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Thermomix, Fahrerassistenz und Kommunikationssysteme – zu Besuch bei Rosenberger

„Servas, i bin da Hans und werd eich heid a bissl wos über mei Firma Rosenberger vazein.“ So freundlich und locker wurden wir, die Teilnehmer am Regio-Rocks-Projekt, am Dienstag, den 18.02 in der Firma Rosenberger in Fridolfing vom Chef Hans Rosenberger begrüßt. Anschließend hat er uns in einer kurzen Power-point-Präsentation seine Firma vorgestellt, die aus einer früheren Schlosserei in Tittmoning entstanden ist und die er mit seinen beiden Brüdern führt. Zudem hat er es geschafft, den Umsatz der Firma in den letzten 10 Jahren auf 1,3 Milliarden € zu vervierfachen. Alleine davon 647 Millionen € im Jahr 2019 am Standort Fridolfing. Indien, Brasilien, Chile, Ungarn, Spanien und Mexiko sind nur ein paar weitere der weltweiten insgesamt 19 Standorte. Mit 2.300 Mitarbeitern und einer Produktionsfläche von über 25.000 Quadratmetern werden jeden Tag Produkte zum Beispiel für Hochfrequenztechnik, Fiberoptik oder Oberflächenbeschichtung hergestellt. Aber auch für die Automobilbranche spielt Rosenberger eine große Rolle, denn sie stellen auch Teile für Fahrerassistenzsysteme her. Wahrscheinlich hat sogar ein Großteil von uns ein Rosenbergerprodukt daheim, denn sie fertigen die tragbaren Rezeptspeicher der Thermomixe von Vorwerk. Bei der darauffolgenden Führung durch einen kleinen Teil der riesigen Produktionsfläche haben wir im Bereich der Präzisionsfertigung unzählige Maschinen zum Drehen, Bohren, Fräsen oder Verzahnen sehen können. Während der abschließenden Fragerunde hat uns Herr Rosenberger auch noch sein Geheimnis zur Bodenständigkeit trotz riesigem Erfolg verraten: alle zwei Wochen auf eine abgelegene Berghütte zu gehen und abzuschalten.

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