Fahrten

Krakau, wir kommen!

Am 12. April fuhr ein Teil der 10. Klassen nach langem Warten endlich nach Polen. Nach einer lustigen, aber auch anstrengenden zwölfstündigen Busfahrt waren wir sehr froh, endlich in unserem schönen Hotel mitten im Zentrum von Krakau angekommen zu sein. Anschließend zeigten uns die Lehrer den Weg zum großen Marktplatz, wo wir dann in Kleingruppen unseren ersten Abend verbrachten. Am nächsten Morgen ging es für uns bei schönstem Wetter zu einer Stadtführung nach Krakau. Wir besichtigten die Marienkirche, die Tuchhallen, die Wawelburg sowie die Krakauer Universität, in der Herr Wörn studiert hat, und uns somit einige interessante Fakten über Krakau erzählen konnte. Nach einer Mittagspause stiegen dann einige auf den Turm der Marienkirche und wurden mit einem tollen Ausblick über die Altstadt belohnt. Am Samstag machten wir uns auf den Weg ins jüdische Viertel Kazimierz, in dem wir eine Synagoge, die zu einem Museum umgebaut wurde, besuchten und uns anschließend am jüdischen Marktplatz typisch polnische Baguettes kaufen konnten. Zusammen gingen wir zurück in die Stadt und hatten den restlichen Tag bei 23 Grad zur freien Verfügung.

Am dritten Tag wurde uns eine interessante, aber auch erschütternde Führung durch Auschwitz I und Auschwitz II - Birkenau präsentiert. Wir bekamen viele Eindrücke, die teilweise sehr berührend waren. Den Tag darauf machten wir ein Bustour um Krakau. Zuerst fuhren wir zur sozialistischen Musterstadt Krakaus, Nowa Huta, und zu deren Kirche Arka Pana. Anschließend brachte uns unser Busfahrer Gottfried zum Kalvarienberg, einem polnischem Wallfahrtsort mit einer beeindruckenden Kirche und einem Kloster. Zuletzt besuchten wir das kleinesLanddorf Lanckorona, welches das komplette Gegenteil zum bevor besichtigten Stadtteil Nowa Huta war. Am letzten Tag besichtigten wir das Schindlermuseum, welches sehr abwechslungsreich und interessant gestaltet ist. Wir bekamen den ganzen Nachmittag Freizeit, bis wir alle zusammen in einem typisch polnischem Restaurant den letzten Abend verbrachten.

Am 18. April ging es dann leider wieder Richtung Berchtesgaden zurück. Die Polenfahrt war für uns alle eine wunderschöne Fahrt mit vielen neuen Eindrücken und schönen Erinnerungen. Deswegen möchten wir uns bei Frau Foti, Herrn Wörn und besonders bei Herrn Langer, die uns diese tolle Fahrt ermöglicht haben, bedanken. Vielen Dank auch an unseren Busfahrer Gottfried, der unser überall sicher hinbrachte.

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