Fahrten

Sustainable initiatives for the Alps

Am 6. Oktober begann für uns Schüler des P-Seminars „Sustainable initiatives for the Alps“, zusammen mit den Seminarleitern Herr Bauer und Herr Hornung, die Fahrt nach Chambéry in Frankreich. Das Projekt hat eine gesamte Dauer von 23 Monaten und den Zweck, dass der Nationalpark, die Landwirtschaft und der Tourismus von Slowenien, Frankreich und Deutschland verglichen wird. Dafür arbeiteten wir mit einer slowenischen Schülergruppe und einer französischen Partnerschule zusammen, um uns über Gemeinsamkeiten, sowie Unterschiede, Probleme und sinnvolle Lösungsmöglichkeiten auszutauschen. Diese Zusammenarbeit bei der ersten Mobilität des Projekts fand hauptsächlich in der französischen Partnerschule statt. Das Ganze wurde von Erasmus + finanziell unterstützt. Das ist ein Programm, welches Projekte von Jugend, Bildung und Sport in der Europäischen Union fördert. Über mehrere Monate haben wir Schüler des P-Seminars über unseren Nationalpark recherchiert und dabei unter anderem auch Interviews geführt und eine Broschüre erstellt. In Frankreich wurde uns zu Beginn nach einem kurzen Kennenlernspiel die Region erklärt und die Schule mit den zugehörigen agrarischen Einrichtungen gezeigt. Danach präsentierten die slowenischen Schüler ihre persönliche Verbindung zu dem Triglav Nationalpark und auch wir stellten unsere bisherigen Fortschritte vor. Zusätzlich wurde uns noch der Film „Tomorrow“ gezeigt, der über den Klimawandel und bereits vorgenommene Gegenmaßnahmen informierte. Bei unserer ersten Exkursion in den Bergen besichtigten wir zuerst eine Käserei, in der wir einiges über die noch traditionelle Produktion des französischen Käses lernten, sowie ein Museum, in dem mehrere tausend Jahre alte Knochen eines Bären gefunden wurden. Später führte uns ein Ranger des Naturparks durch den Wald und erklärte uns unter anderen, wie man die richtigen Bäume zum Fällen auswählt. Anschließend wurde noch die Möglichkeit geboten, dieses Wissen in einer interaktiven App unter Beweis zu stellen. Die Schüler stellten außerdem die Probleme ihres Landes bezüglich der landwirtschaftlichen Nutzung, sowie des Tourismus vor. Daraufhin wurde dann über mögliche Lösungswege diskutiert. Nach einem Orientierungsspiel in der Sporthalle, fuhren wir in das Zentrum von Chambéry. Eine Stadtführerin zeigte uns die verwinkelten Gassen der Stadt und klärte uns über deren Vergangenheit und Wahrzeichen auf. Alle Ergebnisse wurden in Protokollen auf der e-Twinning-Seite dokumentiert. Diese Seite ermöglicht es außerdem, uns in Zukunft noch weiter mit den Partnerschulen in Videochats oder mit Textnachrichten auszutauschen, bis diese zu unserem nächsten Treffen im Mai nach Berchtesgaden kommen. Abschließend kann gesagt werden, dass wir auf unserer Reise sehr viel über die verschiedenen Nationalpark lernen konnten und nebenbei noch die französische Kultur kennenlernten.

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