Wettbewerbe

App-Programmierung

DI Thomas Harry Schmuck von der FH Salzburg führte für die Schüler des naturwissenschaftlichen Zweiges der Klasse 9+ einen Workshop zur App-Programmierung im Gymnasium Berchtesgaden durch. Nach dem Überlegen von Anwendungen und eines Konzeptes ging es mit dem "App-Inventor", einem Block-Editor zur Erstellung von grafisch-basierten Programmiersprachen des Massachusetts Institute of Technology, an die Umsetzung. Am Ende des Nachmittages, den die SchülerInnen freiwillig aus Interesse in der Schule verbrachten, hatten alle verwendbare selbstgeschriebene Apps wie etwa ein Quizz auf ihren Handys.
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Abenteuer Informatik

Vom 5. bis 12. Juli 2019 lud die Klasse 9+ in den Mehrzwecksaal des Gymnasiums Berchtesgaden. Die Didaktik der Informatik an der Technischen Universität Darmstadt mit Prof. Dr.-Ing. Jens Gallenbacher bot eine Ausstellung der besonderen Art zur Informatik im Alltag und in der Wissenschaft mit vielen AHA-Effekten. Es galt, Codierungen zu entschlüsseln, ein Navigationsgerät nachzuahmen, Wasserleitungsnetze zu optimieren, die Gesichtserkennung eines Handys zu begreifen, einen Roboterparcours zu bewältigen, Inhalte schnellstmöglich zu finden, fehlerhafte Eingaben zu identifizieren und sich auf Schatzsuche zu begeben. Die SchülerInnen der 9+ ergänzten die Ausstellung mit selbstgefertigten Exponaten wie einer Binäruhr, einem Kombinatorik-Puzzle, einer lasergravierten Cäsarscheibe, einem gestickten Skytale-Band oder 3D-gedruckten Fraktalen."
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Forschen mit Top-Wissenschaftlern am Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land

Vom 08.-12. Juli 2019 fand die dritte MINT Akademie statt. 58 Jugendliche der Euregio Berchtesgaden-Traunstein-Salzburg nützten in diesem Jahr die Gelegenheit, eine Woche mit Gleichgesinnten wissenschaftlich zu arbeiten. Josefa Hölzl, Mona Dötterl, Max Hohbach, Sarah Zeisler, Maria Rasp und Antonia Voss vom Gymnasium Berchtesgaden waren mit Begeisterung dabei.

Wissenschaftler vom Max-Planck Institut in Dresden, der TU München, der Uni Erlangen, der FH Salzburg und weiteren Institutionen betreuten die 8 Arbeitsgruppen und standen unterstützend zur Seite. Einblicke in die wissenschaftliche Forschungstätigkeit bieten, eigenverantwortliches Arbeiten sowie die Präsentation von Ergebnissen erlernen waren dabei die Ziele in den Projektgruppen: Die Arbeitsgruppe Mathematik beschäftigte sich mit Fraktalen, welche bei der Beschreibung von natürlichen Strukturen wie Pflanzen, Wetterphänomenen aber auch schwankenden Aktienkursen Verwendung finden. Wie Hackerangriffe funktionieren, das heißt Passwörter geklaut, Emails mitgelesen oder gar der ganze Computer übernommen wird und wie man sich vor einem solchen Angriff schützt, wurde in der Informatik-Gruppe behandelt. Laktoseintolerant oder nicht, das konnten die Teilnehmer der Gruppe Biologie I anhand einer DNA-Analyse herausfinden. Daneben lernten sie Methoden zur Wiedergewinnung des Enzyms Laktase kennen. Dieses wird benutzt, um laktosefreie Milchprodukte herzustellen. Die Gruppe Biologie II beschäftigte sich mit Rauhfußhühnern und deren Bedeutung für die Ökologie. Sie stellten zudem durch genetische Untersuchung von Kotproben den Gesundheitszustand der Population des Nationalparks Berchtesgaden fest. Bunt ging es in der Chemie zu. Hier wurden Komplexe mit verschiedenen Metall-Ionen hergestellt, die sich besonders durch ihre Farbigkeit auszeichnen. Durch Austausch gewisser Moleküle wurde versucht, die Eigenschaften zu verändern. Was Kälte ist, wie man kühlt, die allertiefsten Temperaturen erreicht und wer den kältesten Kühlschrank baut beschäftigte die Arbeitsgruppe Physik. Dabei reichte das Spektrum von der Expansion von Gasen, über Kältemischungen mit Salz bis hin zur Kühlung mit Magneten. Die Jugendlichen der Robotik-Gruppe programmierten einen Roboterarm. Sie konstruierten Bauteile für den Greifarm, druckten diese in 3D und schafften es schließlich, dass der Roboter Guacamole und Zitronenlimonade zubereiten konnte. Für die Geologen unter den Teilnehmern ging es ins Gelände. Sie untersuchten jahrtausend- alte Sedimentschichten und darin enthaltene Pflanzen und Tierreste und rekonstruierten so das Klima in Berchtesgaden in der letzten Eiszeit. Im CVJM Aktivzentrum am Hintersee in der bayerischen Ramsau fanden die jungen Wissenschafter den idealen Ausgleich. Sie wurden dabei von fünf Erlebnispädagogen betreut, die für ein spannendes Programm sorgten. Es gab Sportangebote, Gruppenspiele, Vernetzung und Austausch sowie Raum für individuelle Erholung und persönliche Anliegen. Rasch entwickelten sich Freundschaften und Netzwerke und wer weiß, welche spannenden Ideen vielleicht so geboren wurden.

Der bei der Abschlussveranstaltung bis auf den letzten Platz gefüllte Saal im AlpenCongress Berchtesgaden bot für Teilnehmer(innen) einen ansprechenden Rahmen, um ihre Ergebnisse professionell in Vorträgen und auf Postern den Vertretern aus Wirtschaft und Politik sowie den stolzen Eltern zu präsentieren. Video-Clips, Cartoons, 3D-Modelle und ganze Kurzfilme begeisterten das Publikum. Zahlreiche Anfragen und Wünsche zu einer erneuten Teilnahme im kommenden Jahr bestätigten die Begeisterung der Teilnehmer(innen) und den Erfolg der MINT Akademie.

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Tage der Mathematik am Schülerforschungszentrum

Am 26. und 27. Juni fanden wieder die Tage der Mathematik am Schülerforschungszentrum statt. Die vierten und füften Klassen waren eingeladen, die Vielfalt und Schönheit der Mathematik in insgesamt 17 Workshops kennenzulernen. Die Fünftklasssler des Gymnasiums Berchtesgaden fertigten in der Werkstatt mathematische Knobelspiele, beschäftigten sich mit der Mathematik im Bienenstock, erkundeten Symmetrien bei chemischen Kristalen oder unternahmen eine Reise zu den Planeten unseres Sonnensystems. Außerdem wurden Spirographen am Rechner gezeichnet, mit dem Lasercutter ausgeschnitten und damit mthematische Kurven gezeichnet. Frau Neuhaus fertigte mit den Schülerinnen uns Schülern mathematische Sterne und Herr Hofreiter erklärte die Mathematik, die nötig ist, um durch eine Postkarte zu steigen."
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Simon Metzendorf beim Bundesfinale von Jugend forscht - Schülerforschungszentrum und Gymnasium Berchtesgaden arbeiten Hand in Hand

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier persönlich begrüßte Deutschlands beste Jungforscher vom 16. bis 19. Mai 2019 zum Bundeswettbewerb Jugend forscht in Chemnitz. Mit dabei Simon Metzendorf vom Gymnasium Berchtesgaden, der sein Projekt einer „Murmel-Musik-Maschine“ am Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land verwirklichte.

Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Ziel ist, Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, Talente zu finden und zu fördern. Teilnehmen können Jugendliche ab der 4. Klasse bis zum Alter von 21 Jahren. Wer mitmachen will, sucht sich selbst eine interessante Fragestellung für sein Forschungsprojekt. In diesem Jahr reichten 12150 Schüler 6617 Projekte ein. Die besten 111 davon wurden nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren für vier Tage nach Chemnitz zu einem hochwertigen und anspruchsvollen Programm mit Jurygesprächen, Abendprogrammen und Firmenkontakten eingeladen.

Begonnen hat Simon Metzendorf die Murmel-Musik-Maschine zusammen mit Mitschüler Moritz Schellmoser bereits im Herbst 2016 im Rahmen von „Lord of the MINT“, einem schulinternen Wettbewerb des Gymnasiums Berchtesgaden, bei dem über das ganze Schuljahr hinweg ein selbstgewähltes Projekt zu einem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Thema verwirklicht wird. Die beiden Schüler konstruierten und bauten eine elektro-mechanische Maschine, bei der Metallmurmeln microcontrollergesteuert auf ein Xylophon fallen und programmierte Melodien spielen. Von September 2017 bis Oktober 2018 tüftelten Simon und Moritz im P-Seminar „MINTbegeistert!“ des Gymnasiums weiter, etwa am Rücktransport der Murmeln oder an der Optimierung der verbauten Elektromagneten. Nach Abschluss des P-Seminars beschäftige sich Simon weiterhin mit dem Projekt und fertigte, jetzt im „Ein-Mann-Team“, weitere CAD-gezeichnete Komponenten mit dem Lasercutter und dem 3D-Drucker am Schülerforschungszentrum, entwickelte Melodieeingaben mittels einer Klaviatur sowie über ein Lochstreifenlesegerät und reichte seine Teilnahme am Wettbewerb ein.

Im Februar 2019 errang er den Sieg beim Regionalwettbewerb in Rosenheim. Damit durfte er im April zum bayerischen Landeswettbewerb nach Vilsbiburg fahren. Auch hier erhielt er den 1. Preis im Fachgebiet Technik. Dies bedeutete eine Einladung in die bayerische Staatskanzlei zu einem Empfang bei Staatsminister Dr. Florian Herrmann sowie die Qualifikation zum Bundesfinale in Chemnitz. Unter den hochkarätigen Projekten fiel die Entscheidung schwer. Auch wenn die Murmel-Musik-Maschine dort nicht mehr siegte, freuten sich Simon Metzendorf und seine beiden Projektbetreuer Jürgen Gasteiger vom Schülerforschungszentrum und Martin Hofreiter vom Gymnasium Berchtesgaden sehr über den Erfolg und die vielen neuen Kontakte und Erfahrungen.

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Schüler des Gymnasiums Berchtesgaden bei Mathematikwettbewerb erfolgreich

Bei der 19. Teilnahme des Gymnasium Berchtesgadens am „Känguru-Mathematikwettbewerb“ nahmen dieses Jahr 162 Schülerinnen und Schüler teil. Bei diesem weltweit durchgeführten Wettbewerb waren deutschlandweit fast 970 000 Teilnehmer aus 11 800 Schulen am Start. Jeder Teilnehmer erhielt dieses Jahr eine Urkunde, einen „Qwürfel“ (ein Zauberwürfel besonderer Art) sowie eine Broschüre mit weiteren mathematischen Knobeleien, Aufgaben und Lösungen, die das Interesse und die Freude an Mathematik fördern sollen.

Die besten 5 % der deutschlandweit antretenden Teilnehmer werden zudem mit ersten, zweiten und dritten Preisen ausgezeichnet. Dieses Jahr waren es sogar 10 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums, die zu den Preisträgern gehörten: Antonia Ilsanker und Johanna Kastner (beide 5. Jgst.), Josephine Rodriguez und Caroline Jost (beide 6. Jgst.), Franz Rasp und Kaja Sczepanski (beide 7. Jgst.), Marco Seifried (8. Jgst.) und Anna Sunkler (10. Jgst.). Eine herausragende Leistung zeigten dabei Nils Hake (5. Jgst.) und zum dritten Mal in Folge Markus Schlag (8. Jgst.), die jeweils mit einem 1. Preis ausgezeichnet wurden. Sie gehören dabei zu den besten 0,4 Prozent, der aus ihren Jahrgangsstufen angetretenen Teilnehmern. Nils Hake erhielt mit beeindruckenden 20 aufeinanderfolgend richtig beantworteten Fragen zudem ein T-Shirt für den größten „Känguru-Sprung“ der Schule.

Beim Känguruwettbewerb handelt es sich um einen Multiple-Choice-Wettbewerb mit 25 bzw. 30 Aufgaben (ab Jgst. 7), bei denen jeweils 5 Antwortmöglichkeiten zur Auswahl stehen und nur eine Antwort richtig ist. Da bei falschen Antworten Punkte abgezogen werden ist Raten nicht zu empfehlen. Für die Lösung der Aufgaben reichen zum Teil Grundkenntnisse aus dem Schulunterricht bzw. ein gesunder Menschenverstand aus. Bei einigen Aufgaben benötigt man jedoch ein tieferes Verständnis des in der Schule gelernten und den kreativen Umgang damit. Das Ziel des Wettbewerbs ist das Wecken von Freude und Neugierde an mathematischen Inhalten sowie die Förderung von selbstständiger Arbeit.
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Simon Metzendorf siegt beim Landeswettbewerb Jugend forscht

Beim Landeswettbewerb 2019 von Jugend forscht in Vilsbiburg wurde Simon Metzendorf vom Gymnasium Berchtesgaden mit dem 1. Platz im Fachgebiet Technik ausgezeichnet. Vom 16. bis 19. Mai 2019 darf er nun mit den Siegern der anderen Bundesländer beim Bundesfinale in Chemnitz konkurrieren. Das Siegerprojekt der Murmel-Musik-Maschine entstand anfangs zusammen mit Moritz Schellmoser im schuleigenen Projektwettbewerb "Lord of the MINT" und wurde im Rahmen des P-Seminars "MINTbegeistert!" weiter ausgebaut. Die größtenteils mit dem Lasercutter aus Holz geschnittene Maschine lässt mit Hilfe eines Arduino-Mikrocontrollers Murmeln elektronisch gesteuert so auf ein Xylophon fallen, dass Musikstücke gespielt werden. Simon entwickelte die Maschine für Jugend forscht noch weiter mit einem Lochstreifenleser und einem Keyboard für die Eingabe, fertigte eine schriftliche Arbeit an und tüftelt an Audioaufnahmen der Schallwellen. Betreut wurde er von Studiendirektor Martin Hofreiter vom Gymnasium Berchtesgaden und von Werkstattleiter Jürgen Gasteiger am Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land. (Bildquelle: Dräxlmaier Group)
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Experimente antworten

Auch in diesem Schuljahr nehmen einige unserer Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb "Experimente antworten" teil. Die Gymnasiasten Markus Schlag, Stefan Schrank aus der achten Klasse und Dominic Hölzl aus der fünften Klasse haben bereits an der ersten Aufgabe des Wettbewerbs „Experimente antworten“ mit Erfolg teilgenommen. Das Anliegen des Wettbewerbs „Experimente antworten“ ist, die Freude am Experimentieren und an den Naturwissenschaften zu wecken. Dreimal pro Schuljahr wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Experimentieraufgabe zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen gestellt, die die Schülerinnen und Schüler selbstständig mithilfe von Alltagschemikalien bewältigen können. Wer auch an diesem Wettbewerb teilnehmen will, kann sich jederzeit gerne bei Herrn Ostertag melden. Der Wettbewerb richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler der Unterstufe des Gymnasiums. Interessant ist er aber auch für ältere Schüler der Klassen 8-10, die neben den Experimenten Zusatzaufgaben zu bewältigen haben.
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