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Witaj Krakow! Hallo Krakau!

Witaj Krakow!  Hallo Krakau!
Am 06. April 2019 begann früh, um 6 Uhr morgens, die Studienfahrt für uns nach Krakau. Mit dabei Herr Langer und Frau Fuchs. 789 km und knapp 11 Stunden später waren wir in Krakau angekommen. Nachdem wir in unserem sauberen und sehr zentrumsnahen Hostel eingecheckt hatten und unsere Zimmer bezogen hatten, zeigte uns Herr Langer den Weg in die Innenstadt. Am Marktplatz angekommen trennten sich die Wege der Schüler und der Lehrer und wir Schüler sind erstmal gut polnisch essen gegangen. Rechtzeitig um 23 Uhr haben wir uns, wie jeden Abend, im Hostel wieder eingefunden. Am nächsten Tag machten wir eine Stadtführung mit Herrn Langer als Stadtführer. Er zeigte uns die gigantischen Tuchhallen, sowie viele verschiedene Kirchen, wie zum Beispiel die Marienkirche am Hauptplatz und die Burg Wawel. Nach einem Eis durften wir Schüler ab Nachmittag wieder selber die Stadt unsicher machen.

Der dritte Tag startete nach dem Frühstück mit einer kleinen Bustour rundum Krakow. Wir besuchten Nova Huta, dort auch die bekannte Kirche Arche Gottes, und machten uns ein Bild von dem sozialistisch geprägten Stadtteil Krakaus. Danach besuchten wir den Wallfahrtsort am Kalvarienberg. Das Wetter war traumhaft, um die schöne Kirche mit dem Kloster zu besichtigen. Auf der Rückfahrt besichtigten wir noch das Dorf Lanckorona, das aus Holzhütten besteht.

Am Dienstag machten wir einen Ausflug ins Judenviertel. Wir besuchten verschiedene Synagogen und den jüdischen Friedhof. Besonders die männlichen Schüler hatten bei dem Besuch der Synagogen ein Schmunzeln im Gesicht, da sie selbstverständlich eine Kippa tragen mussten. Beim Polenmarkt war dann auch für unsere hungrige Mägen was dabei. Der krönende Abschluss war die Besichtigung der Marienkirche. Der 650 Jahre alte Glockenturm bot uns einen spektakulären Ausblick über Krakau. Am 09.04 machten wir uns nach Ausschwitz - Birkenau und Ausschwitz I auf. Die Stimmung von uns Schülern war ziemlich bedrückt, als wir der Führerin zuhörten und sie uns das Ausmaß der Schrecken des Nationalsozialismus zeigte. Sie zeigte uns von der Rampe über die Baracken bis zur Gaskammer die damalige Realität der Gefangenen. Mit gedämpfter Stimmung kamen wir am frühen Abend im Hostel wieder an und ließen den Abend ruhig ausklingen. Der sechste Tag wurde mit einem Besuch im Krakauer Kunstmuseum eröffnet. Nach einem Rundgang machten wir es uns im anliegendem Cafe bequem, bis wir wieder zurückfuhren, damit wir den letzten ganzen Tag nochmal nutzen konnten um die Stadt zu besichtigen. Und dann war es eh schon wieder so weit! Die Abreise stand am 12. April vor der Tür. Nach einer fantastischen Zeit mit Freunden waren doch alle froh, nach 12 Stunden Fahrt wieder in unserem geliebten Berchtesgaden angekommen zu sein. Ein großes Dankeschön an unsere Lehrer und an unserem Busfahrer Uwe, die uns diese unvergessliche Reise ermöglicht haben.
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