Soziales Engagement

Mund auf gegen Blutkrebs!

Eigentlich heißt das Motto der Stiftung „Aktion Knochenmarkspende Bayern“ (AKB) „Ärmel hoch gegen Blutkrebs“, aber die Typisierung der potenziellen Spenderinnen und Spender ist mittlerweile auch über Mundschleimhautzellen und somit ohne Blutabnahme möglich. So öffneten 26 Schülerinnen und Schüler sowie eine männliche Lehrkraft erst kürzlich ihren Mund und führten die sogenannte Speichelprobe selbst durch. Die Mundschleimhautzellen werden nun auf spezielle Gewebemerkmale untersucht und die Daten - anonymisiert - in einer weltweit zugänglichen Datei hinterlegt. Die Entscheidung, sich als potenzieller Knochenmarkspender registrieren zu lassen, war für die SchülerInnen keine spontane Entscheidung, sondern hatte einen zeitlichen Vorlauf. Am Tag der Registrierung referierte außerdem Verena Spitzer, eine Mitarbeiterin der AKB und Empfängerin einer erfolgreichen Knochenmarktransplantation, über die Notwendigkeit der Stammzellspende. Es ist für viele Leukämieerkrankte immer noch die letzte Überlebenschance. Übrigens gilt für alle SchülerInnen der Q11 und Q12, die den Vortrag verfolgt haben, weiterhin „Mund auf gegen Blutkrebs“, da die Registrierung bis zum 45. Lebensjahr möglich ist. Darüber sprechen kann darüber übrigens jeder, denn obwohl in Deutschland circa acht Millionen BürgerInnen registriert sind, wissen viele Menschen gar nicht, dass es die Möglichkeit gibt, mit einer Stammzellenspende ein Menschenleben zu retten. In diesem Sinne: Mund auf!

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