniger Platz und so verringert sich der Luftdruck. Der Luftdruck außerhalb des Glases und der Luftdruck im Glas gleichen sich aus, deshalb strömt Wasser ins Glas, bis der Luftdruck ausgeglichen ist. Für die Adventszeit sind, ähnlich wie bei einem Adventskalender, wöchentlich neue Versuche für und mit den Schüler*innen geplant. So können sich die Kinder zum Beispiel auf „springende Flammen“ und „fliegende Teebeutel“, die von anderen Gruppen des Seminars vorbereitet wurden, freuen.
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Onlinevortrag "Wasserstoff als Energieträger" am 19. Oktober

Schweren Herzens müssen wir leider die heurige MINT-Mitmachausstellung vom 19. bis 23. Oktober 2020 im Gymnasium Berchtesgaden absagen. Auch der Präsenzvortrag zum 13. Wissenschaftsherbst kann leider nicht in der bisher gewohnten Form stattfinden. Aber Kopf hoch: Die MINT-Ausstellung wird im Schülerforschungszentrum als Dauerausstellung aufgebaut und kann dort voraussichtlich ab Weihnachten 2020 von Familien und Schulklassen besucht werden. Der Vortrag "Wasserstoff als Energieträger" durch Prof. Andreas Züttel von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne findet als Onlinevortrag statt am Montag, den 19. Oktober 2020 um 9.45 Uhr. Eine Teilnahme ist mit untenstehendem Zugang möglich. Der Vortrag dauert etwa eine Stunde, im Anschluss kann gefragt und diskutiert werden.

Andreas ZÜTTEL is inviting you to a scheduled Zoom meeting. https://epfl.zoom.us/j/98787992692?pwd=a3hMR0FiNEI1RjR4eFpSOTRFTm84dz09 Meeting ID: 987 8799 2692 Passcode: 057293

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MINTbegeistert! auf der Forscha in München

Seit 2012 präsentiert sich MINTbegeistert! alljährlich auf Einladung des Bayerischen Kultusministeriums auf der Bildungsmesse „Forscha“ in München. Um die 60.000 Besucher kommen jedes Jahr im November auf die dreitägige Messe für Kinder und Jugendliche. 2019 experimentierte Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo, wie schon im Vorjahr, wieder begeistert mit unseren Exponaten und nahm sich viel Zeit für Gespräche mit uns, etwas zum Stand der Digitalisierung am Gymnasium Berchtesgaden. „Lauter neugierige Kinderaugen, die voller Begeisterung für MINT sind“, so der Minister, dem wir ein Hui-Hui überreichten.
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Nach „MINT-freundlicher Schule“ jetzt auch „Digitale Schule“ in Bayern

106 Schulen aus Bayern wurden am 03.12.2019 als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Davon erhielten 29 Schulen das erste Mal die Auszeichnung und weitere 77 Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet „MINT-freundliche Schule“ geehrt. Die Schulen weisen nach, dass sie mindestens 10 von 14 Kriterien im MINT-Bereich erfüllen. In Bayern gibt es nun 325 Schulen mit gültigem Signet „MINT-freundliche Schule“. Das Gymnasium Berchtesgaden wurde bereits zum dritten Mal als "MINT-freundliche Schule" und erstmals auch als "Digitale Schule" ausgezeichnet. Die Ehrung fand auf Einladung von Google Germany in München statt und wurde vergeben von der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ und ihren Partnern.

Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Bayern steht unter der Schirmherrschaft von Kultusminister Michael Piazolo und der Kultusministerkonferenz (KMK), die Ehrung der „Digitalen Schulen“ steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Staatsministerin Dorothee Bär sowie der Staatsministerin Judith Gerlach, MdL, Bayerisches Staatsministerium für Digitales.

(Bildrechte: Fabian Vogel)
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