Arbeitsgemeinschaften

Hoch, höher, Linz – mit Museen und Bergen ganz hoch hinaus 3-tägige Tutorenfahrt nach Linz

Nach einer zweieinhalb-stündigen Busfahrt erreichten wir das Ziel unserer diesjährigen Tutorenfahrt: Linz – Stadt der Arbeit. Trotz diesen Namens erwartete uns nicht „Arbeit“, sondern eine spannende und abwechslungsreiche Freizeitgestaltung, die wir entweder zusammen oder auch in Kleingruppen genießen durften. An unserem allerersten Tag, dem Sonntag, hatten wir am Nachmittag eine Führung durch das „Höhenrausch“, ein großes Gebäude mit Ausstellungen über den Dächern von Linz. Durch die Ausstellung „Das andere Ufer“ haben wir viele neue Seiten aber auch Grenzen von Wasser kennengelernt. Viele unterschiedliche internationale Kunstprojekte haben außerdem gezeigt, dass für einige Menschen Wasser ein ganz neuer Lebensabschnitt beziehungsweise eine komplett neue Herausforderung bedeutet.

Am nächsten Tag in der Früh haben wir im botanischen Garten, nicht weit von unserer Jugendherberge, auf einer Fläche von 4,2 Hektar nicht nur viele der über 10.000 Pflanzen gesehen und fotografiert, sondern auch in Kleingruppen die beiden Herzstücke des Gartens, das Orchideen- und das Kakteenhaus, besichtigt. Anschließend waren wir im „voestalpine“, dem größten Stahlkonzern Europas. Allerdings konnten wir trotz Führung und Rundfahrt mit dem Bus nur einen kleinen Teil des 700 Fußballfelder großen Firmengeländes besichtigen. Trotzdem haben wir während dieser Zeit viel über die Herstellung, die Verwendung, die Materialeigenschaften und über die mehr als 400 verschiedenen Stahlsorten gelernt. Nach kurzen Fahrten mit dem Bus auf dem Gelände konnten wir Teile der Produktion mit eigenen Augen betrachten.

Nachdem wir eine kurze Pause gemacht haben, sind wir mit der Bahn auf den 539m hohen Pöstlingberg, den Hausberg von Linz, gefahren. Nach der Besichtigung der dortigen Kirche und einer Fahrt mit der Grottenbahn durften alle Schüler die verbleibende Freizeit mit einem leckeren Abendessen in Linz ausklingen lassen. Am letzten Tag haben wir das „Ars Electronica Center“ besichtigt. Anschließend an eine gemeinsame Führung konnten wir die vielen Exponate der Ausstellung in Kleingruppen selbstständig erforschen und so das faszinierende Zusammenspiel zwischen Kunst und Elektronik kennenlernen. Nach der darauffolgenden Freizeit ging es zurück nach Berchtesgaden.

Wir bedanken uns bei Herrn Hornung und bei Frau Weigl für die gute Organisation und das sehr interessante Programm.

Sie haben nicht die erforderliche Berechtigung, um Kommentare zu veröffentlichen.

Log in

Konto erstellen