Schafkopftunier für die Ofenmacher

Rauchfreie Küchenöfen statt offenes Feuer - dieses Ziel haben sich die „Ofenmacher“ gesetzt. In vielen ländlichen Haushalten in Entwicklungsländern wird offenes Feuer im Wohnraum zum Kochen benutzt. Diese Praxis birgt viele gesundheitliche Risiken und Langzeitschäden. Man schätzt, dass jährlich etwa 4,3 Millionen Menschen an den Folgen der Rauchgase sterben. Der Verein verfolgt das Ziel, sichere Öfen mit Kaminen für den Rauchabzug in möglichst vielen ländlichen Haushalten zu installieren. Mit dieser Hilfe soll Familien zu einem sichereren und gesünderen Leben verholfen werden. Wie schon im letzten Jahr unterstützte die Fachschaft Religion mit dem traditionellen Schafkopfturnier diese Organisation. Vor den Pfingstferien trafen sich spielbegeisterte Schüler, Lehrer, Väter und Großväter zu dem alljährlichen Turnier. Nach festgelegten Regeln wurde der Schulmeister ermittelt. Mit Franz Tusl gewann diesmal ein Schüler der Unterstufe. Durch Startgeld, Würstl- und Getränkeverkauf konnte ein Betrag von 200,- € als Reinerlös an die „Ofenmacher“ gespendet werden.
vielen Dank im Namen der Ofenmacher und der ca. 20 Haushalte, die damit einen Ofen bekommen. Bitten richten Sie unseren Dank und Grüße an alle aus, die teilgenommen haben.
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Wir dürfen Nepal nicht vergessen

Nach dem verheerenden Erdbeben im Frühjahr 2015 in Nepal,bei dem über 1450 Menschen starben und unendlich viele Gebäude-darunter auch berühmte Tempel im Kathmandutal-eingestürzt sind,entschloss sich die Fachschaft Kunst wieder zu einer Karten-Benefizaktion. Man möge sich erinnern:schon nach dem Tsunami 2004 in Thailand&Sri Lanka und dem Reaktorunglück in Fukushima/Japan 2011 konnten die Schülerinnen und Schüler des Berchtesgadener Gymnasiums durch den Verkauf ihrer im Kunstunterricht gestalteten Motivkarten ansehnliche Summen in die betroffenen Regionen spenden. Die sehr schön gestalteten Kimono-Klappkarten,z.B.brachten 1800 Euro ein,die an die evangelische Kreuzkirche in Tokio gingen und von dort an Kindergärten im Katastrophengebiet weitergegeben wurden.

Unsere"Nepal"Karten wurden nicht gedruckt-jede war ein Orginal! Alle zeigen die gemalten Buddha-Augen,wie sie von den Stupas in Nepal in alle vier Himmelsrichtungen herabblicken.Darüber flattern,als kleine dreidimensionale Ausschmückung,die typischen roten Stoffbahnen-hier aus rotem Geschenkband unter das Passepartout geklebt. Während des Sommerfestes verkauften die jungen Künstler ihre bunten Karten restlos an ein sowohl spendenfreudiges,wie auch von der Optik der Karten sehr angetanes Publikum.Und noch bevor sie in die großen Ferien startete,konnte die Kunstlehrerin den eingenommenen Betrag von 300Euro an Ajit Laxmann Dhakal übergeben,der das Geld selber nach Nepal brachte und dort direkt an Hilfsbedürftige vermittelte.

Den Gestaltern der Karten gelang es,durch eigne künstlerische Tätigkeit Geld für einen guten Zweck zu verdienen-eine bessere Motivation gibt es nicht für kreatives Arbeiten! Durch die Flüchtlinge,die in Massen in unser Land strömen,sind uns die Probleme Nepals etwas aus dem Blickwinkel geraten!Aber dort sind längst nicht alle Folgen des Erdbebens behoben.Wir dürfen Nepal und die Not der Menschen dort nicht vergessen!
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