15 Jahre Tutorensystem - Schulung für die Tutoren am Hintersee

Wie jedes Jahr fuhren die Tutoren am Schuljahresanfang zu einer zweitägigen Schulung, dieses Mal begleitet von Fr. Weigl, Fr. Eichinger, Hr. Hornung und Hr. Parma. In den 15 Jahren seines Bestehens hat sich das Tutorensystem zu einer festen Institution am Gymnasium Berchtesgaden entwickelt. Im Jubiläumsjahr waren wir in einer neuen Unterkunft, dem CVJM Aktivzentrum am Hintersee, untergebracht und mussten keine Zelte aufbauen. Anfangs lernten wir uns untereinander besser kennen, danach durften die neuen Tutoren ihre Ängste und Erwartungen äußern und die Älteren teilten ihre Erfahrungen. Wir suchten auch nach Verbesserungsvorschlägen, damit sich das Tutorensystem positiv weiterentwickeln kann. Im weiteren Tagesverlauf wurde den Jüngeren durch Rollenspiele und Lernhilfen erstmals ein Einblick in eine Tutorenstunde gegeben. Als Highlight des Tages gingen wir gemeinsam auf die Halsalm, machten dort Brotzeit und genossen die wunderbare Aussicht. Nach der Wanderung hatten wir uns das Buffet am Grillabend redlich verdient. Um keine Langeweile aufkommen zu lassen, bereiteten die Großen Spiele vor, darunter z.B. eine Rallye um den Hintersee. Kleingruppen kämpften an verschiedenen Stationen um den Sieg und freuten sich anschließend über eine kleine Belohnung. Nach einem reichlichen Frühstücksbuffet starteten alle motiviert in den zweiten Tag, welcher vollgepackt war mit Ich-Botschaften, spielerischem Lernen und Fotoshooting am Hintersee. Als Fazit der Schulung bereiteten die neuen Tutoren mit den Erfahrenen ihre erste richtige Stunde vor, welche von ihnen mutig vorgestellt wurde. Um die zwei Tage einzigartig zu beenden, veranstalteten die Lehrer eine Ruderbootstaffel für uns. Nach dieser Schulung sind alle Tutoren wieder in top Form und freuen sich auf ihre Stunden, mit denen sie anderen Schülern helfen können.
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Hoch, höher, Linz – mit Museen und Bergen ganz hoch hinaus 3-tägige Tutorenfahrt nach Linz

Nach einer zweieinhalb-stündigen Busfahrt erreichten wir das Ziel unserer diesjährigen Tutorenfahrt: Linz – Stadt der Arbeit. Trotz diesen Namens erwartete uns nicht „Arbeit“, sondern eine spannende und abwechslungsreiche Freizeitgestaltung, die wir entweder zusammen oder auch in Kleingruppen genießen durften. An unserem allerersten Tag, dem Sonntag, hatten wir am Nachmittag eine Führung durch das „Höhenrausch“, ein großes Gebäude mit Ausstellungen über den Dächern von Linz. Durch die Ausstellung „Das andere Ufer“ haben wir viele neue Seiten aber auch Grenzen von Wasser kennengelernt. Viele unterschiedliche internationale Kunstprojekte haben außerdem gezeigt, dass für einige Menschen Wasser ein ganz neuer Lebensabschnitt beziehungsweise eine komplett neue Herausforderung bedeutet.

Am nächsten Tag in der Früh haben wir im botanischen Garten, nicht weit von unserer Jugendherberge, auf einer Fläche von 4,2 Hektar nicht nur viele der über 10.000 Pflanzen gesehen und fotografiert, sondern auch in Kleingruppen die beiden Herzstücke des Gartens, das Orchideen- und das Kakteenhaus, besichtigt. Anschließend waren wir im „voestalpine“, dem größten Stahlkonzern Europas. Allerdings konnten wir trotz Führung und Rundfahrt mit dem Bus nur einen kleinen Teil des 700 Fußballfelder großen Firmengeländes besichtigen. Trotzdem haben wir während dieser Zeit viel über die Herstellung, die Verwendung, die Materialeigenschaften und über die mehr als 400 verschiedenen Stahlsorten gelernt. Nach kurzen Fahrten mit dem Bus auf dem Gelände konnten wir Teile der Produktion mit eigenen Augen betrachten.

Nachdem wir eine kurze Pause gemacht haben, sind wir mit der Bahn auf den 539m hohen Pöstlingberg, den Hausberg von Linz, gefahren. Nach der Besichtigung der dortigen Kirche und einer Fahrt mit der Grottenbahn durften alle Schüler die verbleibende Freizeit mit einem leckeren Abendessen in Linz ausklingen lassen. Am letzten Tag haben wir das „Ars Electronica Center“ besichtigt. Anschließend an eine gemeinsame Führung konnten wir die vielen Exponate der Ausstellung in Kleingruppen selbstständig erforschen und so das faszinierende Zusammenspiel zwischen Kunst und Elektronik kennenlernen. Nach der darauffolgenden Freizeit ging es zurück nach Berchtesgaden.

Wir bedanken uns bei Herrn Hornung und bei Frau Weigl für die gute Organisation und das sehr interessante Programm.
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Tutoren-Schulung 2017

Wie jedes Jahr fuhren die Tutoren zusammen mit den Betreuungslehrern Frau Weigl, Herr Parma, Herr Hornung und Frau Haslberger an den Waginger See, um dort gemeinsam die Tutoren-Schulung anzutreten. Nachdem alle ihre Zelte aufgeschlagen hatten, wurde auch schon mit der Schulung begonnen. Während die neuen Tutoren erste Tipps erhielten, wie sie eine Tutoren-Stunde leiten können, suchten die erfahreneren Tutoren nach Lösungen für alte Probleme, um das Tutorensystem noch besser zu machen. Anschließend saßen wir bei einem gemeinsamen Mittagessen zusammen und tauschten uns über die erarbeiteten Ergebnisse aus. Dann ging es mit dem Nachmittagsprogramm weiter, in dem den Tutoren etwas über die verschiedenen Lerntypen und Lernmethoden beigebracht wurde. Und somit neigte sich der Tag auch schon dem Ende zu. Als das gemeinsame Abendessen mit Pizza beendet war, ließen wir den Tag mit einem lustigen Spieleabend ausklingen. Auch wenn die Nacht kalt war, startete jeder munter in den neuen Tag. Nach dem Frühstück lernten die Tutoren den richtigen Umgang mit Problemsituationen und wie man zum Beispiel eine Du-Botschaft in eine Ich-Botschaft umwandelt. Nach so viel Input bekamen die Tutoren Freizeit und konnten das schöne Wetter genießen, bis es dann Mittagessen gab und weiter im Programm ging. In diesem bereiteten die jüngeren Tutoren mit Hilfe der größeren und erfahreneren Tutoren eine Stunde vor. Diese wurde dann anschließend von den neuen Tutoren vorgestellt und somit die erlernten Grundlagen und Techniken erprobt. Dann hieß es zusammenpacken und noch ein wenig das schöne Wetter genießen, bis uns der Bus dann wieder abholte und uns zum Gymnasium Berchtesgaden zurückbrachte.
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Tief hinab und hoch hinaus - Die Tutorenfahrt führte uns ins Lochgefängnis und auf die Kaiserburg in Nürnberg

Wie die Jahre zuvor fuhren wir am Ende des Schuljahres auf Tutorenfahrt und dieses Jahr war unser Ziel die Stadt Nürnberg, die wir nach einer sechsstündigen Zugfahrt erreichten. In unserer Unterkunft hielten wir uns jedoch nicht lange auf, sondern brachen gleich wieder zum Tiergarten Nürnberg auf. Bei unserer Entdeckungsreise durch den Zoo konnten wir viele außergewöhnliche Tiere sehen. Am Abend fuhren wir in die Innenstadt, um den Tag mit einem guten Abendessen ausklingen zu lassen, wie zum Beispiel mit den berühmten Nürnberger Bratwürsten die so heißen: „3 im Weckla“. Am zweiten Tag lernten wir einen wichtigen Teil der deutschen Geschichte näher kennen, als wir das Reichsparteitagsgebäude besichtigten. Unser nächster Programmpunkt war eine Führung durch die Kaiserburg, in der wir eine Zeitreise in die Vergangenheit machten. Wegen des heißen Wetters waren wir anfangs nicht sehr motiviert, auf den Burgturm hinaufzusteigen, doch wir wurden am Ende mit einer schönen Aussicht über ganz Nürnberg belohnt. Zur Freude aller Schüler hatten wir den Rest des Nachmittags Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. So ging auch der zweite anstrengende, aber sehr schöne Tag in Nürnberg zu Ende. Wie wir am letzten Tag erfuhren, hat Nürnberg außer dem Dritten Reich noch eine weitere dunkle Vergangenheit: Der Gang in die Lochgefängnisse führte uns zurück ins Mittelalter, als Foltern hier noch ein gängiges Mittel der Justiz war. Die Gefängniszellen und Folterinstrumente haben uns fasziniert, aber auch eingeschüchtert, so dass wir froh sind, dass diese Zeiten vorbei sind und sich Nürnberg heute viel einladender präsentiert. Der letzte Programmpunkt war ein Besuch des Albrecht-Dürer-Hauses. Dieser Künstler ist wohl der berühmteste Sohn der Stadt, denn seine Werke kennt man auf der ganzen Welt. So freuten sich die jüngeren Tutoren, dass sie bei einem Workshop dem Künstler nacheifern und selbst Drucke anfertigen konnten. Nach einer abschließenden Shopping-Tour war es für uns auch schon wieder an der Zeit, in den Zug einzusteigen und nach Berchtesgaden zurückzukehren. Wir bedanken uns bei unseren Lehrern Frau Plößl, Herr Aicher und Herr Hornung für die Organisation der Tutorenfahrt, die wie jedes Jahr sehr gelungen war.
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Tutorenschulung

Auch dieses Jahr verbrachten die Tutoren unserer Schule vom 15. bis 16. September zwei lehrreiche Tage am Waginger See, wo die Tutorenschulung stattfand. Gleich nach der Ankunft durften die älteren Tutoren ihr Feedback abgeben, aber auch die neuen Tutoren konnten über ihre Erwartungen sprechen. Anschließend ging es an eine weitere Herausforderung: Die Zelte mussten aufgebaut werden! Nach der Zeit zur freien Verfügung, in der wir die Umgebung erkundeten, uns im Waginger See abkühlten und bei verschiedenen Spielen amüsierten oder uns im Tischtennis duellierten, begann die Schulung . Neben verschiedenen Lerntechniken hörten die neuen Tutoren einen Vortrag über die Gedächtnistechniken und machten anschließend einen Lerntypentest. Für die Abendgestaltung planten die ältesten Tutoren einige Gruppenspiele und eine Rallye auf dem Gelände des Campingplatzes. Zum Glück blieb es die ganze Nacht über trocken, sodass wir am nächsten Tag gut erholt wieder voll durchstarten konnten. Am Freitag stand die praktische Umsetzung des theoretischen Inputs vom Donnerstag auf dem Programm. Die Neulinge hielten mehrere Probestunden, die dann auch besprochen wurden. Bei der Vorbereitung der Stunden kamen die älteren Tutoren den jüngeren zur Hilfe. Neben Informationen zum Aufbau einer Tutorenstunde gab es auch zahlreiche Inspirationen für die spielerische Aufbereitung der Lerninhalte, durch die die Motivation erhöht werden soll. Außerdem lernten wir auch, wie man mit Hilfe von ,,Ich-Botschaften‘‘ mit schwierigen Situationen umgeht. Am Freitagabend fuhren wir mit dem Bus wieder zurück nach Hause. Auch dieses Jahr waren die zwei Tage in Waging eine rundum gelungene Tutorenschulung, bei der wir viel Neues dazulernen konnten. Nun freuen sich schon alle darauf, ihr neu erlerntes Wissen anzuwenden!
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