Soziales Engagement

Gymnasium Berchtesgaden wird „Schule ohne Rassismus“

Das Gymnasium Berchtesgaden erhielt am 19. Dezember 2019 die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Um das Zertifikat zu erhalten, mussten mindestens 70% aller Schulmitglieder – Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Verwaltungsangestellte und Reinigungspersonal – einen Konsens mit drei Punkten zur Selbstverpflichtung unterzeichnen. Diese waren, dass man sich aktiv gegen jede Form der Diskriminierung innerhalb der Schulgemeinschaft wendet beziehungsweise einschreitet, sobald es zu dieser kommen sollte, sich persönlich dafür einsetzt, dass es zu einer zentralen Aufgabe der Schule wird, Diskriminierung zu vermeiden sowie das Engagement für eine schulinterne Veranstaltung zum Thema „Rassismus“, welche mindestens einmal im Jahr durchgeführt werden solle. Die SMV, die die Aktion sowie die Zertifikatsverleihung organisierte, erreichte eine Unterschriftenquote von ungefähr 89 Prozent. Bei der Zertifikatsverleihung waren neben dem bekannten Rennrodler Felix Loch, den die SMV als prominenten Paten für das Projekt begeistern konnte, auch der Marktbürgermeister Franz Rasp sowie ein Delegierter der Aktion „Schule mit Courage“, Ron Otto aus München, anwesend. Schulleiter Andreas Schöberl eröffnete die Veranstaltung mit der Feststellung, dass ein Großteil der Schulmitglieder mit ihrer Unterschrift gegen Rassismus bekannt haben und er sich darüber sowohl als Schulleiter als auch als Mensch sehr freue. Franz Rasp machte die Schüler in seiner Ansprache darauf aufmerksam, dass Diskriminierung bereits im Kleinen beginnen würde und nannte als Beispiel hierfür die im Talkessel weit verbreiteten Witze über Ramsauer. Die SMV hielt eine Rede zum Thema Rassismus und betonte, dass die Auszeichnung keine Trophäe, sondern vielmehr eine Verpflichtung sei und man auf die Einhaltung dieser achten sollte.

Sie haben nicht die erforderliche Berechtigung, um Kommentare zu veröffentlichen.

Log in