Fahrten

„Lord of the MINT“-Sieger in Berlin

Im Februar durften die letztjährigen Gewinner des „Lord of the MINT“-Wettbewerbs zum MINT-EC Hauptstadtforum MINT400 nach Berlin fliegen. Tom Huber und Dennis Nadles berichten: Mit 400 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern sowie 100 Lehrkräften von allen 316 MINT-EC-Schulen ist die MINT400 das größte Netzwerktreffen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC. Geboten waren: Ein Bildungsmarkt, Forschungsworkshops, Fachvorträge, Wettbewerbe, Unterhaltung durch ein monochromatisches Lichtorchester, Gleichgesinnte treffen, neue Perspektiven kennenlernen, neue Aspekte von MINT entdecken und währenddessen nützliche Kontakte knüpfen. Alle Teilnehmer besuchten einen von 30 angebotenen ganztägigen Workshops bei Berliner Firmen oder Institutionen. Thomas Huber erkundete „Magnetismus und Supraleitung" beim Helmholtz-Zentrum in Wannsee mit Experimenten wie einer Supraleiter-Magnetschwebebahn. Dennis Nadles verbesserte bei „Mit Telematik auf dem Weg zum Mars“ an der Technischen Hochschule Wildau seine Programmierkenntnisse. Begleitlehrer Martin Hofreiter erfuhr bei SAP in „The Beauty and Joy of Computing“, warum die "großen Ideen" der Informatik begeistern und wie man diese im Schulkontext vermitteln kann. „Die Digitalisierung aller Lebensbereiche ist keine Utopie mehr, sondern bereits in vollem Gange“, so Prof. Dr. Felix Naumann vom Hasso-Plattner-Instituts in seinem Fachvortrag „Data Science und Data Engineering“ zu den vielfältigen Chancen und Risiken der zunehmenden Datensammlung und Verarbeitung. Es konnten sehr viele Erfahrungen und Eindrücke mitgenommen, aber auch Sehenswürdigkeiten und Museen bewundert werden, unter anderem der Berliner Dom, die Reichstagskuppel, das Brandenburger Tor, das Pergamon-Panorama, die East Side Gallery oder Polarlichter im Zeiss-Großplanetarium. Kulinarische Highlights waren das Drehrestaurant oben am Fernsehturm mit der Aussicht auf ganz Berlin bei Nacht, die berühmte Currywurst-Bude „Konnopkes“ und das älteste Wirtshaus der Stadt „Zur Letzten Instanz“. Eine mitreißende Führung gab es durch den gemeinnützigen Verein „Berliner Unterwelten“, bei welcher Zeitzeuge und Tunnelgräber Joachim Rudolph die Fluchtversuche aus der DDR nach Westberlin durch selbstgegrabene Tunnel unter der Berliner Mauer hindurch veranschaulichte. Im virtuellen Exitraum galt es mit VR-Brillen und einem Akku-Rucksack ausgestattet Geschick und Verstand bei einer Zeitreise beweisen, um in 45 Minuten die Menschheit vor einem bösen Roboter zu retten.

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